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Erfahrungsbericht Geld senden und empfangen mit PayPal

Seit 2005 habe ich ein Konto bei PayPal und bislang bin ich sehr zufrieden damit. Weil viele Nutzer misstrauisch gegenüber PayPal sind, hier mein Erfahrungsbericht und wichtige Hinweise für Käufer und Verkäufer.

Wie ist PayPal entstanden?

Mit der Zunahme von Onlinebestellungen in den USA wurden Ende der 90ziger Jahre verschiedene Firmen gegründet, welche sich mit Bezahlmethoden im Internet beschäftigten. Als eine sehr beliebte stellte sich PayPal heraus. Der Name leitet sich ab vom Begriff pen pal (Brieffreund), da es hier jedoch ums Bezahlen geht pay pal (Bezahlfreund). Der Grund für die Gründung von Onlinebezahldiensten in den USA liegt darin, dass es zu dieser Zeit verboten war, Überweisungen von dem einen in den anderen Bundesstaat zu tätigen. Deshalb wurden dort vor allem Schecks verwendet, welche für den Onlineverkehr völlig untauglich waren. Zu dieser Zeit hatte eBay bereits einen eigenen Bezahldienst für sein Auktionsportal ins Leben gerufen mit dem Namen "Billpoint". Dieser war jedoch nicht besonders erfolgreich und so kaufte eBay im Jahre 2002 PayPal für 1,5 Milliarden Dollar und beendete "Billpoint".  

In Deutsch ist PayPal seit 2004 verfügbar. Alle gewerblichen Verkäufer müssen PayPal als Zahlungsmethode bei eBay akzeptieren. Laut Startseite von PayPal hat der Dienst derzeit 18,9 Millionen aktive Nutzer in Deutschland (Stand September 2017).

Im Jahre 2015 wurde PayPal von eBay unabhängig und ist heute ein Börsennotiertes Unternehmen. Der Preis pro Aktie lag heute (21.09.2017) bei 54,54 €. Die PayPal Aktie hat die WKN: A14R7U und die ISIN: US70450Y1038. 

Was ist PayPal eigentlich und wozu benötigt man es?

PayPal soll den Online Zahlungsvorgang zwischen dem Käufer und dem Verkäufer drastisch vereinfachen. Normalerweise ist es doch so, dass wenn die Ware nicht bar bezahlt wird (z. B. bei Übergabe) das Geld überwiesen wird. Das heißt der Verkäufer übermittelt dem Käufer seine Bankdaten und der Käufer überweist den geforderten Betrag. Hier mal zwei Beispiele, wie das normalerweise bei einem Kauf über eBay oder eBay Kleinanzeigen zwischen privaten Verkäufern ablaufen könnte:

Der beste Fall: Der Verkäufer übersendet seine korrekte Bankverbindung und der Kunde überweist noch am gleiche Tag per Onlineüberweisung von zu Hause oder vom Automaten. Eventuell sind auch noch beide Banken gleich (z. B. Sparkasse zu Sparkasse), dann ist die Überweisung möglicherweise am gleichen Tag oder am Tag darauf beim Empfänger. Der Verkäufer sendet die Ware per versichertem und nachverfolgbarem Paket und der Käufer ist mit der Qualität der Ware bestens zufrieden

Der schlechteste Fall: Der Verkäufer sendet seine Bankdaten. Da die Nummern sehr lang sind, können bereits hier Fehler unterlaufen. Desgleichen beim Käufer, denn dieser muss die Bankdaten ja in das Bankformular korrekt übertragen. Die Summe muss ebenfalls korrekt übertragen werden. Auch wenn der Käufer schnell ist, kann, wenn er am Freitag überweist, der Betrag erst am Montag eintreffen, weil die Banken nur Werktags arbeiten und von Bank zur anderen Bank dauert es sowieso mindestens einen Werktag. Oft sind es in der Praxis sogar mehrere Tage Banklaufzeit, warum auch immer. 

Zudem kommt dazu, dass manche Kunden sich oft sehr lange mit der Überweisung Zeit lassen (kein Geld, vergessen usw.). Als Verkäufer wartet man also teils sehr lange auf sein Geld. Ganz besonders gilt das für eBay Kleinanzeigen. Oft hat man dort die Bankdaten an den Käufer übermittelt, aber es kommt kein Geld an. Dann beginnt oft ein langer E-Mailverkehr. In der Zwischenzeit haben sich dann noch zig andere Verkäufer gemeldet, welche die Sache kaufen wollen. Das geht aber nicht, weil die zugesagte Zahlung irgendwo hängt bzw. der Käufer gar nicht oder falsch überwiesen hat. Auch die Übermittlung des Fotos eines Überweisungsbeleges ist zwar ein Hinweis, jedoch rechtlich unerheblich. Er kann manipuliert sein, das Konto nicht gedeckt usw.  

Zu allem Überfluss kann der angeblich geschickte Artikel nicht ankommen oder nicht der Beschreibung entsprechen oder defekt sein. Also viel Ärger für den Verkäufer oder den Käufer.

Was kann Paypal daran ändern?

An dieser Stelle klinkt sich PayPal ein. Es ist sozusagen ein Vermittler zwischen dem Käufer und dem Verkäufer. Außerdem eine Art Versicherung, ganz besonders für den Käufer, dass er (oder sie) den Artikel auch bekommt und die Ware der Beschreibung entspricht.  Für den Verkäufer besteht der größte Vorteil darin, dass das Geld innerhalb von Sekunden auf dem Konto ist und er nicht tagelang darauf warten muss. Lange Kontonummern muss man sich nicht merken. Es reicht im Allgemeinen die bei PayPal registrierte E-Mailadresse aus. Dadurch wird die Fehlerquote bei der Übermittlung stark gesenkt. Zusätzlich kann man noch eine PayPal.me Seite erstellen und den Geldbetrag direkt anfordern. Dann braucht der Kunde auch keine Mailadresse mehr eingeben. 

Beispiel: Wenn Ihnen meine Seiten hier gefallen, dann senden Sie mir doch einen Euro. Damit ich diese Webseite weiter betreiben kann. Senden Sie bitte den 1 Euro an "Hier bitte klicken, Sie kommen dann auf meine PayPal me Seite"

Vorteile für den Käufer (bei Käuferschutz):

  • Geld ist schnell per Handy oder PC überwiesen, gibt die entsprechenden Apps dafür
  • Geld ist sofort bezahlt und der Artikel kann umgehend vom Verkäufer versendet werden, dh. die Ware wird schneller ausgeliefert
  • Versender muss die Sendung mit Sendungsverfolgung senden
  • Versender muss die Sendung mit an die per PayPal hinterlegte Adresse senden
  • zum Bezahlen reicht die übermittelte E-Mailadresse des Verkäufers aus
  • Bei Problemen mit dem Erhalt der Ware (betrug) oder wenn diese nicht der Beschreibung entspricht, kann bei PayPal Käuferschutz beantragt werden. Wenn das der Fall ist, erhält der Käufer den vollen Kaufbetrag und die Versandkosten von PayPal erstattet.
  • PayPal entscheidet meistens zugunsten des Käufers
  • sehr sichere Zahlungsweise (von Pishing Mails mal abgesehen)

Nachteile für den Käufer (bei Käuferschutz):

  • manche Verkäufer (aber nur wenige) addieren die PayPal Gebühren zum Preis dazu (1,9% + 0,35 Euro pro Transaktion)

Vorteile für den Verkäufer (bei Käuferschutz):

  • der Verkäufer erhält sein Geld umgehend und muss nicht eventuell tagelang darauf warten, oder erhält es gar nicht
  • der Verkäufer kann den Artikel nach Geldeingang sofort versenden
  • hohe Akzeptanz dieser Zahlungsmethode beim Kunden, dieser Verkäufer ist zuverlässig.
  • wenn der Verkäufer PayPal anbietet entscheiden sich prinzipiell mehr Kunden den Artikel zu kaufen, als ohne PayPal
  • auch der Verkäufer ist gegen Betrug versichert
  • Schnelle Transferierung von Geld auf das normale Bankkonto

Nachteile für den Verkäufer (bei Käuferschutz):

  • Es fallen für den Verkäufer zusätzliche Gebühren an, normalerweise 1,9% + 0,35 Euro pro Transaktion
  • Die Ware muss nachverfolgbar versendet werden (z. B. DHL Paket, statt DHL Päckchen). Dadurch entstehen höhere Versandkosten.
  • PayPal entscheidet in Streitfällen eher zugunsten des Käufers
  • Der Käufer hat satte 120 Tage Zeit die Ware zu beanstanden
  • im Streitfall kann es passieren, dass das gesamte PayPal Konto des Verkäufers eingefroren wird
  • falls man die Reaktionsfrist von 10 Tagen bei einem Käuferschutzantrag nicht beachtet, kann es passieren das der Betrag an den Käufer zurück gezahlt wird  

Wichtig: Als Käufer sollte man also auf jeden Fall wenn möglich, per PayPal mit Käuferschutz bezahlen (geht auch ohne). Das bringt auf jeden Fall Sicherheit und Vorteile. Verkäufer haben es ein wenig schwieriger mit PayPal, da sie in der Regel die Gebühren tragen müssen und PayPal tendenziell eher im Sinne des Kunden entscheidet.

Wie kann man sich bei PayPal anmelden? Welche Voraussetzungen gibt es zu beachten?

Die Anmeldung zu PayPal ist relativ einfach. Sie müssen dafür mindestens 18 Jahre alt sein. Zuerst gehen Sie auf die Anmeldeseite von PayPal

Man kann sich dort Anmelden als Privatkunde, als Geschäftskunde oder als Partner& Entwickler.

PayPal Anmeldung 1

Klicken Sie auf der PayPal Seite ganz oben auf "Jetzt anmelden".  

Wählen Sie nun die Art des gewünschten Kontos aus: Privat oder Geschäftlich. Sie können auch später noch ein bereits bestehendes privates PayPalkonto in ein geschäftliches umwandeln.

PayPal Anmeldung 3

Danach werden einige persönliche Daten fällig, wie der Name, die Mailadresse und ein Passwort (was sicher sein sollte!!!). PayPal achtet beim Passwort schon bei der Eingabe darauf, das es einigermaßen sicher ist. Die E-Mailadresse wird später als Zahlungsadresse verwendet. Also eine seriöse Adresse verwenden. Danach noch die Adressdaten und das Geburtsdatum eingeben und die Nutzungsbedingungen von PayPal akzeptieren. Sodann wird das PayPalkonto auch schon angelegt.   

PayPal Anmeldung 4PayPal Anmeldung 5

Um das Konto richtig benutzen zu können, verknüpfen Sie nach dem Einloggen in PayPal ihr PayPalkonto mit einem Bankkonto und/oder einem Kreditkartenkonto. Das ist auch eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme Ihre Identität zu bestätigen und ist zwingend notwendig. Danach können Sie Ihr PayPal Konto über das Bankkonto aufladen  (Geld einzahlen) bzw. sollte nicht genügend Geld auf dem PayPalkonto vorhanden sein, dann wird es per Lastschrift vom Referenzkonto eingezogen.

Andersherum geht es auch. Hat man viel Geld auf dem PayPal-Konto angesammelt, so kann man dieses über "Geld abbuchen" auf das Referenzkonto mit zwei Mausklicks überweisen. Als Verkäufer der Käuferschutz anbietet, sollte man dies regelmäßig tun, da PayPal im Streitfall das Konto einfriert oder beschränkt und dann kommen Sie eventuell nicht mehr an Ihr Geld.

PayPal Bankkonto

Bezahlen mit PayPal können Sie überall wo das PayPal Logo mit bei den Zahlungsmethoden angegeben ist. Gebühren fallen für den Käufer dabei von PayPal aus nicht an. Es gibt manchmal Verkäufer, welche Ihre Gebühren auf den Kunden abwälzen, was jedoch selten ist. Meist wenn die Preise bereits schon sehr am Limit sind und es für den Verkäufer keinen Spielraum mehr gibt.

Ansonsten ist es bei mit PayPal verbundenen Onlineshops so, dass man wenn man PayPal als Zahlungsnethode angibt, auf eine Seite von PayPal weitergeleitet wird, wo man sich dann per Passwort einloggt und die Zahlung autorisiert. 

Kauft man z.B. etwas bei eBay Kleinanzeigen oder Shpock, dann benötigt der Käufer nur Ihre bei PayPal registrierte E-Mailadresse. Sie brauchen sich dann nur noch bei PayPal einzuloggen und ganz oben auf "Geld senden" drücken.

Dann erhalten Sie eine Auswahl an Möglichkeiten. Grundsätzlich gilt, bezahlen Sie mit der Schaltfläche "Waren und Dienstleistungen bezahlen", dann erhalten Sie Käuferschutz (wenn es denn welche sind) und der Verkäufer muss die Gebühren dafür tragen. Auf Kleinanzeigenmärkten ist das nicht besonders gerne gesehen und auch ich bitte meist den Käufer die zweite Möglichkeit zu wählen "Geld senden an Freunde und Familie". Die Zahlung an Freunde innerhalb der EU ist gebührenfrei, aber natürlich besteht da auch kein Käuferschutz. 

Natürlich kann man auch Geld anfordern. Da passiert aber nichts weiter, als dass derjenige eine Mail mit einem Link zu einer PayPal Zahlseite bekommt. 

PayPal Geld senden 2

Die Einrichtung einer PayPal.me Seite

Seit einiger Zeit besteht die Möglichkeit, sich eine PayPal.me Seite kostenlos einzurichten. Das ist eine weitere Möglichkeit es dem Käufer oder denjenigen der Ihnen Geld senden will leichter zu machen. Man bekommt eine individuelle Webadresse, welche man per Mail, Chat usw. weiter geben kann. Ruft ein Zahlungswilliger diese auf, dann braucht er nur noch den Betrag einzugeben und schon kann er das Geld anweisen. Man kann auch gleich den korrekten Betrag hinter die Webadresse schreiben, der dann entsprechend angezeigt wird. 

PayPal.me Seite

Beispiel: 

Ihnen gefällt mein kleiner Text hier und Sie wollen mich mit etwas Geld unterstützen. Das finde ich sehr nett. Den Geldbetrag überlasse ich mal Ihnen, dann klicken Sie jetzt auf den folgenden Link: www.paypal.me/gerokurtz 

Sie bekommen nun ein Fenster mit meinem Foto und brauchen jetzt nur noch den Geldbetrag eintragen und auf die Schaltfläche "Weiter" drücken. 

Soll von vornherein bereits eine Summe festgelegt werden, so schreiben Sie diese einfach hinter den genannten Link. Also, wenn Ihnen mein kleiner Beitrag gefällt dann senden Sie mir 1 € per PayPal über den folgenden Link: www.paypal.me/gerokurtz/1 

Um die PayPal me Seite einrichten zu können, müssen Sie erst einPayPalKonto normal einrichten. Wenn Sie bereits eines haben, dann klicken Sie auf den folgenden Link und folgen Sie den Anweisungen. https://www.paypal.com/paypalme/grab 

Was ist nun genau unter dem PayPal Käuferschutz zu verstehen?

Der Käuferschutz unterstützt den Käufer, falls die gekaufte Ware überhaupt nicht ankommt, oder der Inhalt des Paketes nicht der Beschreibung des Verkäufers entspricht. Dabei muss es nicht die Plattform von ebay oder ebay Kleinanzeigen sein, sondern jede, welche PayPal als Zahlungsmethode anbietet. 

Haben Sie also bespielsweise ein bestimmtes Smartphone bestellt, aber nur eine abgespeckte Variante davon erhalten, oder eine Software funktioniert nicht wie angegeben oder ein geliefertes Gerät funktioniert nicht, dann können Sie über PayPal Kontakt zum Verkäufer aufnehmen. Dazu klicken Sie in Ihrem PayPal Konto die entsprechende Zahlung an und dann auf Problem melden. Dafür haben Sie sage und schreibe 180 Tage Zeit!!! Das Ablaufdatum wird links entsprechend angezeigt.

Problem melden

 

 

 

 

 

 

 

In den 180 Tagen haben Sie nun Zeit, die Sache mit dem Verkäufer zu klären.

Natürlich gibt es auch Dinge die vom Verkäuferschutz ausgenommen sind. Wenn Sie also Ihren Lottoschein per PayPal erworben haben, können Sie nicht den Käuferschutz in Anspruch nehmen, falls Sie nichts gewonnen haben. Oder auch Waren, welche Sie per PayPal bezahlen und dann im Geschäft oder Verkäufer abholen. Fahrzeuge fallen auch nicht unter den Käuferschutz. Natürlich auch alle Dinge welche verboten sind (Waffen, Rauschgift usw.).Eine genaue Aufzährung gibt es in der PayPal-Käuferschutzrichtlinie unter Punkt 3.2.

Es besteht kein Käuferschutz für (vereinfachte Darstellung, hier der genaue Text als pdf-Datei:

  • Erwerb von Grundeigentum (Wohneigentum)
  • Erwerb von Unternehmen oder Teilen
  • motorisierte Fahrzeuge
  • Crowd-Funding Zahlungen
  • individuell angefertigte Artikel
  • gemäß der PayPal-Nutzungsrichtlinie verbotene Waren und Dienstleistungen
  • Maschinen für die Industrie
  • Zahlungsmitteläquivalente (Gutscheine, Prepaid Karten)
  • persönliche Zahlungen
  • Wetteinsätze und Glücksspiele
  • Zahlungen im Zusammenhang mit Finanzprodukten oder Kapitalanlagen
  • Zahlungen an Verwaltungsbehörden 
  • Spenden
  • Erwerb von Waren oder Dienstleistungen, die sie selbst abholen oder durch Dritte für Sie abholen lassen
  • Zahlungen im Zusammenhang mit Gold

Sollte eine Klärung nicht möglich sein, so haben Sie als Käufer die Möglichkeit einen Antrag auf Käuferschutz zu stellen. Dafür haben Sie nochmals 20 Tage nach dem Ablauf der 180 Tage Zeit.

Wie stelle ich den Antrag auf Käuferschutz: 

Zuerst sollten Sie über PayPal dem Verkäufer das Problem melden. Dazu in PayPal auf die Zahlung klicken und dann auf die Schaltfläche Problem melden. Versuchen Sie nun mit dem Verkäufer zur einer Lösung des Problems zu kommen. Alle Mails sollten über PayPal laufen. Dafür haben Sie 180 Tage Zeit. Danach, oder natürlich auch schon früher, wenn Sie keine Einigung finden oder der Verkäufer nicht innerhalb von 10 Tagen reagiert, Käuferschutz beantragen. Gehen Sie dazu in ihre PayPal Übersicht und klicken Sie links unten auf den Link "Konfliktlösungen".

Antrag Käuferschutz 1

Nun kommen Sie auf eine neue Seite, auf der Sie übersichtlich ihre Kommunikation mit dem Verkäufer usw. finden. Hier können Sie nun auch Ihren Käuferschutzantrag stellen.

Antrag Käuferschutz 2

 Was bringt der Verkäuferschutz für den Verkäufer?

Nicht nur der Käufer kommt in den Genuss des Käuferschutzes, sondern  auch der Verkäufer ist gegen bestimmte Risiken abgesichert. Sollte es bestimmte Ausfälle der Zahlung geben, so bekommen Sie eventuell Ihr Geld zurück. Das können unberechtigte Anträge auf Käuferschutz sein, oder er Erhalt vom PayPalkontobesitzer nicht genehmigter Zahlungen, Rückbuchungen usw. 

Verkäuferschutz besteht zum Beispiel für (vereinfachte Darstellung, genaue Details siehe PayPal Verkäuferschutzrichtlinien)

  • Rückbuchungen von Zahlungen per Bankkonto
  • Rückbuchungen von Zahlungen per Kreditkarte
  • Rückbuchungen aufgrund von ungerechtfertigten Anträgen im Rahmen des PayPal-Käuferschutzes
  • Rückbuchungen von Zahlungen, die durch den Inhaber des PayPal-Kontos nicht genehmigt wurden

Was muss man als Verkäufer per PayPal mit Verkäuferschutz tun, um gegen unberechtigte Forderungen seitens des Käufers abgesichert zu sein?

Als Verkäufer der über PayPal Zahlungen mit Käuferschutz/Verkäuferschutz entgegen nimmt sollte man einige Dinge strikt beachten, damit es kein böses Erwachen gibt:

Versenden Sie die Ware immer nur an die in PayPal hinterlegte Adresse des Kunden!

Immer nur an die bei PayPal hinterlegte Adresse senden. Der Kunde hat während des Bestellvorganges die Möglichkeit eine Lieferanschrift anzugeben. Nachträglich ändern geht nicht. Oft kommt es auch vor, dass ein Freund oder so die Ware bezahlt, dann versenden Sie halt an diese Anschrift. Auf keinen Fall an eine andere, auch nicht nach Absprache!

Versenden Sie immer nur die Ware, welche der Artikelbeschreibung genau entspricht!

Abweichungen von der Beschreibung sind immer ein guter Grund den Käuferschutz in Anspruch zu nehmen. Falls also das Handy statt schwarz rot ist, oder der MP3-Player mit FM Radio gar keine Radiofunktion hat, dann muss das auch so in der Artikelbeschreibung stehen. Falls nicht sind das für den Kunden und PayPal gute Gründe, die Zahlung zu stornieren.

Versenden Sie die Ware immer mit der Möglichkeit der von PayPal genehmigten Nachverfolgung.

Das wären in der Regel Pakete von DHL, Hermes, DPD usw. Hier erhält man eine Bescheinigung und Nummer, mit der man den Weg und den Empfang der Sendung recht sicher nachprüfen kann. Sendungen wie DHL Päckchen, Warensendungen und Briefe sind nicht dafür geeignet.Hier ist es  nicht möglich zu beweisen, dass die Sendung aufgegeben und angekommen ist.

Bei ganz wichtigen Sendungen, diese unter Zeugen einpacken und zur Post bringen!

Hört sich komisch an, ist aber so. Trotz Einlieferungsbeleg hat man rechtlich nicht viel in der Hand, wenn der Kunde sagt, es war nichts oder etwas anderes im Paket. Dies kann man nur mittels Zeugen beweisen. Packen Sie die Sendung also mit möglichs vielen Zeugen zusammen ein und bringen sie diese auch gemeinsam zur Post. 

Packen Sie die Ware nicht nur kostengünstig, sondern auch bruchsicher ein. 

Zwar ist die Ware durch das Transportunternehmen versichert, aber sollte diese schlecht verpackt worden sein und dadurch kaputt gehen, dann wird der Schaden in der Regel nicht ersetzt und Sie bleiben darauf sitzen.

Buchen Sie als Verkäufer Ihre PayPal Einnahmen regelmäßig auf das Referenzkonto um

Als Verkäufer der Käuferschutz anbietet, sollte man dies regelmäßig tun, da PayPal im Streifall das Konto einfriert oder beschränkt und dann kommen Sie eventuell nicht mehr an Ihr Geld. Da hilft dann auch kein schreien, toben oder gar ein Anwalt.  

Die PayPal Gebühren:

Natürlich möchte PayPal auch etwas verdienen und der Käuferschutz muss ja auch irgendwie bezahlt werden. Ist ja eine Art Versicherung. 

Die Gebühren sind relativ einfach:

Das Bezahlen mit PayPal ist immer gebührenfrei!!!

Beim Verkaufen fallen üblicherweise 1,9% der Verkaufssumme an +0,35 € je Transaktion.

Für Händler und PayPal Plus Kunden gibt es besondere Konditionen. Sie finden diese hier

Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, dann gibt es noch einen Online-Gebührenrechner, welcher aber nicht von PayPal betrieben wird. 

PayPal nutzen um Spenden-Buttoms zu erstellen und Online-Spenden (Fundraising) zu sammeln:

Bei vielen Webseiten reichen die Werbeeinnahmen nicht aus, um die Kosten für die Webseite zu decken. Oder die Webseite ist völlig werbefrei und hat daher aus diesem Bereich auch keine Einnahmen. Um aber trotzdem den Betrieb der Webseite aufrecht halten zu können, sind vermehrt Spenden notwendig. Ganz besonders natürlich auch für anerkannt gemeinnützige Zwecke. So zum Beispiel für Tierheime, Förderung von Brauchtum, Helfen von Menschen, welche in Not sind usw. Die Liste könnte unendlich werden. Für diese Zwecke stellt PayPal eigene Spenden-Buttons bereit. Mit diesen können die Webseitenbesucher schnell und unkompliziert die Organisation oder den Webseitenbetreiber unterstützen.

Um solch einen Button zu erstellen, loggen Sie sich bei PayPal normal ein und gehen Sie dann auf diese PayPal Webseite.

Klicken Sie dann unten auf den Link: Button jetzt erstellen. Nun öffnet sich ein Fenster. Ganz oben bei Buttontyp sollte "Spenden" stehen. Bei "Name der Organisation" den eigenen Namen eintragen, oder den Ihrer Firma. Das Feld Referenznummer wird nicht benötigt, kann leer bleiben. Bei Bedarf kann man noch das Layout des Buttons anpassen. Dann die gewünschte Währung bei Bedarf ändern (voreingestellt sind Euro). 

Unten kann man nun wählen, ob die Kunden einen beliebigen Beitrag spenden können, oder ob Sie einen festgelegten Betrag vorgeben möchten.  Wenn Sie festrgelegter Beitag wählen, dann können Sie diesen auch gleich in ein extra Feld hineinschreiben. Wenn Sie keine Händlerkonto-Identifikationsnummer haben, dann wählen Sie unten Ihre PayPal Mailadresse. 

Wenn Sie jetzt auf den Schritt 2 (Buttons speichern) klicken, dann sehen Sie auf der nächsten Seite schon Ihren Code. Diesen können Sie nun kopieren und in den Quelltext Ihrer Webseite einfügen.

Hier ein Beispiel. Wenn Ihnen meine Webseite und mein kleiner Beitrag über PayPal gefällt, dann freue ich mich sehr auf eine Spende.
Bitte auf die Schaltfläche "Spenden" drücken. 



Alle erstellen Buttons können Sie hier abrufen und bei Bedarf auch ändern.

Gebühren für den Spenden-Button: Die Erstellung der Buttons ist kostenlos. Für den Empfang von Geld muss man aber, wenn keine anerkannte gemeinnützige Organisation, zahlen. Die Gebühren betragen 1,5% vom Spendenbetrag und 0,35 Cent für jede Spende. Bei sehr kleinen Spenden von 1 bis 2 Euro ist das ganz schön hoch, finde ich. 

Gemeinnützige Organisationen sollten bei PayPal ein Charity-Geschäftskonto anlegen. Da sind die Gebühren stark reduziert. Laut PayPal Infoblatt, sind dafür die folgenden Schritte notwendig: Quelle PayPal:

Zitatanfang:

So wird Ihr Konto zum Spendenkonto.

Das Charity-Geschäftskonto bietet wohltätigen Organisationen alle Vorteile, aber das zu deutlich geringeren Kosten.
Wir sagen Ihnen, wie Sie für Ihr Konto in wenigen Schritten die Spendenrate beantragen.
Damit wir Ihr Konto für den Spendeneingang freischalten können, benötigen wir nur noch ein paar Informationen
von Ihnen:


1. Name Ihrer Organisation
2. Ein verifiziertes PayPal Geschäftskonto
3. Eine Kopie der Steuerbefreiung (Freistellungsbescheid) oder Anmeldung Ihrer Organisation
als gemeinnütziger Verein (Vereinsregisterauszug) oder als Wohltätigkeitsorganisation
4. Ausweiskopien aller berechtigten Kontonutzer
5. Bestätigung eines Treuhänders oder eines autorisierten Vertreters der
Organisation, dass Sie als Kontoinhaber im Namen der Organisation handeln dürfen.
6. Angaben zu den Zahlungen, die Sie über PayPal abwickeln möchten.
7. Das zu erwartende Online-Spendenvolumen
8. Die E-Mail Adressen aller PayPal Accounts, für die Sie die Charity-Rate beantragen


Unterlagen zufaxen. Erstellen Sie dazu bitte ein eigenes Deckblatt, auf dem Sie Ihre bei uns registrierte E-Mail-Adresse
und den Betreff „Antrag für Charity-Konditionen“ eintragen. Senden Sie dann alle Unterlagen (in einer gesammelten
Übertragung) als Fax an die +49 (0) 180 500 75 94.
Wenn Sie noch kein PayPal-Konto haben und Unterstützung bei der Kontoeröffnung brauchen, hilft Ihnen unsere
Händlerberatung gerne weiter: 0800 723 4570*.

Zitatende

Fazit zum Dienst von PayPal:

Mittlerweile nutze ich den Dienst PayPal seit 2005, sowohl für Käufe, als auch für Verkäufe im Kleinanzeigenbereich und auch bei sonstigen Bestellungen. Ich schätze vor allem an PayPal die schnelle Zahlung. So komme ich als Verkäufer bei Kleinanzeigen schnell an mein Geld. Denn bei der Banküberweisung passiert oft folgendes:

Der Kunde schreibt mich an: Hallo ich möchte den Bluetooth-Lautsprecher kaufen. Ok - hast Du PayPal??? Nein habe ich nicht, nur Banküberweisung. Na ok, hier ist meine Bankverbindung. Sobald das Geld da ist, versende ich den Artikel. 

Ja und das war es oft. Nach Tagen immer noch kein  Geldeingang und auf nette Nachfragen keine Antwort. Käufer auf Tauchstation. Was ist also passiert. Die Banküberweisung wird oft wirklich in der Bank vorgenommen. Bis dahin vergeht viel Zeit. Man macht sich Gedanken, ach eigentlich brauche ich das Teil doch nicht. Oder der Partner sagt, was kaufst Du so ein Mist, wir brauchen das Geld dringend für etwas anderes usw.

Und deshalb ist PayPal hier Gold wert. Geld gleich angewiesen, Geld gleich da und es kann die Sendung fertig gemacht werden.  

Der Käuferschutz - als Käufer von höherwertigen Waren sollte man immer darauf dringen und als Verkäufer wenn möglich davon Abstand nehmen!

Für den Käufer ist der PayPal Käuferschutz das Beste was ihm passieren kann. Stimmt im Nachinein mit dem Artikel etwas nicht, dann hat er 180 Tage Zeit dies mit dem Verkäufer zu regeln und kann wenn das nicht klappt den Verkäuferschutz beantragen. Die Gebühr zahlt der Verkäufer und PayPal entscheident fast immer zugunsten des Käufers. Was will man als Käufer also mehr. Ist eine ausgezeichnete Absicherung und ein wunderbares Druckmittel gegenüber dem Händler. Denn stellt der Verkäufer sich quer, dann friert PayPal einfach das Konto des Verkäufers ein. Das macht PayPal auch ohne Gewissenbisse bei größeren Verkäufern, welche dadurch nicht mehr an Ihr Geld kommen oder sogar Einbußen haben, da die Kunden nicht per per PayPal zahlen können. Selbst die Anwälte der Verkäufers haben da kaum eine Chance. 

Für den Verkäufer ist es besser wenn der Käufer nicht vom Käuferschutz gebrauch macht und als Feund bezahlt, denn er zieht im Streitfall eher den Kürzeren. Auf jeden Fall immer die roten Regeln weiter oben beachten. Als gewerblicher Käufer sind die Verkäufe immer mit Käuferschutz/Verkäuferschutz verbunden. 

Ich persönlich hatte nie mit PayPal sowohl als Käufer als auch als Verkäufer Schwierigkeiten. Halten Sie sich genau an die Richtlinien von Paypal, dann ist dieser Dienst für beide eine gute Sache.

Verträge kündigen mit der Webseite aboalarm - ein Erfahrungsbericht

Warum könnte so ein Dienstleister wie aboalarm sinnvoll sein?

Im Laufe des Lebens sammeln sich immer mehr Verträge an, welche den Geldhaushalt erheblich belasten können. Das können Verträge sein wie:

  • Versicherungen
  • Handyverträge
  • Internet
  • Zeitschriftenabos
  • Mitgliedschaftsbeiträge
  • Strom, Gas und Wasser
  • Sportclubbeiträge
  • Vereinsbeiträge usw.

Da können im Jahr schon ganz schöne Summen zustande kommen. Bedauerlicherweise ist es so, dass wenn man die Abbuchung auf dem Konto findet, es für eine Kündigung meist bereits zu spät ist. Man muss wieder ein Jahr warten und vergisst es dann erneut, oder kündigt zu spät, da bedauerlicherweise bei jedem Vertrag noch eine bestimmte Kündigungsfrist einzuhalten ist. Dazu kommt noch eine bestimmte Form. Zwar kann man seit 2016 auch per E-Mail kündigen, jedoch gilt das nicht für Verträge die vorher abgeschlossen wurden. Zudem ist es auch noch fraglich, wer zuletzt dann die Beweislast trägt, dass die E-Mail auch da angekommen ist wo sie soll.

Also besser schriftlich per Brief und noch besser als Einschreiben/Rückschein kündigen oder auch wo es möglich ist per FAX mit Sendeprotokoll. 

Nun ist das Entwerfen und Verfassen sowie Schreiben von solchen Briefen nicht jedermanns Sache. Deshalb gibt es den Service aboalarm, welcher hier den Kunden/Kundin tatkräftig unterstützen möchte.

Bemerkung in eigener Sache:

Ich bin mit dem Dienstleister aboalarm weder verwandt noch verschwägert, noch habe ich irgendwelche Beziehungen dahin oder bekomme gar Geld oder andere Vergütungen. Die Idee für diesen Text ist ganz einfach daraus entstanden, weil ich alle meine eigenen Verträge und Abos auf den Prüfstand stellen will und ich zum Anbieter aboalarm eigentlich m Internet keine so richtig guten Erfahrungsberichte gefunden habe. Deshalb dachte ich mir, schreib einfach mal alle Erfahrungen mit diesem Service hier auf. Ich schreibe das extra hier nieder, weil viele immer gleich vermuten, dass solche Berichte gekauft sind. Das ist hier also nicht der Fall.

Daten zur Firma aboalarm und historische Entwicklung:

logo aboalarm

Bildquelle: www.aboalarm.de

Die Webseite finden man unter der Adresse www.aboalarm.de Außerdem gibt es noch je eine App für Android und iOS und auch für Kindle Fire

Hinter den Namen aboalarm steht die Firma "Aboalarm GmbH" mit dem Sitz in München. Also schon mal eine Firma aus Deutschland und nicht irgendwo im Ausland. Nach eigenen Angaben entstand die Idee im Jahre 2008, als die Bahncard des jetzigen Geschäftsführers ungewollt verlängert wurde. So gründeten Dr. Bernd Storm van's Gravesande und Stefan Neubig aboalarm als Startup. Inzwischen hat die Firma neben den beiden Geschäftsführern 18 Mitarbeiter und zwei selbständige Anwälte mit eigenen Kanzleien, welche bei Schwierigkeiten hinzugezogen werden. 

  • 08/2008 Bahncard wird ungewollt verlängert.
  • 12/2008 startet die Webseite aboalarm.de mit 100 Kündigungsadressen und der Kündigungserinnerung per E-Mail.
  • 08/2009 Das erste Kündigungsschreiben wird per Fax versandt.
  • 05/2010 Start der Vertragsverwaltung.
  • 12/2010 - 600.000 Kündigungsschreiben als PDF erstellt.
  • 01/2011 Start der aboalarm-App für iPhone und iPad mit 30.000 Downloads am ersten Wochenende.
  • 06/2011 Start der aboalarm-App für Android-Geräte.
  • 12/2011 Apple prämiert aboalarm als Finanz-App des Jahres.
  • 04/2012 Start der Samsung-App für Samsung Note.
  • 10/2013 Start des aboalarm-Blogs.
  • 11/2013 Die aboalarm-App für iOS erhält das Prüfsiegel Datenschutz des TÜV Rheinland
  • 12/2013 Start der aboalarm-App für Amazon Kindle Fire.
  • 01/2014 aboalarm ist aufgrund des ADAC Skandals deutschlandweit in der Presse (u.a. Wall Street Journal, Süddeutsche Zeitung, Focus).
  • 02/2014 1,5 Millionen Kündigungsschreiben wurden per Fax versendet.
  • 04/2014 Relaunch von aboalarm.de.
  • 05/2014 Launch der aboalarm-App für Windows Phone.
  • 10/2014 Launch des Wechselkompass: Kundenbewertungen für Tarife werden dargestellt.

Quelle der Daten: aboalarm

Wie funktioniert aboalarm?:

Man kann aboalarm mit oder ohne Registrierung nutzen. Will man nur schnell einen einzelnen Vertrag kündigen dann geht das auf jeden Fall ohne Registrierung. Will man viele Verträge verwalten (was wirklich gut funktioniert), dann muss man sich anmelden. Die Registrierung hat auch den Vorteil, dass man dann von überall (Apps, Webseite) Zugriff auf die Daten hat. Zur Registrierung benötigt man nur eine gültige E-Mail-Adresse und ein Passwort. Später kann man dann noch den Namen und die Anschrift im Profil hinterlegen (wird für die Erstellung der Kündigung benötigt). Ansonsten werden keine weiteren Daten (auch kein Geburtsdatum usw.) verlangt - das ist sehr gut.

aboalarm Auftaktbildschirm aboalarm Leistungsübersichtaboalarm Registrierung

Gut, zuerst habe ich mich also registriert. Dann kann es sofort losgehen.

Zunächst sammelt man alle Versicherungen, Mitgliedschaften, Abos usw. zusammen und trägt die wichtigen Daten in die entsprechende Formularfelder ein. Aboalarm bietet auch den Service diesen Vorgang, zumindest teilweise, zu automatisieren (Automatischer Vertragsscheck). Dazu muss man aber Zugriff auf das Bankkonto zwecks dem Auslesen der Umsätze gestatten. Ein spezielles Programm ermittelt dann alle wiederkehrenden Zahlungen. Laut aboalarm ist diese Methode sicher. Zunächst muss man die 8 stellige Bankleitzahl des Girokontos angeben. Dann erscheint eine Maske, wo man sich mit seinen Online-Banking Zugangsdaten einloggen muss. Aboalarm greift dann auf die Umsätze zu, wertet sie aus und filtert alle regelmäßigen Zahlungen heraus. Danach werden die Umsatzdaten wieder aus dem Speicher entfernt. Die Zugangsdaten zum Bankkonto werden nicht gespeichert. Das Herunterladen und die Analyse dauert einige Minuten. Danach bekommt man eine Liste von erkannten Verträgen und man kann selbst entscheiden, ob dieser zur aboalarm Liste hinzugefügt werden soll. Also ich habe es, trotz Sicherheitsbedenken,  ausprobiert, es ging einfach und schnell und die meisten Verträge wurden korrekt erkannt.

aboalarm automatischer Vertragsabgleich aboalarm Bankdaten eingeben aboalarm  Bankdatenüberprüfungaboalarm erkannte Vertraege

Das kann natürlich nur dann korrekt funktionieren, wenn genügend Umsätze bei der Bank zur Überprüfung vorliegen. Also die Umsatzstatistik sollte schon ein paar Monate oder besser mindestens ein Jahr zurück reichen.

Sehr gut ist, dass aboalarm die Verträge auch gleich bestimmten Kategorien zuordnet, wie Handyverträge, Internet und Telefon, Energie, Versicherung, Mitgliedschaft, Abo, Finanzen, Sonstige. Also das funktioniert bei genügend Umsätzen bzw. einem größeren Rückblick in die Vergangenheit des Kontos wirklich ganz gut. 

Aber - das Programm schafft es nicht alle relevanten Vertragsdaten aus den Überweisungen zuverlässig auszulesen. Eventuell sind diese auch gar nicht im Umsatztext der Bank vorhanden. Sehr oft fehlen die Kundennummern, Vertragsnummern usw. Zudem stehen in den Überweisungen ja auch keine Kündigungsfristen oder der Vertragsbeginn. Somit müssen wir trotzdem noch die Verträge aus den Akten heraus suchen und die fehlenden Daten entsprechend ergänzen. Aber manchmal hat man Verträge die man schon vergessen hat und da ist eine kleine Suchhilfe schon nicht schlecht. 

Gut ist, dass man zu den vordefinierten Formularfeldern auch noch eigene Formularfelder hinzudefinieren kann. Will man sein Bankkonto nicht analysieren lassen bzw. wurden nicht alle Verträge erkannt kann man diese auch per Hand manuell hinzufügen. Dazu unter Verträgen ganz oben auf Verträge manuell eintragen klicken.  Es erscheint eine Suchmaske, in der man den Anbieter eintragen kann, z. B. Telekom. Dann erscheint eine Liste von Anbietern in denen das Wort Telekom vorkommt und man kann sich den gewünschten aussuchen. Falls nicht, kann man trotzdem speichern, muss dann aber die relevanten Felder selber nachtragen.

Im folgenden trägt man das "Sparpotential" ein. Das sind die Vertragskosten und die Zahlweise, z. B. monatlich. Danach legt man die Kündigungserinnerung fest. Wann möchte man erstmalig erinnert werden und in welchen Abständen erneut. Alternativ kann man das Erinnerungsdatum aus der Kündigungsfrist berechnen lassen. Klickt man auf diese Alternative muss man den Vertragsbeginn, die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist eingeben. Man benötigt also auf jeden Fall die entsprechenden Unterlagen.

Nun kann man in nächsten Schritt die Vertragsdaten eintragen. Da diese sehr vielfältig sein können (Kundennummer, Vertragsnummer, VIP-Nummer usw.) hat man hier die Möglichkeit über die Schaltfläche "Neues Feld hinzufügen" weitere Formularfelder zu generieren und auch entsprechend zu benennen. 

Als letztes besteht noch die Möglichkeit Notizen zum jeweiligen Vertrag zu schreiben. Vielleicht warum man den betreffenden Vertrag gewählt hat, was es sonst noch zu beachten gibt usw. Dafür hat man viel Platz.

Wenn alle Daten eingetragen sind klickt man unten im Fenster auf "Vertrag speichern" und dann ist alles abgespeichert.  

Vertragsliste mit Kündigungserinnerungen Kündigungserinnerung

Nun kann es mit dem Kündigen losgehen. Entweder man wartet auf die Erinnerungsmail (korrekte Mailadresse angeben), oder man schaut selbst, was man kündigen möchte. Besser man kündigt zu früh, als wenn man zu spät kündigt und dann ein ganzes Jahr warten muss. Zum Kündigen den gewünschten Vertrag heraus suchen. Die Verträge stehen alle in einer langen Liste. Am Vertrag steht unten "Jetzt kündigen", hier klicken wir drauf. Sofort erscheint ein Kündigungsschreiben auf dem Bildschirm. Dieses enthält einen vorgefertigten Standardkündigungstext meist passend auf den jeweiligen Anbieter zugeschnitten. Eventuell muss man noch einige Daten nachtragen (Kundennummer, Zählernummer usw.) Absender und Empfängeradresse stehen schon automatisch da. Ebenso der Betreff und der Kündigungstext. Sehr gut ist, dass man alles nach eigenen Wünschen noch anpassen kann. Einfach in den Text klicken und schreiben. 

Ganz unten steht unsere Unterschrift - Halt !!! eigentlich doch nicht. Es ist eine vom Computer in einer Schreibschrift generierte Unterschrift. Wer das nicht möchte, hat per Mausklick auf die Unterschrift verschiedene Optionen. Die beste ist, man hinterlegt einmalig sein Unterschrift digital (direkt schreiben oder eine einscannen). So habe ich das auch schon früher immer gemacht. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit die Unterschrift weg zu lassen oder ein Foto von der Unterschrift zu machen. Bei der App auf dem Tablet/Smartphone hat man die Möglichkeit mit dem Finger auf dem Bildschirm, oder noch besser mit einem Eingabestift die Unterschrift vorzunehmen. 

Laut der Hilfe-Seiten von aboalarm ist es möglich bei erlaubter telekommunikativer Übermittlung der Kündigung, eine generierte Unterschrift zu übermitteln. Nur bei der strengen Schriftform ist nur die postalische Übermittlung mittels Originalunterschrift möglich.

Achtung: Seit dem Oktober 2016 gilt ein neues Kündigungsrecht. Nun ist auch die Kündigung per Mail, SMS, FAX usw. fast immer erlaubt. Es reicht die Textform, eine eigenhändige Unterschrift ist nicht mehr notwendig. Enthalten Verträge solche Klauseln sind diese ungültig. ABER -  Dies gilt aber nur für Verträge, welche ab diesem Zeitpunkt geschlossen wurden. Zudem hat man weiterhin das Problem den Zugang, z. B. einer Mail zu beweisen.

Quelle: n-tv

So, das Kündigungsschreiben ist nun erstellt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lässt es sich als pdf-Datei ausgeben und druckt es selber aus und schickt es per Post oder auch per FAX weg oder man benutzt aboalarm. Benutzt man aboalarm, dann klickt man links unten "Kündigung jetzt senden". Man sieht dann ein weiteres Fenster mit der Faxnummer des Anbieters und unsere Mailadresse. An die Mailadresse geht dann die Versandbestätigung. Nun noch die AGB mit Häkchen bestätigen und dann auf weiter. Jetzt muss man Geld bezahlen - bei den Apps 99 Cent und über die Webseite 2,99 € bis 4,99 € (siehe nächste Überschrift Was kostet der Spaß?"). Nach dem Bezahlen kann das Fax gesendet werden. Man bekommt dann zwei E-Mails. Die erste das die Kündigung sich im Sendeprozess befindet und die zweite Mail, dass die Kündigung erfolgreich übermittelt wurde (oder auch nicht) mit einem Link zum Sendeprotokoll. Außerdem kann jederzeit in der Vertragsliste beim gekündigten Vertrag über den Eintrag Kündigungsdetails der Sendestatus erfragt und das Sendeprotokoll abgerufen werden.

Sollte es mit der Kündigung Probleme geben, dann steht eventuell die Kündigungsgarantie zur Verfügung. Dazu siehe bitte weiter unten.

Was kostet der Spaß?

Folgende Dinge sind kostenlos:

- Registrierung bei Aboalarm

- automatischer Vertragscheck (über Bankkonto)

- manuelle Vertragsverwaltung

- Adressdatenbank mit (nach eigenen Angaben) über 20.000 Anbietern

- Erstellung von Kündigungen als pdf und deren Ausdruck

- Wechselservice - also das finden neuer Vertragspartner

Folgende Dinge sind kostenpflichtig:

- der Versand der Kündigung per FAX oder Brief ??? über Aboalarm. 

Interessant ist, dass unterschiedliche Kosten angesetzt werden. Bei der Kündigung per App (iOS, Android oder Kindle Fire) fallen immer nur 0,99 € an. Kündigt man hingegen über die Webseite, dann kostet das 2,99 € bis 4,99 €. Entscheidend dafür ist auch die Art der Bezahlung. PayPal und Amazon sind zum Beispiel billiger als Handypay.  Folgende Zahldienste werden angeboten:

- PayPal
- Amazon
- Kreditkarte
- Lastschrift
- Handypay

Beim Probieren über die Webseite ist mir aufgefallen, das bei längerer Unentschiedenheit beim Bezahlen plötzlich ein Gutscheinfenster eingeblendet wurde. Dieses enthielt einen Gutschein von zwei Euro - sofort einzulösen. Dieses Fenster erschien bei mir aber nur ein Mal und ich konnte es auch nicht noch mal reproduzieren. Man muss ihn anscheinend auch wirklich gleich benutzen, denn wo ich später mit diesem bezahlen wollte, da funktionierte der Code nicht mehr. 

FID Verlag Kündigung per Fax Preise Kündigung über iPad 2

Die Aboalarm Adressdatenbank:

Aboalarm stellt kostenlos eine umfangreiche Adressdatenbank mit über 20.000 Adressdaten von Versicherungen, Zeitschriften, Telefonanbietern usw. bereit. So hat man immer eine aktuelle Adresse, wohin man seine Kündigung senden muss. 

Sehr gut: die Adressdatenbank kann man auch ohne jegliche Anmeldung nutzen.

Nach dem Aufruf der Seite findet man Links verschiedene Kategorien und recht die entsprechenden Anbieter. Klickt man auf einen Anbieter, dann erhält man die entsprechenden Daten wie Kündigungsadresse und eventuell E-Mail und Faxadresse. Darunter stehen oft Infos, ob es Probleme mit diesem Anbieter gab und was man eventuell bei einer Kündigung beachten muss. Über die Schaltfläche "Kündigungsschreiben erstellen" kann man sofort das entsprechende Schreiben erstellen und ausdrucken bzw. faxen.

Um die Adressdatenbank aufzurufen klicken Sie auf der Webseite von Aboalarm ganz oben auf ADRESSEN- & HOTLINE DATENBANK oder klicken Sie ganz einfach hier.

aboalarm Liste Kündigungsadressen Beispiel einer Kündigungsadresse

Die Kündigungsgarantie von Aboalarm

Kündigungsgarantie

Bildquelle: www.aboalarm.de 

Aboalarm bewirbt auf der Webseite eine so genannte Kündigungsgarantie.  Das hört sich auf dem ersten Blick sehr gut an. Im Infotext steht dazu folgendes:

Zitat: "Wir stehen dafür ein, dass eine Kündigung, die durch uns versendet wurde auch tatsächlich wirksam ist, daher bieten wir für unsere Kunden eine Kündigungsgarantie für ausgewählte Anbieter an. Die Risiken, die durch eine fehlerhafte Kündigung bestehen, werden von aboalarm gemäß folgender Bedingungen getragen."

So, nun folgen aber die Bedingungen und das sind nicht gerade wenige. Es ist wichtig zu wissen, dass die Kündigungsgarantie von aboalarm nur für ausgewählte Anbieter gilt!!! Ob eine Kündigungsgarantie besteht, dass sieht man beim Kündigungsvorgang an der Schaltfläche "Jetzt kündigen". Bei einer Kündigungsgarantie steht dort zusätzlich in Klammern (Mit Kündigungsgarantie). Alternativ gibt es auch eine Liste mit den Anbietern, bei denen eine Kündigungsgarantie besteht. Diese finden Sie ganz unten auf der Seite mit den Bedingungen zur Kündigungsgarantie

Die Kündigungsgarantie beinhaltet  "Das Versprechen, dass aboalarm eine rechtswirksame Kündigung erwirkt und somit das Vertragsverhältnis zum jeweiligen Anbieter, für den die Kündigungsgarantie gilt, beendet wird."

Für diese Kündigungen gibt es dann einen Support- Hilfe von aboalarm und im Falle einer notwendigen Klage gibt es anwaltliche Hilfe und aboalarm übernimmt "100% aller Kosten für eine Klage". Wenn auch dieses nichts nützt, dann übernimmt aboalarm die Vertragsfolgekosten. 

Damit die Kündigungsgarantie auch wirklich in Anspruch genommen werden kann müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

"Sollte eine durch aboalarm versendete Kündigung vom Anbieter nicht akzeptiert werden und Du deshalb weiter an den nun ungewollten Vertrag gebunden sein, kannst Du die Kündigungsgarantie in Anspruch nehmen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Bei dem Kündigungsempfänger handelt es sich um einen Anbieter, für den die Kündigungsgarantie gilt (erkennbar an dem Kündigungsgarantie-Siegel).
  2. Du hast die Kündigung frist-und formgerecht, nötigenfalls mit ausreichender Begründung versehen und mindestens 4 Werktage (nicht Samstage, Sonn- und Feiertage) vor Ablauf der Kündigungsfrist an den Anbieter via aboalarm unter Beachtung der AGB (insb. § 7) von aboalarm versandt.
  3. Die Kündigung bezieht sich nur auf eine Kundennummer. Bei mehreren Verträgen/Anschlüssen ist für jeder Vertrag /jede Kundennummer eine eigene Kündigung zu verschicken.
  4. Du hast eine reguläre, ordentliche Kündigung verschickt. Kein Anspruch besteht bei einer Sonderkündigung, einer außerordentlichen Kündigung oder einem Widerruf. Ausnahme: Bei Online-Dating-Anbietern, für die die Kündigungsgarantie gilt, unterstützen wir Dich bei der Umsetzung der schnellstmöglichen Beendigung des Vertrages.
  5. Seit deiner Kündigung sind höchstens 2 Wochen vergangen und du hast keine Kündigungsbestätigung vom Anbieter erhalten oder der Anbieter hat dir schriftlich oder in Textform mitgeteilt, dass er die Kündigung nicht akzeptiert. Nach 10 Tagen bekommst du von uns einen Reminder per E-Mail mit der Bitte um Feedback, so dass du hieran erinnert wirst und gegebenenfalls direkt darauf antworten kannst.
  6. Auch wenn wir alle denkbaren technischen Sicherungsmöglichkeiten ausnutzen und unser Team stets hochmotiviert ist, sind wir uns darüber im Klaren, dass kein Mensch frei von Fehlern ist. Daher gilt die Kündigungsgarantie nicht nur dann, wenn das Fehlschlagen der Kündigung auf einem Fehler des Anbieters beruht, sondern auch bei einem Fehler von aboalarm (insb. technische Fehler, ausgenommen höhere Gewalt s. AGB § 9).

Die Kündigungsgarantie erlischt, wenn Du den Text des Kündigungsschreibens so veränderst, dass nach dem Sinngehalt keine Kündigung mehr vorliegt, Dein selbst erstellter und/oder zum Standardtext hinzugefügter Text beleidigend und/oder bedrohend ist oder die Rechte Dritter verletzt oder wenn Du uns gegenüber unwahre Angaben über den Streitfall machst (Gesprächsverlauf, Fristen usw.)."

Damit Sie in den Genuss der Kündigungsgarantie kommen, müssen Sie folgende Regeln beachten:

Was muss ich tun, um die Garantie in Anspruch nehmen zu können?

Liegen die o.g. Voraussetzungen für eine Inanspruchnahme der Garantie vor, muss der Kunde innerhalb von spätestens 2 Wochen nach Kündigungsversand Kontakt mit dem aboalarm-Kundensupport aufnehmen und folgende Mitwirkungspflichten erfüllen:
Der Kunde verpflichtet sich, keine Leistungen der Gegenseite mehr nach Ablauf des durch die Kündigung errechneten Beendigungszeitpunkts in Anspruch zu nehmen.
Zudem muss der Kunde entsprechend der Vorgaben des Kundensupports von aboalarm mit dem Kündigungsempfänger kommunizieren.
Alle geforderten relevanten Informationen müssen an aboalarm und an den von aboalarm genannten Partner-Anwalt innerhalb des geforderten Zeitraums (regelmäßig 14 Tage) übermittelt werden.
Bei Aufforderung durch aboalarm muss eine Bevollmächtigung des Partner-Anwalts durch den Kunden erfolgen, die Kosten hierfür übernimmt aboalarm.
Der Kunde muss bei der Rechtsverfolgung im von aboalarm und dem Partner-Anwalt berechtigtermaßen geforderten Umfang mitwirken.
Bei Aufforderung muss eine nochmalige Versendung der Kündigung via aboalarm erfolgen. Die hierbei entstehenden Kosten trägt aboalarm.

Die genauen Regeln von aboalarm zur Kündigungsgarantie findest Du hier.

Da ich die Kündigungsgarantie von aboalarm noch nicht in Anspruch nehmen musste, kann ich zur Wirksamkeit leider noch nichts sagen. 

Meine Erfahrungen bei Kündigungen mit Aboalarm:

So auf gehts zum ersten Test. Die meisten Verträge habe ich eingetragen. Nun kann es losgehen:

1. Kündigungsversuch - Sportclub Triple Nine:

Zuerst werde ich mal meinen Vertrag beim Sportclub kündigen. War ich sowieso schon Monate nicht da  und bin nur zahlendes Mitglied. Allerdings beträgt der Monatsbeitrag auch nur 14,99 €. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. In meinem Vertrag steht, dass keine Kündigung per FAX/Mail akzeptiert wird. Da ich bin mal gespannt. Ich werde mal über die Webseite kündigen. Das ist zwar teurer, aber vielleicht auch besser?

Zuerst den Vertrag in der Liste suchen und auf "Jetzt kündigen" klicken. Dann erscheint ein vorgefertigtes Kündigungsschreiben. Dieses enthält die wichtigsten Daten, sofern diese vorher angegeben wurden (z. B. die Kundennummer, Vertragsnummer usw.). Das Schreiben enthält ganz unten eine vom Computer generierte Unterschrift. Klickt man diese mit der Maus an, dann kann man sie ändern und z B. seine eigene Unterschrift als Datei hochladen. Genau das habe ich auch in diesem Fall getan. Nun kann man auf weiter klicken und erhält ein Fenster wo man seine E-Mailadresse angeben muss (sollte aber bereits eingetragen sein) und wo man die Faxnummer sieht, wo die Kündigung hin soll. Die Faxnummer kann man auch manuell eingeben, falls sie aboalarm nicht bekannt ist. Im Falle von Triple Nine ist das Feld Faxnummer ebenfalls leer, was auch richtig ist, denn Triple Nine akzeptiert nur Kündigungen per Brief und nicht per Fax oder Mail. Deshalb wird in der Hilfe von aboalarm auch empfohlen, am besten jetzt die pdf-Datei auszudrucken und per Post zu senden. Das ist ein fairer Hinweis, würde es doch in diesem Falle uns nur das Briefporto kosten. Da ich aber ja aboalarm testen will, akzeptieren ich jetzt mal die AGB und drücke auf "Weiter". Ja und was passiert??? Es geht nicht weiter, weil keine Faxnummer angegeben wurde. Aber aboalarm nimmt ja keine anderen Kündigungsformen an und somit endet hier schon der Selbstversuch bezüglich aboalarm. Also habe ich die pdf-Datei herunter geladen und ausgedruckt und per Postbrief und mit Einschreiben-Rückschein versandt. Hier noch der Hinweis, es ist nicht mehr notwendig zur Postfiliale zu gehen, um dort den Rückschein auszufüllen. Sie können über Internetmarke das entsprechende Einschreiben kaufen, die Marke ausdrucken und dann im Internet die Sendungsverfolgung in Anspruch nehmen. Wichtig: Die Sendungsnummer ist die gesamte Nummer rechts vom QR Code der Briefmarke (ohne das Datum und den Preis, darunter die zwei Zeilen). Diese Nummer ohne Leerzeichen angeben. Man kann sich dann auch per E-Mail über den Sendestatus des Einschreibens benachrichtigen lassen.  

Kündigung Sportstudio 1Kündigungsschreiben Fitnessstudio Triple Nine 1 Kündigungsschreiben Fitnessstudio Triple Nine 2 Fax Sportstudio nicht möglich Download Kündigungsschreiben Fitnessstudio

Leider hat das Fitnessstudio bislang nicht darauf reagiert. Ich denke damit endet wohl auch die Hilfe von aboalarm. Es wurde ja kein Fax über abaoalarm versendet und für diesen Anbieter gibt es auch keine Kündigungsgarantie von aboalarm.

So nach 14 Tagen hat mein Fitnessstudio doch reagiert und mit eine Kündigungsbestätigung gesendet. Also hier alles im grünen Bereich. 

2. Kündigungsversuch - private Haftpflichtversicherung bei der HUK Coburg

Diese habe ich schon seit 1991 und bezahle als Single schon fast 100 Euro. Allerdings hat sie auch eine unbegrenzte Deckungssumme, welche aber wiederrum auf 8 Mio pro Person begrenzt ist. Es fehlen aber viele Dinge wie die Ausfalldeckung und der Schutz bei Internetnutzung usw. 

Ok, den Vertrag ausgewählt und den Brief noch ein wenig angepasst und die Unterschrift hochgeladen. 

Über die Webseite kostet das mindestens 3,49 €. 

Gut, dann machen wir es über die App. Ipad App gestartet, gleiche Vorgehensweise. Unterschrift kann man direkt auf dem Bildschirm mit dem Finger, oder besser wie ich mit einem Spezialstift machen. Ist dann also absolut echt. Den Text zu verändern ist auch kein Problem, einfach darauf tippen, dann erscheint die Tastatur und es kann losgehen.

So alles fertig, dann tippe ich auf "Kündigung versenden". Das soll 0,99 € kosten, also 2,48 € gegenüber der Webseite gespart. Dann noch einmal die AGB akzeptieren und dann den In-App Kauf mit dem Apple Passwort bestätigen. Dann steht die Meldung, dass meine Kündigung unterwegs ist. Den Status kann man unter "Meine Verträge" überprüfen. Gleichzeitig geht das Sendeprotokoll auch per E-Mail zu. Man kann es aber auch jederzeit bei Aboalarm abrufen. 

Gut, das scheint geklappt zu haben. Die Bestätigungsmail ist auch sofort gekommen. Eigentlich sogar zwei. Eine dass die Kündigung im Versandprozess ist und eine andere, dass alles geklappt hat mit dem Versand plus einem Link zum Herunterladen der Versandbestätigung. 

HUK Coburg Eintrag in der Liste Bestätigung des Faxversandes HUK Coburg Kündigungsschreiben HUK Coburg Faxprotokoll HUK Coburg Kündigung HUK Coburg 1 Kündigung HUK Coburg 2

Nach etwas über einer Woche kam auch per Brief die Kündigungsbestätigung von der Versicherung. Das hat also ebenfalls ohne Probleme geklappt.

3. Kündigungsversuch - FID Verlag GmbH

Vom FID Verlag habe ich drei Gesundheitshefte abonniert, welche vom Inhalt sehr gut sind, mich jedoch fast 500 € im Jahr kosten. Also ein guter Grund, diese zu kündigen. In der Datenbank wird der FID Verlag sofort gefunden. Also schnell die Daten eingetragen und dann geht es los. Alle drei habe ich über die App (iPad) gekündigt. Das ging ohne Probleme.  Die Unterschrift konnte ich direkt mit meinem Eingabestift auf das Display des iPads schreiben. Die Zahlungen (je 99 Cent) erfolgten über mein Apple Konto. Kurze Zeit später erhielt ich je zwei E-Mail. Einmal das sich die Kündigung im Versandprozess befindet und  einmal die Sendebestätigung mit dem Link zum Sendeprotokoll. Zwei Tage später erhielt ich vom FID Verlag für alle drei Kündigungen die Kündigungsbestätigung per E-Mail und ein paar Tage darauf die Kündigungsbestätigung auch noch mal per Post.

Kündigung FID VerlagKündigungsschreiben FID Verlag FID Verlag Kündigung per FAX 1FID Verlag Kündigung per Fax Preise

Die Kündigung beim FID Verlag hat also auch ohne Probleme hervorragend geklappt.

4. Kündigungsversuch - HUK Coburg Hausratversicherung

Alles wieder so gemacht wie bei Punkt 2. Gekündigt per iPad für 99 Cent. Per Webseite hätte es mindestens 3,49 € gekostet.Unmittelbar danach habe ich die Sendebestätigung per E-Mail erhalten. Es wird darin auch noch einmal explizit darauf hingeweisen, dass für diese Kündigung die Aboalarm-Kündigungsgarantie gilt. 
Es sind noch 3 Tage bis zum Fristablauf. Da die Kündigung per Fax erfolgte sollte sie noch fristgemäß eingtroffen sein. Na mal sehen.

Ja, auch hier alles sehr gut geklappt. Kündigungsbestätigung von der HUK Coburg zeitnah eingtroffen. Kündigung war kein Problem.

5. Kündigungsversuch - Stiftung Warentest abbestellen

Die Hefte von Stifung Warentest sind zwar gut und ich habe sie schon seit 25 Jahren, jedoch nervt es mich, dass es immer fast das Gleiche ist (Waschmaschinen, Geschirrspüler, Handys, Kindersitze usw. ). Andere Dinge wie zum Beispiel Lacke und Farben, Heimwerkerartikel usw. werden so gut wie überhaupt nicht mehr getestet. Auch die restlichen Informationen habe ich schon meist vorher irgendwo im Netz gelesen. Daher habe ich schweren Herzens beschlossen mein Abo zu kündigen. Bei Bedarf steht mir ja noch mein Onlinekonto bei Warentest zur Verfügung, wo man ebenfalls Artikel die einen interessieren kostenpflichtig (ältere auch kostenlos) abrufen kann.

Wichtig ist hier die korrekte Kundennummer. Diese steht auf der Rückseite des Heftes. Davor steht ein kleines Sternchen und dann kommt die Kundennummer. Diese geht bis zu einem Schrägstrich, dass ist das Datum des Heftes. Also zum Beispiel: 

*241604076327/2017008*

Fett markiert ist die Kundennummer. Diese habe ich bei Aboalarm noch nachgetragen und auch noch die Art der Zeitschrift in ein neues Feld eingetragen. Danach wollte ich das Kündigungsschreiben über das iPad versenden, was jedoch nicht ging. Offenbar hat das letzte Update einen Fehler verursacht. Man kann zwar Kündigungsschreiben so in der App versenden, aber nicht aus der eigenen Liste. Da passiert einfach gar nicht. OK, Kundensupport unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktiert, Problem beschrieben und nun warten was passiert.

So, die Antwort ist innerhalb der versprochenen 24 Stunden eingetroffen (von der automatischen Bestätigungsmail mal abgesehen). Stand aber eigentlich nur drin, dass mein Problem an die Technik weiter geleitet wird. Aber Ich wurde auch noch gefragt, welchen Anbieter ich kündigen möchte und ob man mir behilflich sein kann diesen zeitnah zu kündigen ( Ja, die App reparieren ;-) 

Natürlich könnte ich auch über die Webseite gehen, denn da funktioniert es, jedoch kostet es dort 2 € mehr.

Auf der Webseite von Stiftung Warentest steht, dass man auch per Mail kündigen kann. Die entsprechende Mailadresse lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

An diese Adresse habe ich jetzt die Kündigung per E-Mailprogramm versendet und harre nun auf die Dinge die da kommen.

Super, schon ein paar Stunden später habe ich die Bestätigung meiner Kündigung erhalten. Es ging hier also auch ohne das Fax von Aboalarm. 

Kundendienst / Support:

Den Kundendienst bzw. Support kann man per E-Mail  erreichen. Per Telefon steht aboalarm für Kundenfragen nicht zur Verfügung. Im Impressum steht das Versprechen: "Schicke uns bitte eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und du bekommst noch am selben Tag eine Antwort. Das ist unser Serviceversprechen!"

Bislang habe ich den Kundendienst ein Mal am 22.02.2017 mit allgemeinen Fragen per Mail kontaktiert. In der Tat habe ich noch am selben Tag eine Mail erhalten. In dieser stand aber nur das Folgende:

"Vielen Dank für deine Anfrage! Unser Support-Team tut alles, um diese so schnell wie möglich zu bearbeiten.
Bitte beachte: Wir brauchen momentan leider etwas länger um dir zu antworten, als du es von uns gewohnt bist. Wir geben aber natürlich weiterhin unser Bestes!
Damit es noch schneller geht, überprüfe doch bitte, ob du die folgenden Angaben bereits gemacht hast:
- die betreffende Kündigungs-ID
- die E-Mail-Adresse, die du für den Empfang des Sendeprotokolls angegeben hast
- der Zeitraum des Kündigungsversands und
- der gekündigte Anbieter
Solltest du diese Angaben in deiner ersten Anfrage noch nicht mit ergänzt haben, antworte einfach auf diese E-Mail.
Viele Grüße von deinem aboalarm-Team! "

Dann habe ich erneut eine Mail am 20. März 2017 (etwa einen Monat !!! später erhalten mit dem folgenden Inhalt:


"Luisa (Aboalarm)
20. März, 19:04 CET
Hallo lieber aboalarm-Nutzer,
leider dauert die Beantwortung deiner Anfrage trotz unserer Anstrengung noch immer länger, als du es von uns gewohnt bist.
Deshalb wollte ich heute bei dir nachfragen, ob der Grund für deine Anfrage noch besteht, oder ob sich dein Anliegen bereits gelöst hat?
Ist nun alles klar und dein Anliegen hat sich bereits gelöst, freuen wir uns für dich. Du brauchst nichts weiter zu tun und ich wünsche dir eine schöne Woche!
Eine kleine Bitte: So gerne wir Erfolgsmeldungen bekommen – du brauchst uns in dem Fall nicht zu schreiben – so können wir uns auf die Fälle konzentrieren, wo es noch etwas zu tun gibt. ;)
Hast du noch nichts von deinem Anbieter gehört, dann frage bitte erneut nach dem Bearbeitungsstand deiner Kündigung. Diese Information brauchen wir, damit wir dir helfen können. Hast du eine Aussage von deinem Anbieter bekommen, wende dich direkt wieder an uns.
Noch ein wichtiger Hinweis: Hat sich dein Anliegen noch nicht geklärt und du brauchst unsere Unterstützung, dann antworte bitte einfach direkt auf diese E-Mail. Du brauchst uns keine neue E-Mail zu schreiben. ☺ Wir können auf Bewertungen nicht direkt antworten, es bringt also leider nichts, dein Problem in der Bewertung des Supports zu schildern. Hier ist eine Antwort auf diese E-Mail der schnellere Weg, damit wir dich umfassend unterstützen können.
Viele Grüße
Luisa von aboalarm"

Danach einen Tag später erhielt ich die folgende E-Mail:

"Hallo GeroKurtz,
wir hoffen wir konnten deine Anfrage schnell und zufriedenstellend lösen.
Damit wir hierbei in Zukunft noch besser werden, nimm dir doch kurz Zeit, um unseren Kundensupport zu bewerten:
Wie würden Sie den erhaltenen Support bewerten?
Gut, ich bin zufrieden.
Schlecht, ich bin unzufrieden.
Bei deinem Ticket ging es um Folgendes..."

Langer Rede kurzer Sinn, ich glaube auf den aboalarm Kundenservice braucht ihr nicht zu zählen. 

Natürlich kann es ein Einzelfall sein. Eventuell krankheitsbedingt usw. Na, ich werde später noch mal testen und sehen ob es dann schneller geht.

Eine Zeit lang später habe ich über Twitter noch eine Nachricht von Aboalarm erhalten. 

"Cool, dass du uns getestet hast! Du hast die Supporties in einer Krankheitsphase erwischt, sie bemühen sich sehr, schnell zu helfen!
LG Caro"

Also hatte die lange Beantwortungszeit wohl doch nur an krankheitsbedingten Ausfällen gelegen, wie ich bereits vermutet hatte. Bei solchen kleinen Unternehmen reicht es ja schon aus, wenn ein oder zwei Mitarbeiter krank werden. 

Fazit zum Service von Aboalarm:

Aboalarm funktioniert nur dann vollständig, wenn per FAX gekündigt werden kann. Fälle in denen die Schriftform per Brief  notwendig ist, werden von Aboalarm nicht weiter bearbeitet und man muss nach der kostenlosen Erstellung des Kündigungsschreibens dieses selber ausdrucken und zur Post bringen. Dafür kostet es aber auch nur das Porto (von derzeit 70 Cent). Allerdings ist es bei der Briefform besser, diesen per Einschreiben/Rückschein zu schicken, damit man später einen Nachweis hat, falls es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. Noch besser ist übrigens die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher (Bei besonders wichtigen Angelegenheiten).

Wichtig: Die Kosten für das Versendend des FAX betragen über die Android/iOS App nur 99 Cent, geht Ihr über die Webseite von Aboalarm, dann kostet es mehrere Euro, bei gleicher Leistung. Also wenn möglich, die App benutzen. Die Anmeldung ist die gleiche und man hat auch dort den gleichen eigenen Datenbestand. Man kann auch die Daten über die Webseite eingeben und bearbeiten und die App nur zum Senden des FAX benutzen.

Interessante Informationen rund um das Kündigen gibt es auf dem Blog von aboalarm.

Ob die Kündigungsgarantie funktioniert kann ich noch nicht sagen, da ich noch keinen Fall der Kündigungsverweigerung hatte. Ich werde aboalarm aber weiterhin nutzen und wenn es Neuigkeiten gibt, diesen Bericht entsprechend ergänzen. 

Falls ihr den Kundenservice in Anspruch nehmen wollt, dann rechnet damit dass es ewig dauert bzw. überhaupt keine Antwort kommt. Das Serviceversprechen, eine Antwort innerhalb von 24 Stunden, wurde bei mir nicht eingehalten. Ich werde es später aber noch einmal versuchen. Anmerkung: Es war Winterzeit, eventuell waren die Mitarbeiter krank. Haben mich, sehr viel später, kontaktiert. Details siehe bei Kundendienst / Support. 

Was gefällt mir gut:

  • Der Dienst kann auch ohne Registrierung genutzt werden
  • recht übersichtlicher Aufbau
  • einfache Vertragsverwaltung
  • Bis auf den Faxversand alles kostenlos.
  • Gute Erinnerungsfunktion, welche in regelmäßigen Abständen an die Kündigung des Vertrages erinnert
  • Möglichkeit alle Verträge als csv nach MS Excel zu exportieren
  • automatisierter Import über das Girokonto möglich
  • schnelle Erstellung von Kündigungsschreiben und Speicherung als pdf möglich
  • einfache Änderung des Kündigungsschreibens möglich
  • umfangreiche kostenlose Adressdatenbank für die Kündigung

 Was gefällt mir nicht so gut:

  • unterschiedliche Preise bei Benutzung der Internetseite und der Apps, Preise über den Browser zu hoch.
  • Keine Loch- und Falzmarken im Kündigungsschreiben 
  • pdf Kündigungsschreiben extrem dünne Buchstaben mit Ausfransungen, also nicht besonders gute Qualität
  • keine räumliche Trennung von bereits gekündigten und noch nicht gekündigten Verträgen (allerdings lassen sich gekündigte Verträge ausblenden)
  • Gekündigte Verträge lassen sich in der Liste nicht mehr bearbeiten. Das ist nicht so schön, da man sich auch oft auch nach der Kündigung noch Notizen machen will oder muss.
  • Wenn man einen Vertrag in der eigenen Liste berarbeitet hat, springt die Liste nach der Bearbeitung wieder ganz nach oben und man muss wieder nach unten scrollen
  • Der Kundenservice scheint praktisch nicht vorhanden zu sein. Das Serviceversprechen (eine Antwort innerhalb 24 Stunden) wurde, bis auf die verschickte automatische Bestätigungsmail, nicht eingehalten. 

 

 

 

 

DHL Packstation - meine Erfahrungen

Erfahrungsbericht zur DHL Packstation

Warum die Packstation nutzen?

Jeder der viel Pakete per Post versendet oder empfängt kennt die Probleme die damit verbunden sein können. Geht man zum Postfiliale, dann stellt man fest, dass dort eine lange Warteschlange steht. Gerade nachdem viele kleine Postfilialen aus Rentabilitätsgründen geschlossen wurden, konzentriert sich alles auf die wenigen Großen. Dadurch muss man gerade zu Stoßzeiten dort oft sehr lange warten.

Bekommt man Pakete, werden diese oft bei Nichtanwesenheit beim Nachbarn abgegeben oder zur Abholung in die nächstgelegene Filiale der Post gebracht. Dort hat man wieder das Problem dass es in der Filiale lange dauert, oder sie vielleicht Abends schon geschlossen hat. Auch die Hinterlegung beim netten Nachbarn hat so seine Grenzen. Entweder ist der Nachbar oder die nette Nachbarin doch nicht so nett, oder sie verlieren spätestens nach dem 10. Paket ihre Nettigkeit. Hinzu kommt ein gewisses Risiko für den Nachbarn, denn er unterschreibt für den ordnungsgemäßgen Empfang der Sendung und müsste Transportschäden gleich reklamieren, was aber selten der Fall ist. 

Die eigentliche Packstation

Glücklicherweise hat DHL seit 2001 damit begonnen Packstationen aufzubauen. Derzeit gibt es wohl so 3000 Automaten, in denen Pakete gelagert werden können. Dabei gibt es mehrere Typen von Packstationen (Fachsystem, Rotationssystem, Modularer Aufbau). Diese werden je nach den Erfordernissen des jeweiligen Standortes ausgewählt. Im Prinzip sind es riesige Briefkästen, nur eben nicht für Briefe, sondern für Paketsendungen. In den meisten Fällen hat die Packstation viele unterschiedliche große Fächer in die Pakete eingelegt oder entnommen werden können.  

Um die Packstation im vollem Umfang nutzen zu können, benötigen Sie eine DHL-Goldcard. Diese gibt es kostenlos. Sie müssen sich dafür online hier bei DHL-Paket.de für die Packstation einmalig registrieren. Sie erhalten dann wenige Tage später Ihre DHL Goldcard und Ihre Postnummer. Die Postnummer ist ganz wichtig, denn über diese Nummer werden Sie innerhalb des Systems identifiziert. Deshalb ist es immer ganz wichtig, wenn man sich Pakete an die Packstation senden lässt, dass der Absender diese Nummer nicht vergisst mit auf die Adresse zu schreiben. Viele halten das nämlich für eine Telefonnummer usw. und lassen sie dann einfach weg.

Aufbau einer Packstation

Die DHL Packstation ist von der Form her nicht immer gleich und es gibt mehrere Typen. Zudem ist die modular aufgebaut, dh. man kann Module ergänzen. 

Im Grunde genommen ist es ein großer gelber Blechcontainer mit vielen verschieden großen Fächern, deren Öffnung von einem zentralen Computer in der Mitte der Packstation gesteuert wird. 

Das Steuerungsmodul besteht aus verschiedenen Elementen, die immer gleich sind. Das sind:

  • der berührungsempfindliche Bildschirm für Meldungen, Hinweise und Eingaben
  • der Schlitz zum Einführen der DHL Goldcard
  • das Zahlenfeld mit Tasten zur Eingabe der Geheimzahl (besser Handy TAN)
  • der Scanner zum Scannen des Paketaufklebers (beim Versenden)
  • der Druckerschlitz für die Ausgabe von Quittungen
  • der Lautsprecher (bislang hat er nur immer piep bei mir gesagt. Vielleicht kann er auch mehr.)

Bedienelemente einer DHL Packstation

Bilder von der DHL Packstation:

Normale DHL Packstation Normale DHL Packstation Normale DHL Packstation DHL Packstation Bildschirm und Eingabefeld Große DHL Packstation Große DHL Packstation

Was für Sendungen kann man über die DHL Packstation versenden oder empfangen?

Grundsätzlich kann man Pakete und Päckchen von der Packstation aus versenden. Diese können vorher oder an der Packstation frankiert werden. Sinnvoll ist es, diese vorher unter Paket.de mit der Onlinefrankierung zu frankieren. Da haben Sie Ruhe und Zeit und einen ordentliche Tastatur. Alternativ können Sie die Versandmarken auch an der Packstation drucken und per EC oder Geldkarte bezahlen.

Es gibt für den Versand und Empfang bestimmte Mindest - und Maximalgrößen die da lauten:

Minimum: 15 cm x 11 cm x 1 cm und einer maximalen Größe von 60 cm x 35 cm x 35 cm

 

Versenden von Paketen

Versenden können Sie auch als nichtregistrieter Packstationskunde, also auch ohne DHL-Goldcard. Haben Sie vorher frankiert teilen Sie der Packstation über den eingebauten Bildschirm mit, dass Sie eine Sendung versenden möchten. Sie können die Versandmarke auch direkt an der Packstation kaufen. Dazu im Menü "Versandmarke kaufen" auswählen und dann weiter dem Menü folgen. Zum Ende hin kann man die Versandmarke oder Versandmarken mit der EC-Karte bezahlen. Diese wird dann ausgedruckt und kann aufgeklebt werden.

Weiter unten gibt einen fest eingebauten Scanner. Sie müssen dazu das Paket mit dem Strichcode am Scanner vorbei bewegen. Dieser liest dann den Code und fragt nach korrekter Erkennung nach der etwaigen Größe der Sendung. Dann öffnet sich ein Fach und Sie können die Sendung einlegen. Schließen Sie danach die Klappe. Sollte das Fach zu klein sein, dann schließen Sie ebenfalls die Klappe. Am Bildschirm werden Sie auf jeden Fall gefragt, ob die Sendung erfolgreich eingelegt wurde. Falls nicht, wird ein größeres Fach frei gegeben. Problematisch scheint es zu sein, wenn kein größeres Fach mehr frei ist, dann passiert einfach gar nichts mehr - kein Hinweis oder so. Hier muss DHL noch unbedingt nachbessern.

Haben Sie die Sendung erfolgreich eingelegt, werden Sie gefragt ob Sie noch weitere Sendungen einlegen möchten. Zudem können Sie sich ein Beleg ausdrucken oder per Mail (nur als registrierter Packstationskunde) zusenden lassen. Unter www.paket.de können Sie Ihre Sendungen (Versand, Empfang) verwalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Mail oft nicht ankommt, obwohl angeblich eine versendet wurde und beim Beleg ist dieser zwar von den Ausmaßen riesig und sogar selbstklebend (wozu? - wohl die selbe Rolle wie die Paketaufkleber), jedoch die Paketnummer ist extrem klein geschrieben und oft sogar mit Lupe schlecht oder gar nicht lesbar (schlechter Druck).

Packstation Einlieferungsbeleg 

 

Empfangen von Paketen

Hier ist erstmal wichtig dem Adressaten die korrekte Adresse mitzuteilen. Zudem müssen Sie sicher stellen, dass der Absender auch per DHL versendet. Andere Paketdienste wie Hermes, DPD, GLS, iloxx usw.) haben keinen Zugriff auf die Packstation. Zudem versenden einige Verkäufer grundsätzlich nicht an Packstationen. 

Die richtige Adresse lautet:

Max Müller (Ihr Vor- und Nachname)

1234567 (Ihre Postnummer)

Packstation 173 (Nummer der Packstation)

12619 Berlin (Postleitzahl und Ort wo die Packstation steht, nicht die wo sie wohnen!)

Auf keinen Fall darf der Absender vergessen Ihre Postnummer auf die Anschrift zu schreiben!

Wenn Sie den Standort Ihrer Packstation/Paketbox nicht genau kennen gibt es hier den DHL Packstationsfinder

Ich persönlich schreibe immer das Wort Postnummer: vor die Zahl, da manche Firmen die Nummer einfach weglassen in dem Glauben, es sei eine Telefonnummer.

Hinweise zur maximalen Größe von Paketen in der DHL Packstation:

Offiziell liegt die maximale Größe für den Versand bzw. Empfang bei 60 cm x 35 cm x 35 cm. Aber ich habe festgestellt, dass die Fächer, vor allem bei neueren Packstationen, bereits größer sind. Wenn die Sendung ins Fach passt gibt es keine Probleme. Diese werden dann auch mitgenommen oder zugestellt, wenn sie die offizielle Größe überschreiten (was oft der Fall ist). Der Artikel selbst mag ja oft viel kleiner sein. Jedoch hat man als Käufer selten Einfluss darauf, wie groß der Karton ist, in den der Versender das Gut legt. Zudem möchte man ja auch das es heil und und versehrt ankommt. Da sollte es also schon richtig gut verpackt sein. Die wenigsten Versender passen auf, ob die Größe die max. Größe an DHL Packstationen überschreitet und senden frisch drauf los. 

Die gute Nachricht ist nun, dass DHL anscheinend seine neuen Packstationen entsprechend aufrüstet. Ich habe festgestellt, dass die größten Fächer die angegebenen Mindestmaße stark überschreiten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann nehmen Sie ein Maßband und messen Sie das Fach an der Packstation von außen (oder wenn möglich von Innen) aus. Von den Außenmaßen müssen Sie mindestens drei Zentimeter von der linken Seite und  2 cm von der rechten Seite abziehen. Oben und unten gehen nochmals ein Zentimeter ab. Zum Schluss ziehen Sie von allen Seiten noch mindestens einen Sicherheitszentimeter ab.

Beispiel: hier bei mir in Berlin Hellersdorf wurde gerade vor Kurzem eine neue Packstation aufgestellt. Das größte Fach hat die folgenden Außenmaße:

48 cm breit und 75 cm hoch

Wir ziehen nun links 3 cm und rechts 2 cm und oben und unten je einen Zentimeter ab. Das ergibt:

43 cm breit und 73 cm hoch

Nun noch von allen Seiten einen Sicherheitszentimeter abziehen ergibt eine Endgröße von:

41 cm breit und 71 cm hoch. 

Gerade gestern habe ich eine große Sendung aus dieser Packstation abgeholt. Diese hatte sogar eine Länge von 79 cm. Allerdings war sie sehr schmal (11 cm) und der Postbote hat sie schräg hineingestellt (besser hineingepresst). Zum Glück war nichts zerbrechliches drin. 

Empfangen von Sendungen

Zum Empfangen von Sendungen benötigen Sie normalerweise ein Handy und die Goldcard. Per Handy werden Sie in einer SMS informiert, wenn eine Sendung in der Packstation eingetroffen ist. Zusätzlich erhalten Sie über das Handy eine fünfstellige mTAN zugesendet. Damit gehen Sie zur Packstation und tippen dort auf den Bildschirm, dass Sie eine Sendung abholen möchten. Nun werden Sie gefragt, ob Sie ein registrierter Packstationskunde sind? Sie bestätigen und schieben weiter unten in den Schlitz Ihre Goldcard ein. Diese wird gelesen und Sie können sie wieder entnehmen. Nun werden Sie nach Ihrer mTAN gefragt. Geben Sie diese auf dem kleinen Zahlenfeld weiter unten neben dem Schlitz ein und bestätigen Sie. Es gibt dafür zwei Bildschirme, was etwas verwirrend ist. Ein kleiner direkt beim Schlitz und der große Bildschirm oben. Haben Sie die mTAN korrekt eingegeben und bestätigt, dann erscheint weiter oben eine Auswahl der Sendung bzw. Sendungen. Sie können über das Menü immer nur ein Fach gleichzeitig öffnen, die Sendung entnehmen und das Fach wieder schließen. Achtung: Schauen Sie immer wenn möglich in das Fach bis hinten hinein. Ich hatte auch schon mehrere Sendungen in einem Fach! Haben Sie nur eine entnommen und das Fach wieder geschlossen ist es zu spät und die Sendung ist vom System nicht mehr erfasst und wird unter abgeholt geführt. Der Automat weiß nicht, dass da noch eine Sendung schlummert. Nach der Entnahme immer das Fach wieder richtig fest schließen. Haben Sie alle Sendungen entnommen, dann drücken Sie noch zur Sicherheit auf Abmelden auf dem Bildschirm und dann ist alles wieder ok. 

Während Sie normalerweise nur Pakete und Päckchen an der Packstation versenden dürfen, sieht es beim Empfangen anders aus. Hier können Sie folgende Sendungen Empfangen:

  1. DHL Päckchen, Pluspäckchen, Paket, Retoure, Europaket
  2. Bücher-, Waren- und Fotopostsendungen, Groß- und Maxibriefe ohne Zusatzleistungen
  3. Express national ohne Nachnahme
  4. Nachnahmesendungen: Sie können Ihre Nachnahmepakete bequem mit EC-Karte (deutscher Banken) oder per Geldkarte (bis 200 EUR) direkt am Automaten bezahlen. Der maximal zulässige Nachnahme-Höchstbetrag an der Packstation beläuft sich auf 1.500 EUR. Bitte beachten Sie auch Ihr EC-Karten Limit.
  5. Sendungen aus dem Ausland, außer: Auslands-Nachnahme, Sendungen mit Zollgebühren, Sendungen für Selbstverzoller.

Quelle: DHL FAQ Packstation

Mögliche Probleme bei der Packstation:

- Sendung für die Packstation zu groß: Beim Versand müssen Sie darauf achten, die Maximalgröße nicht zu überschreiten. Wenn das Paket nicht ins Fach passt, kann man nicht viel machen und Sie müssen es in der nächsten Filiale abgeben. Also vorher aufpassen.

Beim Empfangen ist es schlechter. Die Versender achten oft nicht auf die Höchstmaße und senden das Paket an die Packstation auch ab, wenn es viel zu groß ist. In solchen Fällen wird die Sendung an die nächstgelegene Postfiliale umgeleitet und Sie können sie dort mit Ihrer Goldcard abholen.

- die Packstation ist voll: Beim Versand habe ich eine entsprechende Meldung der Packstation vermisst, wie etwa "Lieber Kunde, leider sind die gewünschten Fächer alle belegt, bitte bringen Sie die Sendung zur nächstgelegenen Postfiliale." Mit Angaben wo diese ist mit Öffnungszeiten. Leider schweigt sich meine Packstation hier völlig aus und die Fächer der belegten Größen werden einfach nicht aufgelistet. Hier kann man entweder nur warten bis jemand seine Pakete abholt, oder nur nächsten Postfiliale gehen.

Beim Empfang werden die Sendungen bei einer vollen Packstation ohnehin an die nächstgelegene Postfiliale oder weitere Packstation in der Nähe umgeleitet.

- die Packstation ist total kaputt: Eingehende Sendungen gehen zur nächsten Postfiliale oder in eine benachbarte Packstation und ausgehende Sendungen müssen ebenfalls zur Filiale gebracht werden.

- die Packstation reagiert nicht mehr auf Eingaben und scheint wie eingefroren: Der interne Computer der Packstation ist abgestürzt. An der Packstation steht eine Telefonnummer und außerdem die Nummer der Packstation. Rufen Sie dort an und nennen Sie den Standort und die Nummer der Packstation. Der Mitarbeiter wird von Ferne, soweit möglich, den Computer neu starten und in wenigen Minuten ist die Packstation wieder einsatzbereit.

- die Packstation wird gerade von DHL bestückt: Da hilft nur warten, bis der Postmitarbeiter fertig ist. Die Packstation ist in diesem Zustand gesperrt.

- die Sendung ist anderweitig für die Packstation ungeeignet: z. B. eine Sendung per Einschreiben

- Sie haben die erhaltene mTAN drei mal hintereinander falsch eingegeben und Ihre DHL Goldcard wurde gesperrt:

Dann haben sie erstmal ein kleines Problem. Es gibt nun drei Möglichkeiten was sie machen können:

1. Sie fordern per DHL App eine neue mTAN an. Die DHL App gibt es für Android oder iOS bzw. im Internet die Webseite www.paket.de Hiermit können Sie alle versendeten und erhaltenen Pakete verwalten. Der Status der jeweilen Sendung wird dort angezeigt. Hier gibt es auch die Schaltfläche "Neue mTAN anfordern". Sie erhalten dann auf Ihr Handy eine neue mTAN womit Sie die Packstation öffnen können. Nach meinen Erfahrungen kann man damit zwar die Sendung abholen, bei der nächsten Sendung kommt dann aber erstmal wieder die Meldung, dass die Goldcard gesperrt ist. Jetzt brauchen wir den Punkt 2. oder 3.

2. Um die Goldcard wieder zu entsperren müssen Sie die Hotline anrufen. Die Telefonnummer des Kundenservice lautet: 0228 28609855. Wenn Sie Glück haben, dann kommen Sie gleich durch. Sie müssen dann Ihre Sicherheitsfrage beantworten und bekommen dann eine neue mTAN aufs Handy und das Konto ist wieder entsperrt.

3. Eine weitere Möglichkeit welche ich entdeckt habe ist der Facebook Chat des Kundenservice. Hat bei mir zwei Minuten gedauert und mein Konto war wieder entsperrt. Sie finden den DHL Service Chat bei Facebook.

- Die Lagerfrist ist abgelaufen:

Ja die Zeit vergeht manchmal wie im Fluge und schon ist die zulässige Lagerfrist abgelaufen. Die zulässige Lagerfrist beträgt maximal 9 Kalendertage. Sie werden per SMS daran erinnert die Sendung abzuholen. Der Kundenservice kann die Lagerfrist erhöhen. Im Ernstfall also dort anrufen. Ansonsten geht normalerweise nach Anblauf der Lagerfrist die Sendung wieder an den Absender zurück.

- DHL Expresssendungen empfangen:

Gestern sollte ich eine Expresssendung von Amazon bekommen, jedoch wurde diese nicht in die Packstation eingelegt. Der Grund war mir unklar, da ich fast zur gleichen auch eine ganz normale Sendung von Amazon korrekt an meiner Packstation erhalten habe. Die betreffende Sendung ist dann wieder ins Depot gegangen. Ich habe mich dann per Kontaktformular (https://www.dhl.de/de/privatkunden/hilfe-kundenservice.html - Fragen & Beschwerden - Sie haben eine Frage - Schreiben Sie uns) bei DHL erkundigt. 

Nach etwa zwei Stunden habe ich die folgende Mail erhalten - Auszug:

"vielen Dank für Ihre Nachricht.

Bei dieser Sendung handelt es sich um eine Express Sendung mit Packstationsanschrift. Dem Kurierfahrer war es nicht möglich die Sendung dort einzulegen, da uns für Express Sendungen nur ein kleiner Teil der Packstation zur Verfügung steht.
Gerne buchen wir die Zweitzustellung für Sie an Ihre Hausanschrift. Bitte kontaktieren Sie uns dazu unter 01806 345 500* oder Sie antworten auf diese E- Mail.

Unsere Kundenberater stehen Ihnen unter der unten aufgeführten Serviceline gern zur Verfügung."

Es steht für Expressendungen also nicht die ganze Packstation zur Verfügung, sondern nur ein kleiner Teil. Warum das so ist, keine Ahnung. 

Ich habe dann auf die Mail geantwortet und nach 20 Minuten habe ich die gewünschte Neuzustellung an meine Hausanschrift gehabt. 

Hier die zweite Mail: 

"vielen Dank für Ihre Nachricht.

Gerne haben wir die Zweitzustellung Ihrer DHL Express Sendung mit der Sendungsnummer JJD000390000526XXXXXX für den 05.04.2017 zwischen 8 Uhr und 12 Uhr an die von Ihnen angegebene Anschrift:
Gero Kurtz...
gebucht."

Ok, damit ist nun alles geklärt. Nehmen Sie also in einem solchen Fall Kontakt  über die oben genannte Nummer oder das von mir genannte Kontaktformualr auf. In der Mail standen am Ende auch noch ein paar weitere Kontaktdaten, welche ich nicht vorenthalten will:

DHL Express Germany GmbH
Weidestr. 122 D
22083 Hamburg
Deutschland

Telefon +49 (0)180 6 34 53 001* (nationaler Versand)
Telefon +49 (0)180 6 34 53 003* (internationaler Versand)
Telefax +49 (0)180 3 45 61 11**
* 20 ct je Anruf aus den deutschen Festnetzen; max. 60 Cent je Anruf aus den deutschen Mobilfunknetzen.
** 09 ct je angef. 60 Sekunden aus den deutschen Festnetzen.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dhl.de/express

Bonuspunkte sammeln:

Sie haben die Möglichkeit am Bonuspunkteprogramm von DHL teilzunehmen. Das ist eigentlich recht empfehlenswert. Die gesammelten Punkte können gegen Paketmarken aber auch teilweise bei Händlern eingelöst werden. Das ändert sich auch immer wieder. Zum Beispiel ist Amazon mal drin mal wieder nicht. Derzeit drin ist allyouneed. Ist im Prinzip auch egal, Sie können die Punkte ja für die Paketmarken verbraten und das eingesparte Geld ausgeben wo sie möchten.

5 Punkte: Empfang einer Sendung an einer Packstation oder Postfiliale

10 Punkte: Sendung über eine Packstation versenden

10 Punkte: Versandmarken kaufen

100 Punkte entsprechen derzeit einem Euro

Pakete Abholen und versenden ohne Goldcard

Es ist auch möglich Sendungen ohne Goldcard über die Packstation zu versenden oder zu empfangen. Das Versenden ist genauso einfach wie mit der Goldkarte. Sendung zu Hause frankieren oder direkt an der Packstation (EC bzw. Geldkarte nicht vergessen) und dann über das Menü der Packstation als unregistrierter Kunde einscannen.

Der Empfang von Sendungen ohne Goldcard ist nur eingeschränkt möglich. Kann eine Sendung Ihnen zu Hause nicht zugestellt werden, dann kann es sein, dass diese Sendung statt in eine Filiale in der Packstation hinterlegt wird. Sie erhalten dann eine Benachrichtigungskarte auf der die notwendigen Angaben zur Abholung der Sendung aus der Packstation stehen. Diese Karte also unbedingt zur Packstation mitnehmen.

DHL Goldkarte verloren oder verlegt - was nun?

Ohne die Goldkarte können Sie keine Sendungen abholen. Angst vor Missbrauch brauchen Sie nicht zu haben, es sei denn das Handy ist auch weg. 

Beantragen Sie eine neue Goldkarte entweder über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wichtig: Notieren Sie sich auf jeden Fall vorher Ihre Postnummer. Wenn Sie die Apps verwenden, finden Sie diese auch dort.

Oder rufen Sie die Seite www.packstation.de auf (Sie werden dann umgeleitet zu DHL). Klicken Sie auf "MeinKundenService". Wählen Sie das Unterthema Goldcard. KJlicken Sie nun auf "Schreiben Sie uns" und füllen Sie das Kontaktformular aus und schildern Sie Ihr Anliegen. Nach einiger Zeit sollten Sie eine neue Goldkarte per Post erhalten.

Apps für Android und iOS und Webseite

Ihre Pakete können Sie bequem mit der Webseite paket.de verwalten. Sie sehen dort Pakete welche zu ihnen gesendet werden oder von Ihnen selbst gesendet wurden. Abgeschlossene Sendungen können archiviert werden. Weiterhin können Sie hier Paketmarken drucken und Ihre Punkte verwalten. 

Wer mobil ist der kann die entsprechenden Apps von DHL für Android und iOS nutzen. 

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.dhl.paket

iOS: https://itunes.apple.com/de/app/dhl-paket/id329315203?mt=8

 

Über die Apps können Sie bequem Ihre Pakete verwalten.  Sie erhalten komfortabel Push-Meldungen zum Stand Ihrer Sendungen. Bei Online Frankierung erhalten Sie einen QR-Code und in der Filiale kann der Aufkleber ausgedruckt werden. Sie können auch Pakete scannen.

Bedienungsanleitung für die Packstation:

Hier können Sie von DHL einen Flyer im pdf Format herunter laden mit einer Bedienungsanleitung für die Packstation

Zusammenfassung meiner persönlichen Erfahrungen nach einigen Jahren Packstationskunde:

Also ich persönlich mit mit der Packstation hier in Berlin sehr zufrieden. Es gibt in meiner Nähe mehrere. Fast alle Sendungen die kommen finden hier ein Zuhause. Zu große Sendungen werden in die nahegelegene Postfiliale umgeleitet. Zu Spitzenzeiten kann es vorkommen, dass die Packstation voll ist. Hier ist also wichtig, dass alle Kunden mithelfen, dass immer genug Platz ist. Also bitte alle die Sendungen so schnell wie möglich aus der Packstation holen, damit wieder Platz für neue Sendungen ist. Da immer mehr Leute den Service der Packstation nutzen, wird diese in naher Zukunft auch schneller voll sein. Allerdings sind viele Modular aufgebaut, das heißt man kann anbauen. 

Der Service könnte besser sein, allerdings wenn auch meine Anfragen bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oft nicht beantwortet wurden, aber sie wurden bearbeitet und das Problem meist gelöst. Ist ja eigentlich auch wichtiger als zig Antwortmails, aber das Problem nicht gelöst wird.

Also insgesamt bin ich mit der Packstation sehr zufrieden. Kann meine Sendungen abholen wann ich will und muss nicht x Mal beim Nachbar klingeln und mich tausend Mal bedanken. 

Die Einlösung der Bonuspunkte war auch kein Problem. Habe dafür einen Amazon-Gutschein erhalten.

Nützliche Utensilien für den Versand:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfahrungsbericht Kleinanzeigenportale und Online Flohmärkte

Fast jeder hat irgendetwas was man nicht mehr selbst gebrauchen kann oder will. Eventuell sind auch Wohnungsauflösungen notwendig, wo dann eine Menge Dinge anfallen. Nun hat man die Wahl zwischen wegwerfen oder verkaufen/verschenken. Für das Letztere gibt es eine Menge Portale, über die das möglich ist. An erster Stelle steht hier wohl ebay.de. Allerdings fallen bei diesem Dienst auch für private Verkäufer Gebühren (evtl. Einstellgebühren, Verkaufsgebühren) an. Da bieten sich die Kleinanzeigenportale an, bei denen der Verkauf in der Regel immer kostenlos ist. Zusatzkosten fallen meist nur für extra Leistungen wie Hervorhebungen, das Nachschieben auf vordere Plätze oder zusätzliche Fotos an. Selbst ebay betreibt mit "ebay Kleinanzeigen" solch einen Dienst und macht sich sozusagen selber damit Konkurrenz.   

Ich habe verschiedene Kleinanzeigenportale und online Flohmärkte getestet und meine Erfahrungen hier nieder geschrieben.

Achtung: Besonders im Kleinanzeigenbereich begibt man sich in Gefahr Opfer von Betrügern oder auch einem Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen. Beachten Sie daher unbedingt wichtige Regeln Ihre Sicherheit betreffend:

  • Schließen Sie als privater Verkäufer die gesetzliche Gewährleistung und Rücknahme aus (ja auch ein privater Verkäufer unterliegt dieser)
  • Als Verkäufer senden Sie teurere Dinge immer über den versicherten Versand (meist Paket) mit Sendungsverfolgung
  • Lassen Sie sich nicht ablenken, wie ein Glas Wasser holen, einen Kaffee kochen usw.
  • Falls zwei Käufer erscheinen ist oft besondere Vorsicht geboten, besonders dann wenn sie in die Wohnung wollen.
  • Stecken Sie sich als Verkäufer am besten Pfefferspray in die Hosentasche und eine Schwimmbrille als Schutz.
  • Lassen Sie als Verkäuferin oder Verkäufer, wenn möglich, keine fremden Leute in die Wohnung. Die meisten Dinge kann man auch an der Tür abwickeln. 
  • Zahlen Sie per PayPal mit Käuferschutz. Eventuell die Gebühren selber übernehmen.
  • Legen Sie sich ein PayPal Konto an und wickeln Sie alle Käufe über dieses ab. 
  • Überweisen Sie kein Geld ins Ausland
  • Lesen Sie immer die Beschreibung des Artikels ganz genau durch. 
  • Ganz besondere Vorsicht bei angeblichen Superschnäppchen. Oft verbergen sich Betrüger dahinter. 
  • Besondere Vorsicht bei Anbietern, die erst kürzlich dabei sind, aber auch andere Konten können gehackt sein.
  • Vorauskasse am besten nur bei kleinen Beträgen oder bei Anbietern die geprüft sind.
  • Leisten Sie am besten keine Vorauskasse und holen Sie wenn möglich, den Artikel in Begleitung persönlich ab. 
  • Geben Sie Ihre persönlichen Daten wie genauer Name, Adresse, Telefonnummer, Bankverbindung usw. nach Möglichkeit niemals vorher bekannt, sondern erst wenn das Geschäft abgeschlossen ist.
  • Machen Sie von Ihrer eigenen Anzeige und von der des Verkäufers einen Screenshot und speichern Sie diesen. So haben Sie bei späteren Streitigkeiten einen Beweis. 
  • Lassen Sie auch Ihr Gefühl mit entscheiden. Falls Sie ein ungutes haben, dann brechen Sie den Kauf/Verkauf ab. 

Übrigens Vorsicht auch vor dem Finanzamt, besonders wenn Sie im größeren Umfang und über längere Zeit Artikel verkaufen. Das gilt ganz besonders für Neuwaren und wenn es sich immer um den gleichen Artikel handelt. Auch wenn Sie Waren extra kaufen, um sie im Internet teurer weiter zu verkaufen. Dann unterstellt Ihnen das Finanzamt eine gewerbliche Absicht und kann von Ihnen Auskunft und eventuell Steuern (Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer) verlangen. Übrigens gibt es dafür auch bestimmte Programme, welche die Finanzverwaltungen nutzen. Die Internetplattformen sind gehalten, mit den Behörden zusammen zu arbeiten. Denken Sie also nicht, Sie können in der Masse untertauchen. Besonders Verkäufer auf der Auktionsplattform ebay sind gefährdet. Dort kann man so schön die Verkäufe nachvollziehen ;-) Wenn Sie also größere Sammlungen oder Wohnungen auflösen und die Artikel einzeln verkaufen, streuen Sie besser über mehrere Plattformen und benutzen Sie unterschiedliche Benutzernamen!

Übrigens denken Sie bitte nicht, nur weil Artikel bei Kleinanzeigen und Flohmärkten angeboten werden, dass sie dann immer preiswerter als im normalen Verkauf sind. Das gilt insbesondere für hochwertige elektronische Artikel (Computer, Smartphone, HiFi Technik usw.). Meist haben die Besitzer diese Geräte vor einiger Zeit für viel Geld gekauft. Wie man aber weiß, sinkt der Wert von aktueller Elektronik rapide. Ein Gerät was gerade noch 1000 € gekostet hat, kann ein halbes Jahr nur noch 500 € Wert sein. Das möchten natürliche viele Privatverkäufer nicht Wahr haben und bieten solche Geräte oft viel zu teuer an. Informieren Sie sich vorher also unbedingt über die aktuellen Preise. Wenn der Artikel aktuell noch verkauft wird, schauen Sie am besten bei Amazon nach und wenn es ihn dort nicht mehr gibt, dann prüfen Sie die Angebote bei ebay. Wichtig: Wenn Sie den Artikel dort in die Suche eingeben, dann wählen Sie unbedingt links im Filter "Verkaufte Artikel". Nur dann erhalten Sie ein realistisches Bild, zu welchem Preis Sie den Artikel verkaufen oder erwerben können.

Übrigens Schnäppchen gibt es z. B. auch bei Amazon entweder stark preisreduzierte Artikel oder Blitzangebote. Siehe unten: 

 

Ich habe auch mal versucht führende Anzeigenmärkte empirisch zu erfassen. Dazu habe ich nach Begriffen über alle Kategorien gesucht und mir die Anzahl aller Ergebnisse anzeigen lassen. Irgendwelche Filter habe ich nicht angewendet. Es werden alle Anzeigen angezeigt, in denen die Begriffe vorkommen, egal ob privat oder auch gewerblich, alt oder neu. So kann man schon ein wenig die Anzeigenplattformen einschätzen. Allerdings zeigen mache Portale nicht nur eigene Anzeigen an, sondern auch von Partnern. In der Suche eingeschlossen sind bei einigen Artikeln auch Zubehör z. B. bei iPhone, wie Ladekabel, Hüllen usw. Die kleine Tabelöle kann also nur eine kleine Orientierung geben. 

Kleinanzeigenmärkte Suchergebnisse (Stand September 2017):

 Plattform Anzahl Ergebnisse Anzahl Ergebnisse  Anzahl Ergebnisse Anzahl Ergebnisse Anzahl Ergebnisse
Link zur Webseite Suchbegriff
"Apple iPhone" 
 Suchbegriff
"Kindersitz"
Suchbegriff
"Uhr Casio"
Suchbegriff 
"Strampler"
Suchbegriff 
"Bohrmaschine"
dhd24.de 85 927 1 138 82
ebay.de 19.382  11.053 9.064 295.541 15.130
ebay Kleinanzeigen.de 67.376 25.338 2.040 40.991 4.193
Facebook Marketplace k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
gebraucht.de k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
hood.de 7.632 424 728 307 5.388
Kalaydo 814 1.598 58 330  202 
locanto.de 1.623 1.296 706 1.197 11.761
markt.de >1.000 142 > 1.000 731 108
quoka.de 802 4.313 69 946 153
shpock k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
stuffle.it k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
willhaben.at 2.635 3.700 267 8.024 1.238


Folgende Kleinanzeigenmärkte habe ich getestet (Zum Aufrufen des Testes darauf klicken, oder nach unten Scrollen.):

ebay
ebay Kleinanzeigen
Hood
Quoka
Shpock
DHD24
Willhaben
Markt
Stuffle
Locanto
Kalaydo
Gebraucht
Facebook Marketplace


ebay

ebay Logo

Ebay ist mit großem Abstand das größte Portal für Auktionen sowie Festpreisangeboten und zudem das Portal mit den meisten Zugriffen von potentiellen Käufern. Insofern liegt es nahe, es zuerst beim Marktführer zu versuchen. Allerdings während die anderen Portale für private Verkäufer meist kostenlos sind, kostet bei ebay normalerweise das Einstellen und der Verkauf zusätzlich Geld. Eventuell kann es sinnvoll sein, auf andere Verkaufsplattformen auszuweichen (siehe weiter unten). Für das Verkaufen stehen folgende Angebotsformen zur Verfügung:

  • Auktion
  • Festpreisangebot
  • ebay Shop
  • eBay Comfort 

Bei der Auktion wird der Artikel zu einem gebotenen Höchstpreis verkauft. Es ist möglich einen Mindestpreis festzulegen, den man mindestens für den Artikel erzielen möchte. Wenn man keinerlei Risiko eingehen möchte, dann stellt man den Artikel zum Festpreis ein. Damit hat man die Gewährleistung, dass der Artikel auch für den gewünschten Preis verkauft wird (falls sich ein Käufer findet). Alternativ kann man das Festpreisangebot mit einer zusätzlichen Preisvorschlagsfunktion kombinieren. So kann man den Artikel bei Bedarf auch für einen geringeren Preis verkaufen. Der ebay Shop ist etwas für Vielverkäufer (in der Regel gewerblich) und bietet die Möglichkeit einen ebay Shop mit vielen zusätzlichen Features zu eröffnen.

Bei dem Service eBay Comfort hat der Verkäufer die Möglichkeit den Artikel direkt an ebay bzw. dessen Partner zu verkaufen. Wird derzeit angeboten nur für Damenmode und Elektronik. Diese Funktion lohnt sich jedoch nur für Markenartikel. Sie geben den Zustand des Artikels in einer Maske an und erhalten dann sofort ein Preisangebot. Sie erhalten dann einen kostenlosen Paketschein und bekommen dann den Betrag auf Ihr Bank- oder Paypalkonto gutgeschrieben. Diese Vorgehensweise kann sinnvoll sein, wenn Sie schnell Geld benötigen und den Artikel möglichst sicher verkaufen wollen. Allerdings muss man dann Abstriche bezüglich des Ankaufpreises machen, denn die Artikel sollen ja wieder verkauft werden und damit seitens der Anbieter einen Gewinn abwerfen. Mann kann den Vorgang bis zum Preisangebot durchspielen und dann immer noch abbrechen. Man muss beachten, dass von dem normalerweisen erzielten Preis bei einer Auktion ja auch noch die ebay Gebühren und eventuell noch die PayPal Gebühren abgezogen werden. 

Zur Anmeldung benötigt man den Namen, Vornamen, eine E-Mailadresse und ein Mobiltelefon (alternativ einen Festnetzanschluss).
Wenn man einen Artikel einstellt, dann hat man die Möglichkeit bei der Artikelbezeichnung max. 80 Zeichen einzugeben. An Hand der Artikelbezeichnung versucht ebay gleich die richtige Kategorie zu ermitteln. Man kann sie aber auch per Hand auswählen. Danach erscheint das eigentlich Formular zur Eingabe der Daten zum Artikel (Artikelbeschreibung, Zustand) des Angebotsformats und den Lieferoptionen. Es besteht die Möglichkeit 12 Fotos kostenlos einzustellen. Für die Artikelbeschreibung konnte ich kein Limit feststellen. Es ist möglich, bei der Artikelbeschreibung den HTML Editor zu benutzen und den Text entsprechend zu formatieren. Aus ebay herausführende Links zu anderen Webseiten sind eigentlich nicht erlaubt. Aber wenn diese zu Webseiten mit zusätzlichen Beschreibungen des Artikels führen, dann sind diese erlaubt. 

Bei den Angebotsformaten haben Sie die Möglichkeit als Auktion oder zum Festpreis (optional mit Preisvorschlagsoption) zu verkaufen. Versandangaben sind in extra Formularfelder für das In- und Ausland möglich. Ebenso Informationen zur Bezahlung und zu einer eventuelle Rücknahme des Artikels. 

Bevor Sie die Anzeige schalten sehen auf der rechten Seite unten den Preis für das Einstellen. Derzeit ist es so, dass für private Anbieter 300 Artikel pro Monat ohne Einstellgebühren eingestellt werden können. Gebühren fallen dann nur für zusätzliche Optionen und bei Verkauf (Verkaufsgebühren) an. Damit Sie besser kalkulieren können, gibt es bei ebay auch einen Gebührenrechner. Sie können den Preis daher entsprechend vorher unter Einbeziehung der anfallenden Einstell- und Verkaufsgebühren anpassen. Der Gebührenrechner beachtet aber nicht aktuelle Rabattaktionen, von denen es regelmäßig welche gibt und bestimmte Optionen dann preiswerter oder kostenlos sind (meist die Einstellgebühren). Zu beachten sind weiterhin die PayPal Gebühren welche für den Verkauf über das Bezahlportal PayPal anfallen können.

Derzeitige Gebühren bei ebay für private Verkäufer (Stand Januar 2017):

Einstellgebühren: bis zu 300 Artikel pro Monat kostenlos! (Ausnahme: Fahrzeuge, Boote und Flufzeuge, Mobilfunkverträge und Inserate!)

Verkaufsgebühr (egal ob Auktion oder Festpreis): 10 %

Eventuell zusätzliche Kosten für Sonderoptionen und Bezahlung per PayPal (1,9% des Verkaufspreises + 0,35 €)

Beispiel: Sie verkaufen eine Casio Armbanduhr als privater Anbieter für 149,50 € (Festpreis oder Auktion) ohne Zusatzoptionen und der Käufer bezahlt per PayPal, 154,49 € (plus 4,99 € für Versand) dann müssen Sie wie folgt bezahlen:

Verkaufspreis plus reine Versandkosten: 154,49 €
Einstellgebühr: 0,00 € (bis 300 Artikel im Monat)
Verkaufsgebühr: 15,44 €
PayPal Gebühr: 3,29 €
Bleibt übrig: 135,76 €

PayPal war mal ein eigener Bestandteil von ebay, ist aber vor einiger Zeit ausgegliedert worden und ist nun selbständig. Über PayPal haben Sie die Möglichkeit relativ sicher und schnell Zahlungen zu empfangen oder zu senden. Die eingetragenen E-Mailadresse ist ausreichend. Das Gute dabei ist, dass die Zahlung augenblicklich beim Empfänger ist. Zudem haben Sie als Käufer Käuferschutz. Sie sind also gegen Betrug quasi versichert. Bei Streitigkeiten kann man sich dann an PayPal wenden. Bei Betrugsfällen bekommt man dann den Betrag ersetzt. Das funktioniert recht gut. Ich persönlich finde es schön, wenn der Betrag sofort da ist, und man nicht tagelang das Bankkonto kontrollieren muss, ob der Betrag schon eingegangen ist. PayPal ist auch generell nutzbar und nicht an ebay gebunden. Die Benutzung ist aber auf jeden Fall verkaufsfördernd. Bei einer PayPal Zahlung über ebay fallen immer zusätzliche Gebühren für den Verkäufer an (sonst kann man sich die Zahlung als Freund senden lassen, da gibt es keine Gebühren, aber auch kein Käuferschutz). Auch für die PayPal Gebühren gibt es  einen Gebührenrechner  (nicht von ebay!). 

Achtung: Auch der Verkäufer hat einen Verkäuferschutz bei einer PayPal Zahlung. Aber der Artikel muss zwingend an die Adresse geliefert werden, welche bei PayPal vom Verkäufer hinterlegt wurde!

Es gibt zahlreiche Zusatzoptionen (kostenpflichtig) welche man nutzen kann, um die Anzeige besonders zu gestalten oder hervorzuheben. Das sind zum Beispiel: Untertitel, Angebotsvorlagen, Startzeitplanung, Mindestpreis, 2. Kategorie, Galerie Plus usw. 

Die Kommunikation zwischen Verkäufer und Käufer wird vollständig anaonym über das ebay eigene Kommunikationssystem abgewickelt. Für Verkäufer gibt es zahlreiche Verkäufertools

Lieblingsverkäufer und Artikel welche man beobachten möchte, können auf entsprechenden Listen gespeichert werden. Man erhält auch von ebay entsprechende Erinnerungsmails, wenn das Auktionsende naht. 

Die Suchfunktion, vor allem die erweiterte Suchfunktion von ebay ist sehr umfangreich und bietet viele mögliche Feineinstellungen und Sortiermöglichkeiten.  Auch in bereits abgeschlossenen Transaktionen ist eine Suche noch möglich. So kann man, auch für andere Verkaufsportale, einen ungefähren Marktwert des zu verkaufenden Produktes ermitteln.  

Abgeschlossene Transaktionen sind von beiden Parteien bewertbar und für alle sichtbar. Mann kann die Transaktion als positiv, neutral oder negativ bewerten und dies in einem Text näher erläutern. Für bestimmte Details kann man auch mit Sternen bewerten (Artikelbeschreibung, Kommunikation, Schnelligkeit, Versandkosten).

Fotos von ebay:

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Fazit zu ebay:

ebay ist derzeit der größte Anbieter und hat durch umfangreiche Werbung die meisten potentiellen Kunden. Artikel welche hier eingestellt werden, haben eine hohe Chance verkauft zu werden. Ich habe eigentlich mit ebay sowohl als Käufer, als auch als Verkäufer immer sehr gute Erfahrungen gemacht (bin seit 2002) dabei. Ebenfalls mit dem Dienst Paypal. Leider wird der Verkaufserfolg durch eventuelle  Einstell- und Verkaufsgebühren gemindert. Es gibt aber oft besondere Aktionen, wo man die ein oder andere Gebühr sparen kann. Es gibt ein Bewertungssystem, wo man den Verkäufer und Käufer bewerten kann. Die Anzahl der Verkäufe ist für alle sichtbar (auch das Finanzamt!). Die Apps für iOS und Android sind ausgereift. 

Trotz der Gebühren kann man ebay als sehr gut bewerten, da man hier in der Regel nicht allzu lange auf einen Käufer warten muss. Bei bestimmten Artikeln kann es aber notwendig sein, auf andere Verkaufsplattformen auszuweichen. 

Was gefällt mir:

  • viele potentielle Käufer
  • sehr professionelle Aufmachung
  • umfangreiche Hilfemöglichkeiten
  • derzeit 300 Artikel pro Monat ohne Einstellgebühren
  • Apps für Android und iOS
  • professioneller Webauftritt, dh. sehr gut über die Webseite bedienbar
  • sichere Kommunikation über das Kommunikationssystem von ebay
  • Anlegen von Beobachtungslisten für bestimmte Artikel und Verkäufer
  • sehr umfangreiche Such- und Filteroptionen (z. B. auch in bereits beendeten Angeboten)
  • professionelle Kaufabwicklung
  • Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • recht hohe Gebühren (10 %) für private Verkäufer bei Verkauf (Sonderaktionen beachten!)
  • sehr viele gewerbliche Verkäufer 
  • Kein Pausieren von Angeboten möglich, z. B. Festpreisangebote

Wichtige Links zu ebay:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOSCommunity, Gebührenliste, Gebührenrechner, Verkäufertools


ebay Kleinanzeigen - Kostenlos. Einfach. Lokal.

ebay Kleinanzeigen 001 - Logo

ebay Kleinanzeigen ist derzeit der Marktführer unter den Kleinanzeigenportalen. Diejenigen, welchen das Auktionsportal ebay zu teuer geworden ist, können hierher ausweichen. Ebay macht sich hier also selber Konkurrenz, aber besser die Flüchtigen selber auffangen, als dem Feind zu überlassen.

Die Registrierung ist einfach und problemlos. Man benötigt nur eine E-Mailadresse und ein Passwort. 

Ebay Kleinanzeigen ist für private Inserenten kostenlos. Man kann als nichtgewerblicher Nutzer pro Monat bis zu 50 Anzeigen schalten. Für die Überschrift stehen 65 Zeichen zur Verfügung, für den eigentlichen Anzeigentext 4.000 Zeichen. Man kann einen Preis angeben, der als Festpreis oder Verhandlungsbasis bestimmt werden kann. Auch verschenken ist möglich. Es können max. 20 Fotos mit bis zu je 12 MB hochgeladen werden. 

Man kann auch einen kostenpflichtigen Shop buchen. Hier kann man dann 100 Anzeigen pro Monat statt 50 einstellen und hat ansonsten noch einige zusätzliche Vorteile. Allerdings kostet dieser Service 50 € bis 75 € pro Monat ( je nach Laufzeit). Als privater Nutzer sollte man bei Shops immer vorsichtig sein, da dieser fast immer das Finanzamt hellhörig macht, welches dann eine gewerbliche Tätigkeit vermutet. 

Ansonsten gibt es auch bei den normalen Anzeigen, die Möglichkeit Zusatzleistungen zu buchen, welche natürlich auch zusätzlich Geld kosten (und nicht zu knapp).

Apps gibt es für Android und für iOS. Diese Programme sind kostenlos und technisch ausgereift. Bei bestimmten Aktivitäten gibt es entsprechenden Push Benachrichtigungen. 

Potentielle Käufer können diverse Rubriken durchsuchen oder nach Stichworten in Orten bzw. in einem bestimmten Radius um einen Ort. Die Suche kann in einem Suchauftrag gespeichert werden. Man wird dann benachrichtigt, wenn neue Artikel eingestellt wurden, welche der Suche entsprechend. Außerdem kann man Verkäufern folgen und Artikel in einer Merkliste speichern. Vom Käufer/Verkäufer kann man sehen wie lange schon dabei, wie viele Verkäufe, die übliche Antwortzeit in % und die Antwortrate in %.

Die Verwaltung der Anzeigen ist sehr übersichtlich. Man sieht die wichtigsten Daten wie die Laufzeit, die Anzahl der Besucher und wie viele sich die Anzeige gemerkt habe. Ändert man übrigens den Preis, bekommen alle gemerkten Kunden automatisch eine Info über die Preissenkung. In der Anzeigenverwaltung kann man Anzeigen deaktivieren (und wieder aktivieren), verlängern und endgültig löschen. Außerdem ist es möglich, kostenpflichtige Zusatzoptionen hinzu zu buchen wie:

  • Hochschieben ( einmalig oder 7 Tage) 1,95 € / 10,95 €
  • Highlight 7 Tage für 2,95 €
  • Top - Anzeige 7 Tage für 13,95 €
  • Galerie 10 Tage für 29,95 €

Übrigens beträgt die Laufzeit einer Anzeige 60 Tage. Eine Woche davor erhält man eine Mail mit einer Erinnerung. Man hat dann die Möglichkeit, die Anzeige um 65 Tage kostenlos zu verlängern. Somit ist es also möglich, bedeutend mehr Anzeigen als 50 online zu haben. Allerdings rutschen diese dann immer mehr nach hinten und bei stark frequentierten Artikeln werden dann diese in der Suche kaum noch gefunden. 

Fotos von ebay Kleinanzeigen:

 ebay Kleinanzeigen 005 Webseite ebay Kleinanzeigen ebay Kleinanzeigen Formular zur Erstellung einer neuen Kleinanzeige  ebay Kleinanzeigen mögliche kostenpflichtige Zusatzoptionenebay Kleinanzeigen persönliche Anzeigenverwaltung ebay Kleinanzeigen Shopangebotebay Kleinanzeigen App für iOS ebay Kleinanzeigen App für iOS Anzeigenverwaltung ebay Kleinanzeigen App für iOS Suchfunktion

Fazit ebay Kleinanzeigen:

Insgesamt ist ebay Kleinanzeigen sehr ausgereift. Man kann sowohl über die Webseite, als auch über die Apps agieren. Es gibt eine ordentliche Hilfe, Sicherheitshinweise und man kann sogar sehr nervige Verkäufer/Käufer sperren (können dann kein Kontakt mehr aufnehmen) oder melden. 

50 Anzeigen im Monat kostenlos, dass sollte normalerweise ausreichen. Von allen Portalen finde ich ebay Kleinanzeigen am besten, vor allem was die Verkäufe angeht und um die geht es ja am Ende. Zumindest als Verkäufer. Aber auch Käufer können hier viele und sehr preiswerte Schnäppchen finden. 

Was gefällt mir:

  • sehr viele Nutzer und daher auch gute Verkaufschancen
  • einfache und schnelle Registrierung
  • Viel Platz für den Anzeigentext
  • bis zu 20 kostenlose Bilder in einem Schwung ladbar
  • übersichtliche Bedienung
  • Apps für Android und iOS
  • gut über die Webseite verwaltbar
  • technisch ausgereift
  • Folgen von Verkäufern möglich
  • Merken von Artikeln möglich
  • viele Kategorien
  • Man kann Verkäufer/Käufer sperren
  • gute Anzeigenverwaltung
  • Lange Laufzeit einer Anzeige (60 Tage und beliebig kostenlos verlängerbar)
  • Links im Anzeigentext sind erlaubt, sofern sie nicht auf Konkurrenten zu ebay Kleinanzeigen verweisen

Was gefällt mir nicht so:

  • abgelaufene und nicht rechtzeitig verlängerte Anzeigen werden von ebay gelöscht und nicht nur inaktiv geschaltet
  • Viele Werbemails von ebay, auch wenn man den Haken in den Einstellungen heraus genommen hat (meist in Form von Erinnerungsmails)
  • keine Möglichkeit sich als Verkäufer/Käufer verifizieren zu lassen
  • Keine Möglichkeit die Gesamtzahl der Verkäufe im persönlichen Profil ausblenden zu lassen

Wichtige Links zu ebay Kleinanzeigen:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOS


Hood.de 

Hood Logo

Eine Alternative zum großen Auktionshaus ebay. Anmeldung als privater oder gewerblicher Händler möglich. Sonst ganz normal registrieren (Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum usw.). Per E-Mail wird ein Schlüsselcode zugesendet, den man dann bei der Webseite nur noch einmalig einzutragen braucht. Nun kann man schon Artikel einstellen, allerdings nur zum Höchstgebot. Um die anderen Möglichkeiten (Festpreis-Sofortkauf, Holländische Auktion, Shop), nutzen zu können, muss man sich einmalig verifizieren. Man muss sein Bankkonto angeben und bekommt 0,01 € inklusive eines Codes übermittelt oder man nutzt den Sofort Check. Ich habe den Sofort Check genutzt. Dabei loggt man sich einmalig mit seinen Daten in das angegebene Bankkonto ein. Wer es ganz sicher machen möchte, nimmt lieber die andere Variante. Dauert zwar 1-2 Tage bis die 1 Cent auf dem Konto sind, ist jedoch auf jeden Fall sicher. 

Bei der Erstellung der Anzeige, wählt man zuerst das Angebotsformat aus. Zur Auswahl steht: Auktion (Höchstgebot); Sofortkauf (Festpreis), Holländische Auktion (Fallender Preis) und Shop Artikel (unbegrenzte Laufzeit usw.). Bis auf Shop Artikel sind die anderen Angebotsformate völlig kostenlos. 

Danach wählt man eine passende Kategorie aus. Diese kann anhand eines Stichwortes bzw. des Artikelnamens gesucht werden, oder per Hand ausgewählt werden (eine zweite Kategorie ist möglich und kostet 9 Cent). Dann wird die Überschrift eingegeben. Dafür haben Sie 85 Zeichen zur Verfügung. Ein Untertitel ist möglich, kostet jedoch 19 Cent. Für den Anzeigentext konnte ich keine Begrenzung der Textmenge ermitteln. Auf jeden Fall kann man zwischen normaler Eingabe und einem HTML Editor hin und her wechseln. Damit hat man dann auch die Möglichkeit den Text der Anzeige zu formatieren. 

Eine EAN Nummer kann eingegeben werden, um das Angebot auch bei Google Shopping anzuzeigen. Ein Tool zur Umwandlung der Amazon ANSI Nummer in den EAN Code finden Sie hier

Fotos von Hood.de

Hood Startseite Hood Wahl des Angebotsformats Hood Auswahl der KategorieHood Eingabe der Artikelbeschreibung Hood Anzeigenverwaltung Hood Artikelsuche

Fazit zu Hood:

Die Hood Plattform im Web ist sehr professionell aufgemacht. Eigentlich fast wie bei ebay.de, sogar teils besser bzw. mit mehr Funktionen. Man kann Auktionen machen, oder zum Festpreis verkaufen. Es werden keine Verkaufsgebühren berechnet. Nur bei Fotos ist es so, dass nur das erste Foto kostenlos ist, jedes weitere kostet 9 Cent, was allerdings auch nicht viel ist. Teurer dagegen sind die Shops.

Der große Mangel bei Hood sind die fehlenden Nutzer bzw. Käufer. Die Verkäufer scheinen weitgehend unter sich zu sein. Apps für Android und iOS gibt es nicht. Für Hood erscheint kaum Werbung im Netz oder anderswo (Oder habt Ihr schon mal welche gesehen?). Ist anscheinend ein Problem, was nicht so leicht zu lösen ist. Keine Gebühren bedeutet zu wenig Einnahmen. Zu wenige Einnahmen bedeutet kein Geld für Werbung, App Entwicklung usw. Daher gibt es zu wenige Kunden, die dort kaufen. Zu wenige Kunden bedeutet weniger Umsätze für die Händler, welche dann auf andere Plattformen wie ebay.de ausweichen und die Folge davon sind noch weniger Einnahmen.

Eigentlich alles sehr schade, deckt sich aber auch mit Berichten, welche ich auf anderen Webseiten gelesen habe.   

Was gefällt mir:

  • sehr professionelle Aufmachung ohne Mängel
  • einstellen der Angebote kostenlos
  • Aufbau fast so wie bei ebay.de
  • keinerlei Verkaufsgebühren wie bei ebay.de

Was gefällt mir nicht so sehr:


Quoka - Gebraucht. Gesucht. Gefunden. 

Quoka 01 - Logo

Quoka ist wohl nach ebay Kleinanzeigen der zweitgrößte Anbieter auf dem Markt. 

Es gibt Apps für Android oder iOS. Es ist auch kein Problem, die Anzeigen direkt über die Webseite zu verwalten. 

Jegliche URL Angaben (Verweise auf andere Webseiten) sind im Anzeigentext nicht gestattet. Solche Anzeigen werden einfach nicht angezeigt bzw. gespeichert. Es gibt keine Mitteilung seitens Quoka und man muss die Anzeige völlig neu erstellen. Es nutzt auch nicht, wenn man vorher die Anzeigenvorschau aufgerufen hat.

Ansonsten gibt es reichlich Raum für die Anzeige. Die Überschrift darf 100 Zeichen betragen, der Text 5.000 Zeichen und 20 Fotos dürfen hochgeladen werden. Eine Kategorie wird automatisch aus der Überschrift vorgeschlagen oder man kann aus zahlreichen Kategorien und Unterkategorien die geeignete aussuchen. Für den Preis gibt es die folgenden Möglichkeiten: Festpreis, Verhandlungsbasis, Verhandlungssache und Zu verschenken. 

Weiterhin kann man die Laufzeit der Anzeige auswählen (7 - 14 - oder 28 Tage). 

Man kann den Standort angeben, welcher dann später als Karte in der Anzeige ungefähr abrufbar ist. In der Webversion werden im persönlichen Bereich in der Liste der Anzeigen auch angezeigt wie oft diese angezeigt wurden, wie oft sie angeklickt wurden und ob sie auf einer Merkliste gespeichert wurden. 

Zur Verwaltung der Anzeigen gibt es eine gute Übersicht. Alle Anzeigen werden als Liste angezeigt mit der Möglichkeit diese zu Bearbeiten, zu deaktivieren oder zu löschen. Deaktivierte Anzeigen findet man dann in der Rubrik "Inaktiv" und kann sie jederzeit wieder aktivieren. 
Bei jeder Anzeige findet man außerdem die Information, wie oft die Anzeige gefunden wurde, wie oft sie angeklickt (geöffnet) wurde und wie viele Nutzer sich die Anzeige gemerkt haben. 

Alle Kontakte werden nicht direkt, sondern über das Kommunikationssystem von Quoka abgewickelt. 

Als Käufer hat man die Möglichkeit Anzeigen im einem Umkreis zu suchen und kann auch einen Suchagenten anlegen. Sobald dann neue Anzeigen eingestellt werden, welcher der Suchanfrage entsprechen wird man dann benachrichtigt. Dazu am besten die passende Suche normal erstellen (Was, Rubrik, PLZ oder Ort, Umkreis), die Suche ausführen und dann auf Suchagenten anlegen klicken. Dann braucht die Suche nur noch gespeichert zu werden. 

Im Gegensatz zu vielen anderen Anzeigeportalen gibt es bei quoka.de auch eine Rubrik Bekanntschaften und Erotikanzeigen. 

Auch bei quoka gibt es kostenpflichtige Zusatzleistungen. Der Preis ist abhängig von der Laufzeit (7;14 oder 28 Tage) der Zusatzleistung:

  • 2 x täglich erneuern 5,95; 9,95; 17,95 €
  • Top Position 6,95; 11,95; 21,95 €
  • All-In-One 19,95; 29,95; 59,95 €
  • Verlinkung 2,95; 4,95; 9,95 €
  • Top Position und Galerie 9,95; 16,95; 29,95 €
  • Galerie 4,95; 8,95; 16,95 €

Fotos von quoka:

 Quoka Startseite Quoka 02 Registrierung Übersicht Mein Quoka Quoka Anzeigenübersicht in Mein Quoka Quoka Suchfenster Quoka App für iOS Startbildschirm Quoka App für iOS Übersicht eigene Anzeigen

Fazit zu quoka Kleinanzeigen:

Von der Professionalität ist quoka den ebay Kleinanzeigen durchaus ebenbürtig. Über die Webseite kann alles gut abgewickelt werden und die Apps für Android und iOS sind ebenfalls ohne größere Mängel. Es gibt sehr viel Platz für die Texte und eine umfangreiche Kategorienliste. 

Von den Käufern scheinen sich allerdings dort nicht so viele aufzuhalten oder mit anderen Prioritäten. Trotz gleicher Anzeigentexte wie in ebay Kleinanzeigen war mein Verkaufserfolg hier bislang mangelhaft. In der Statistik kann man sehen, wie oft die Anzeige abgerufen ( irgendwo gelistet) und wie oft wirklich geöffnet oder gemerkt wurde. Das viel hier wesentlich schlechter aus. Natürlich muss man sich auch eine gewisse Bekanntheit auch erst erarbeiten. Wenn man mit der Zeit viele Follower hat, dann steigt auch die Anzahl der Verkäufe. 

Was gefällt mir:

  • Professionelle Aufmachung
  • Apps für Android und iOS in sehr guter Qualität
  • viel Platz für den Titel und den Text der Anzeige
  • sehr gute und übersichtliche Anzeigenverwaltung
  • sehr umfangreiche Kategorienliste
  • passende Kategorien werden automatisch vorgeschlagen
  • auch Kontakt- und Erotikanzeigen erlaubt

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • es sind keinerlei Links im Text der Anzeige gestattet
  • befinden sich Links in der Anzeige, wird diese nach dem Absenden sofort kommentarlos gelöscht und muss völlig neu erstellt werden
  • scheinbar nicht so viele Nutzer wie bei ebay Kleinanzeigen

Wichtige Links zu quoka:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOS


shpock - die Flohmarkt App für schöne Dinge

shpock 05 - Logo

Der Name bedeutet "Shop in your pocket" und ist gerade bei jungen Leuten sehr beliebt. Bei Google Play wurde die App mindestens 10 Mio Mal bereits herunter geladen. 2013 gewann die App den futurezone Award und 2014 bei "Show your App" die App Silver. 

Die Anmeldung ist mit einem Facebookkonto, GoogleKonto oder per E-Mail + SMS möglich (andere Anmeldungsarten sind nicht möglich).

Ich habe mich über Facebook angemeldet. Der Name kann dann nicht geändert werden. Vorname plus erster Buchstabe des Nachnamens. Übernimmt das Profilbild von Facebook, das kann nachträglich aber verändert werden.

Anbieter laut Impressum:

finderly GmbH (Medieninhaber)
Donau-City-Straße 1
A-1220 Wien

Das Kleinanzeigenportal ist vor allem auf ein sehr junges Publikum abgestimmt. Es existieren Apps für Android oder iOS, man kann aber auch direkt von der Webseite Angebote erstellen. Die Angebotserstellung geht mit den Apps extrem schnell und einfach. Neben bis zu fünf Fotos (welche man mit der App auch direkt machen kann), kann man eine kleine Überschrift mit 45 Zeichen und einen kurzen Anzeigentext mit max. 500 Zeichen einstellen. Auch die Kategorien beschränken sich auf derzeit 9 Stück. Unterkategorien gibt es nicht. Die Fotos müssen alle einzeln ausgewählt werden, mehrere gleichzeitig markieren geht nicht. Das erste Bild ist immer das Titelfoto. verschieben per Drag & Drop kann man die Fotos nicht. 

Die Käufer können auf einer Karte den ungefähren Standort des Verkäufers sehen. Als Käufer kann man nach Anzeigen suchen und sich Anzeigen, welche einem gut gefallen, merken. Die Einrichtung eines Suchagenten ist möglich. Man wird dann automatisch benachrichtigt, wenn entsprechende Produkte neu eingestellt werden. Auch kann man Verkäufern folgen.

Die Suchergebnisse werden als Fotos angezeigt. Es ist daher sehr wichtig, dass das Artikelfoto eine gute Qualität hat. Neu eingestellte Artikel werden mit dem Logo "New" versehen. Gibt man den genauen Standort ein, bekommt man die Artikel angezeigt, welche sich in der Nähe befinden. Potentielle Kunden können über eine Schaltfläche Angebote machen oder Fragen stellen Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen. Anfragen von Käufern und die Antworten darauf sind von allen einsehbar. Für private Kommunikation ist es notwendig ein Angebot zu machen. Es funktioniert aber auch ein 0 € Angebot. 

Um die Anzeige bekannter zu machen ist es möglich, diese auf Facebook, Twitter, per SMS, Mail usw. zu teilen.

Verkäufer und Käufer können mit Bewertungssternen und Texten beurteilt werden.

Die Nutzung von shpock ist grundsätzlich kostenlos (Werbung wird eingeblendet).

Besondere Hervorhebungen sind kostenpflichtig. Diese haben die Namen VIP, TOP, HOT, Combo-S und kosten derzeit für je drei Tage 1,99 €, 2,99 €, 3,99 € bzw. 6,99 €. Ebenso, wenn mehr als 5 Fotos eingestellt werden sollen (99 Cent für drei zusätzliche Fotos)

Es gibt keine Unterscheidung zwischen privaten und gewerblichen Verkäufern. Nach den AGBs ist aber eine gewerbliche Nutzung verboten. Somit sollten also theoretisch nur Freizeitverkäufer anzutreffen sein.

Es ist möglich, eine Anzeige als verkauft (Sold) zu kennzeichnen. 

Fotos von shpock:

 shpock App Übersichtsseite shpock Formular zur Erstellung eines Artikels shpock Filter für die Suchfunktion shpock kostenpflichtige Zusatzangebote shpock Artikelansicht shpock Verkaufschat shpock Internetseite shpock Webseite Anzeigenverwaltung  

Fazit: Vor allem was für junge Leute, wo alles schnell und einfach gehen soll. Es gibt allerdings sehr wenig Platz für längere Texte und Beschreibungen. Gerade aber für eine möglichst genaue Artikelbeschreibung wäre das notwendig. Auch in Bezug des Ausschlusses der Gewährleistung usw. und die Bedingungen für einen eventuellen Versand. Das Angebot besteht vorwiegend aus eher niedrigpreisigen Dingen wie z. B. Kleidung, es gibt natürlich aber auch höherwertige Artikel.   

Man hat als Käufer keine Übersicht wie viele Kunden sich die Anzeige bereits angeschaut haben und wie viele sich die Anzeige gemerkt haben. Man bekommt lediglich angezeigt, wie viele Follower man als Verkäufer hat. 

Bezüglich des Datenschutzes muss man aufpassen, da alle Fragen und Antworten öffentlich angezeigt werden. Will man persönliche Nachrichten senden, so muss man das über "Angebot machen" tun - keinen Preis eingeben, aber einen Kommentar eintragen. Dieser wird dann nicht öffentlich angezeigt. Direkte Nachrichten kann man sonst nicht schreiben, was die Kommunikation erschwert. 

Obwohl mir die Oberfläche und die Kommunikationsmöglickeiten von shpock nicht besonders gefallen, konnte ich hier einige Verkäufe erzielen. 

Was gefällt mir:

  • Es kommen Verkäufe zustande!
  • sehr einfache und unkomplizierte Bedienung
  • gute Apps für Android und iOS verfügbar
  • Abgabe von Bewertungen möglich (Käufer/Verkäufer)
  • Es können auch krumme Preise eingestellt werden

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • unausgereifte Webseite - macht einen unfertigen Eindruck, man kann z. B. keine Mitteilungstexte (Kontonummern, Versandadressen) aus der gegenseitigen Kommunikation kopieren. Schlecht wenn man den z. B. Versandschein fertig machen möchte.
  • Auf Webseite kein Ausloggen möglich
  • Anzeigen können nicht auf Pause oder inaktiv geschaltet werden
  • Unübersichtliche und nur einzeilige Kommunikationsmöglichkeitkeit mit dem Käufer/Verkäufer
  • private Nachrichten nur über Preisangebot, Null Euro Angebot möglich
  • viel zu wenig Platz für Anzeigentexte (nur 500 Zeichen), dadurch keine genaue Beschreibung möglich, evtl. dadurch Schwierigkeiten bei Problemen
  • nur 5 kostenlose Fotos möglich, die Reihenfolge der Fotos kann man nachträglich auf der Webseite nicht verändern (in der App ja)
  • keine Übersicht, wie viele sich die Anzeige angesehen bzw. gemerkt haben
  • Keine Möglichkeit direkte Nachrichten zu versenden
  • Webadressen werden im Beschreibungstext automatisch gelöscht

Wichtige Links zu shpock:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOS


DHD24 - Deine Anzeigenwelt

dhd24 Logo

DHD24 ist aus dem ehemaligen "Heißer Draht", einer deutschlandweiten Anzeigenzeitschrift, entstanden. Die Registrierung kann mittels E-Mail oder Facebook erfolgen. Eine E-Mail Bestätigung ist nicht erforderlich. Es ist möglich in den Einstellungen ein Profil mit Profilbild, Slogan, einer Beschreibung und einer Webseite zu definieren. 

Bei der Anzeigenerstellung stehen für den Titel der Anzeige 100 Zeichen zur Verfügung. Für den Text konnte ich kein Limit für die Zeichenanzahl feststellen. 

Fotos können in einem Rutsch hochgeladen werden. Maximal 20 Stück sind möglich. Sie können nachträglich noch gedreht und per Drag & Drop in der Position verschoben werden. 

Die Anzeigenverwaltung ist übersichtlich und gut. Man sieht wie oft die Anzeige gesehen wurde, wie oft sie aufgerufen wurde und wie viele Personen sich die Anzeige gemerkt haben. Bei Bedarf kann man die Anzeige per Knopfdruck pausieren lassen.

Die passende Rubrik kann per Stichwort gesucht oder aus einer Liste ausgewählt werden.

Das Einstellen ist kostenlos, jedoch können verschiedene kostenpflichtige Premiumdienste ausgewählt werden. 

Bei der Suche ist eine regionale Suche möglich. Es kann ein Suchagent "beauftragt" werden, und man erhält dann automatisch Mails beim Eintreffen entsprechender Angebote. 

Fotos von dhd24:

 dhd24 Webseite dhd24 Registrierung dhd24 Anzeigenformular dhd24 Premiumdienstedhd24 Premium Preisliste dhd24 Promotion Artikel dhd24 Anzeigenverwaltung

Fazit zu dhd24:

 Die Aufmachung der Webseite ist in Ordnung. Apps für Android oder iOS gibt es nicht. Das Einstellen ist bis auf die Premiumdienste kostenlos. 
leider gibt es nur sehr wenige Angebote. Gibt man beispielsweise das Wort "iPad" in die Suche ein so erhielt ich 180 Treffer (deutschlandweit). Gab ich dieses Suchwort bei ebay Kleinanzeigen ein, so erhielt ich ca. 15.000 Treffer!

Was gefällt mir:

  • gute Aufmachung der Webseite
  • sehr gute Anzeigenverwaltung
  • Gute Verwaltung des persönlichen Bereichs

 Was gefällt mir nicht so sehr:

  • keine Apps für Android und iOS
  • zu wenig Anzeigen und wenig potentielle Kunden

Wichtige Links zu shd24:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsPreisliste für Premiumdienste


willhaben

willhaben Logo

 

Willlhaben ist der größte Anbieter von Kleinanzeigen in Österreich ( Insgesamt steht bei Marktplatz eine Zahl von etwa 4 Millionen Anzeigen). Artikel aus Deutschland sind dort eher wenig vertreten. Der Grund sind wohl auch die sehr hohen Versandkosten nach Österreich, was vor allem niedrigpreisige Artikel stark verteuert. Bei hoch preisigen Artikeln, wo es auf die Transportkosten nicht so ankommt, könnte diese Plattform auch für Deutsche interessant sein.
Das Registrieren geht schnell. Es reichen eine gültige E-Mail Adresse und ein Passwort.

Das Aufgeben von Anzeigen ist schön einfach. Für den Anzeigentitel stehen bis zu 255 Zeichen zur Verfügung (das ist Rekord von allen hier behandelten Plattformen). Beim Anzeigentext konnte ich kein Limit bezüglich der Zeichenanzahl feststellen. Zuviel Text kann aber zu unkontrollierten Fehlermeldungen führen. Der Anzeigentext kann begrenzt formatiert werden (Fett, Kursiv, Aufzählung usw.). Adressen von Webseiten sind nicht erlaubt und werden automatisch aus dem Anzeigentext gelöscht.
Bei den Kategorien gibt es eine große Auswahl an Haupt- und besonders viele Unterkategorien. Da sollte jeder für seinen Artikel einen Platz finden. 

Man kann Artikel zu einem bestimmten Preis verkaufen, oder diese auch verschenken. 

Bei den Artikelbildern gibt es hinsichtlich der Anzahl keine Beschränkung!! Auch das ist einmalig auf allen hier getesteten Plattformen. Es kostet auch keine zusätzlichen Gebühren.

Kostenpflichtige Features sind folgende Zusatzoptionen:

  • farblich hervorheben
  • Anzeige vorreihen
  • TOP Anzeige Suchergebnisse
  • TOP Anzeige Startseite

In der Anzeigenübersicht werden nur die Anzahl der Zugriffe angezeigt. Gemerkte Artikel leider nicht. Man kann die Anzeigen bearbeiten oder löschen. Will man den Status der Anzeige verändern, so kann man sie im Bearbeitungsmodus auf inaktiv stellen oder als verkauft kennzeichnen. Man kan auch die Anzeige in der Liste anklicken und dort die entsprechenden Einstellungen vornehmen. 

Die Suchfunktion bei willhaben ist recht einfach gestaltet. Man kann in Kategorien suchen, oder einen Suchbegriff eingeben und danach nach Kategorie und Bundesland + Region filtern. Zudem nach Preis, Zustand und Übergabeart. 

Bei Bedarf kann man den Suchagenten aktivieren, der eine Mail versendet, wenn neue Artikel eingestellt werden, welche den Suchkriterien entsprechen. Man kann auch bestimmten Verkäufern folgen. 

Fotos von willhaben:

 willhaben Webseite willhaben Registrierung willhaben Formular zur Erstellung von Anzeigen willhaben Bilder hinzufügen willhaben kostenpflichtige Premiumangebote willhaben Übersicht über die eigenen Anzeigen willhaben fertige Anzeige in der Detailansicht willhaben Suchergebnis willhaben Suchagent

Fazit zu willhaben:

Leider ist willhaben nur für die Österreicher so richtig gut. Bei Artikeln mit niedrigem Preis sind die Versandkosten nach Österreich einfach zu hoch (warum eigentlich?). Ansonsten ist die Plattform sehr gut besucht, professionell gestaltet und es gibt Apps für Android und iOS. Das Einstellen von Artikeln ist sehr einfach, kostenlos und man kann so viele Bilder wie man möchte hinzufügen. Auch beim Verkauf werden keinerlei Verkaufsgebühren fällig. 

Was gefällt mir:

  • 250 Zeichen für den Titel verfügbar
  • innerhalb von Österreich sehr beliebt mit ca. 4 Mio Anzeigen
  • man kann unbegrenzt Artikelfotos einstellen, ohne Zusatzkosten
  • Apps für Android und iOS vorhanden
  • auch Anzeigen zu Immobilien, Autos, und Jobangebote

Was gefällt mir nicht so sehr:

  •  Artikel aus Deutschland sind nur ganz wenige vertreten (hohe Versandkosten nach Österreich)
  • keine Anzeige wie viele Kunden sich die Anzeige gemerkt haben

Wichtige Links zu willhaben:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Markt

 markt 001

Markt gibt auf seiner Webseite an, 2,4 Mio. Kleinanzeigen & Shop-Artikel sowie 300.000 Besuche täglich zu haben. Die Webseite macht einen guten und professionellen Eindruck. Es gibt eigene Apps für Android und auch für iOS. 

Für die Registrierung sind eine E-Mailadresse und ein Passwort notwendig. Man kann sich aber auch über die Facebookanmeldung direkt einloggen. Für die Erstellung der Anzeige kann man sich an Hand eines Stichwortes die Kategorie automatisch vorgeschlagen lassen, oder per Hand eine auswählen

Für die Art der Anzeige stehen Privates Angebot,  Gesuch und  Gewerbliches Angebot zur Verfügung. Der Titel der Anzeige darf maximal 255 Zeichen umfassen. Der Text der Anzeige kann sehr lang sein (habe keine Begrenzung festgestellt) und kann mit gängigen Formaten (Fett, Kursiv, Unterstrichen, Aufzählung usw. formatiert werden.

Es ist möglich, für die Anzeige Schlagwörter festzulegen. Weiterhin gibt es optionale Angaben zum Produkt (Kategorieabhängig).Man kann insgesamt bis zu 12 Bilder hochladen, mit einer Größe von bis zu 10 MB pro Foto. Wählbare Konditionen sind: Festpreis  Verhandlungsbasis  Zu verschenken,  Tausch,  Bestes Gebot.

Bei Bedarf kann man die Anzeige auch auf der eigenen Facebook Pinnwand  veröffentlichen. Die normalen privaten Kleinanzeigen sind kostenlos, Immobilienanzeigen sind kostenpflichtig. Kostenpflichtige Premiumangebote (Galerie-, Premium- oder Top-Anzeige ) sind möglich. Die Laufzeit beträgt bei Kleinanzeigen sechs Wochen, bei Immobilienanzeigen vier Wochen. 

Alle Anzeigen können in der Anzeigenverwaltung übersichtlich verwaltet werden. Man kann auch Anzeigen per Knopfdruck pausieren lassen oder per Pluszeichen kostenpflichtige Zusatzangebote hinzu buchen. Es werden die Anzahl der Zugriffe angezeigt aber nicht, wie viele Kunden sich den Artikel gemerkt haben.

Zusätzlich kann man das  Privates Prüfsiegel "Ich handel fair" beantragen. Dafür gibt es zwei Wege. Man kann sich 1 Cent auf das eigene Bankkonto überweisen lassen und bekommt damit einen Code übermittelt, den man auf der Webseite eintragen muss. Alternativ kann man sich per Post einen Brief mit dem Code zusenden lassen. 

Für gewerbliche Anbieter gibt es das Siegel "Geprüfter Verkäufer". Dieses erhalten Sie wenn Sie Ihre Gewerbeanmeldung hochladen oder sich per Post einen Code zusenden lassen.

Bei der Suche nach Artikeln kann man nach Stichwörtern in PLZ /Ort suchen und nach Kategorien, Region, Preis, Art der Angebotes usw. filtern. Mittels E-Mail Suchagent kann man sich bei passenden Angeboten benachrichtigen lassen. 

Fotos von markt:

markt Webseite markt Anmeldung markt Registrierung markt Prüfsiegel markt Auswahl der Kategorie markt Anzeigenformular markt Anzeigenübersicht markt Artikelsuche markt Suchauftrag

Fazit zu markt:

Die Webseite und die Apps sind professionell gestaltet. Die Anzeigen sind in der Regel kostenlos. Man hat viel Platz das Produkt ausreichend zu beschreiben und Bilder hinzu zu fügen. Meine Artikel hatten teils sehr viele Zugriffe, wobei ich denke, dass bereits eine Einblendung in der Suche als Zugriff gezählt wird. Von zig eingestellten gängigen Artikeln konnte ich allerdings keinen einzigen verkaufen. Es gab nicht mal ein unseriöses Preisangebot. Das kann natürlich auch an den Artikeln liegen aber auf ebay Kleinanzeigen und sogar auf shpock hatte ich damit keine Probleme. Sie können es aber gerne mal probieren.

Das vergebene Siegel (Ich handel Fair) halte ich nicht für so wertvoll, da der Code nur per Post oder Banküberweisung gesendet wird. Eine Überprüfung per Postident Verfahren hätte ich als betrugssicherer empfunden. 

Was gefällt mir:

  • professionelle Webseite
  • Apps für Android und iOS vorhanden
  • unkomplizierte Anzeigenerstellen
  • private Anzeige und Shop in der Regel (nicht Immobilien) kostenlos, Premiumangebote zubuchbar
  • Auch Anzeigen bezüglich Bekanntschaften/Erotik erlaubt

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • anscheinend wenig potentielle Käufer

 Wichtige Links zu markt:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Stuffle - Deine Kleinanzeigen Suche

Stuffle Logo

Stuffle ist sozusagen der Konkurrent von Shpock. Beide sind besonders auf die Anzeigenverwaltung auf Mobilgeräten ausgerichtet. Auch hier gibt es Apps für Android und für iOS, Jedoch ist es auch möglich, Anzeigen über die Webseite aufzugeben oder zu suchen. Stuffle ist ein Kunstwort, entstanden aus den Wörtern Stuff und Sale. Es geht um das Verkaufen von Produkten, wie auf einem Flohmarkt auch.

Die Registrierung kann über E-Mail oder mit einem Facebook Konto erfolgen. Bei Anmeldung über E-Mail bekommt man eine Bestätigungsmail, muss dort auf einen Link klicken und dann ist das Konto bereits frei geschaltet. 

Beim Aufgeben von Anzeigen sind 150 Zeichen für die Überschrift und 300 Zeichen für den Anzeigentext möglich. Weiterhin können fünf Fotos eingestellt werden und die Adresse des Artikelstandortes angegeben werden.

Man hat die Möglichkeit, ein Profilfoto hochzuladen. Zudem kann man die Zahlung/Empfang über PayPal aktivieren.

Als Käufer hat man die Möglichkeit dem Inserenten eine Nachricht zu schreiben bzw. ein Angebot zu machen. Anzeigen welche einem gefallen, kann man über ein Herzsymbol in einer Merkliste speichern. Bereits beim Start der App oder Webseite bekommt man Angebote aus der Nähe angezeigt, die man bei Bedarf noch weiter filtern kann.

Fotos von Stuffle:

stuffle Webseite stuffle Registrierung stuffle Anzeigenformular stuffle Anzeigenliste stuffle Filtermöglichkeiten

Fazit zu Stuffle:

 Vom Prinzip her ist stuffle nicht schlecht. Schöne große Fotos, gut funktionierende Apps und Umkreissuche. Leider nur wenig eigene Anzeigen. Viele angezeigte Anzeigen kommen von anderen Plattformen (wie z. B. Autoscout, bikesale, rebuy). 

Was gefällt mir:

  • übersichtliche Webseite und gute Apps 
  • unkompliziertes Erstellen von Anzeigen
  • Fotos werden gut in Szene gesetzt

Was gefällt mir nicht so sehr:

  •  keine Anzeige, wie viele Käufer auf das Inserat zugegriffen oder sie sich gemerkt haben
  • zu wenig möglicher Anzeigentext, um die Artikel ordentlich und rechtlich einwandfrei zu beschreiben
  • zu wenig eigene Anzeigen

Wichtige Links zu Stuffle:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Locanto Kostenlose Kleinanzeigen

locanto 001 Logo

Anmelden kann man sich hier über Facebook oder Google. Es ist auch eine ganz normale "20 Sekunden" Registrierung über Mail und Passwort möglich. Man gibt seine E-mail Adresse ein und erhält eine Aktivierungsmail. Klicks man darauf, dann kann man sein Profil erstellen und ein Passwort und Benutzernamen angeben. Der Basis Account ist kostenlos, der Premiumaccount kostet 9,95 €. 

Bei der Anzeigenaufgabe muss zuerst die Rubrik ausgewählt werden. Das geht per Stichwort oder manuell. Es kann ein Verkaufspreis angegeben werden. Zudem kann ein Häkchen bei "Versand anbieten" und die Versandkosten angegeben werden. Für den Anzeigentitel stehen max. 64 Zeichen zur Verfügung. Der Anzeigentext kann mit gängigen Formatierungen versehen werden und auch Links zu anderen Webseiten sind erlaubt. Sowohl für den Anzeigentitel, als auch für den Text gibt es ein Bewertungsfeld, welches auf die Farbe Grün springt, wenn man genug geschrieben hat. Eine Begrenzung der Zeichen konnte ich beim Anzeigentext nicht feststellen. Es ist möglich, insgesamt 20 Bilder hochzuladen.  

Optional kann man die Adresse angeben, diese wird dann auf einer kleinen Karte angezeigt. Außerdem die Telefonnummer und den Link zur Webseite

Man kann vor der Erstellung sich die Anzeige als Vorschau ansehen. Danach ist die Anzeige für 42 Tage online. 

Die Suche ist möglich nach Stichwort im Umkreis oder auch innerhalb von Rubriken. Suchen können gespeichert werden und man bekommt eine Benachrichtigung, wenn Artikel passend zur Suche eintreffen.

Fotos zu Locanto:

locanto 002 Anmeldung locanto 003 Auswahl des Accounts locanto 004 Rubrikauswahl locanto 005 Anzeige bearbeiten locanto 006 Zusatzoptionen locanto 007 Anzeigenansicht locanto 008 Rubrikenanzeige

Fazit zu Locanto:

Vom der Aufmachung zunächst nicht schlecht. Das Einstellen eigener Inserate geht schnell, aber nicht problemlos. In meinem Fall war es einfach nicht möglich 3,89 als Versandkosten einzugeben (Falsches Format, ging auch nicht mit Punkt statt Komma). Der Support benötigt lt.  Mail bis zu 72 Stunden Antwortzeit. Ok, der Support hat schon nach einer Stunde geantwortet, aber leider nur mit einer nicht für dieses Problem hilfreichen Textbausteinmail. 

Insgesamt hat Locanto ein gutes Potential. Die Anzeigenrubriken sind sehr vielfältig. Auch Kontaktanzeigen (+ Erotik) und Jobangebote sind darunter. 

Was gefällt mir:

  • unkomplizierte Anmeldung
  • sehr gutes Formular zur Anzeigenerstellung
  • 20 mögliche Bilder
  • auch Kontaktanzeigen/Erotikanzeigen möglich
  • teilen über soziale Medien möglich
  • übersichtliche Anzeigenverwaltung
  • es ist sichtbar, wie oft die Anzeige gesehen und als Favorit gespeichert wurde
  • man kann auch Verkäufern folgen
  • eigenes Nachrichtensystem

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • kein ändern der Reihenfolge der Bilder möglich
  • Fehler beim Eintragen der Versandkosten
  • kein Pausieren von Anzeigen möglich

Wichtige Links zu Locanto:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


kalaydo.de - Alles zum gut finden. Alles sofort vor Ort. Kleinanzeigen, Jobs, Immobilien, Autos

kalaydo 0 Logo

Zur Registrierung benötigt man einen Benutzernamen, die E-Mailadresse und ein Passwort. Alternativ kann man sich auch mit dem Facebookkonto anmelden. Man bekommt nach der Anmeldung eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Mit dem Klick auf den Bestätigungslink ist die Registrierung abgeschlossen. 

Will man eine Anzeige aufgeben, kann man ganz oben auf "Anzeige aufgeben" klicken. Man kommt dann direkt in die Angebotsmaske.

Hier kann man zuerst auswählen, ob es ein Angebot oder Gesuch werden soll. Für den Titel der Anzeige hat man 255 Zeichen zur Verfügung. Beim Preis kann man die folgenden Optionen wählen: Festpreis, Verhandlungsbasis, zu Verschenken, Tausch, Bestes Gebot

Im Bereich "Kategorien" kann man ein Themenfeld wählen und dann darunter eine Hauptkategorie, eine Kategorie und eine Unterkategorie.  

Bilder sind maximal 10 Stück erlaubt. Wenn sie hochgeladen sind, kann man sie verschieben, drehen, zuschneiden oder löschen.

Neben Bildern ist es auch möglich, einen YouTube Link zu einer Produktbeschreibung einzufügen. 

In der Beschreibung des Artikels sind 19.000 Zeichen erlaubt. Man kann den Text begrenzt formatieren (Fett, Kursiv, Nummerierung, Aufzählung).

Optional können verschiedene Kontaktangaben wie Name, Telefon, Handy gemacht werden. Beim Standort ist die PLZ und der Ort Pflicht, die Straße und Hausnummer optional.

Das Inserieren ist völlig kostenlos (Außer Anzeigen in der Jobbörse). Die Anzeige bleibt insgesamt 360 Tage online (außer in der Jobbörse, da beträgt die Laufzeit 30 Tage).

Man hat in der Übersicht oben verschiedene Rubriken:

Meine Daten: Hier kann man sein Profil bearbeiten ergänzen. Es kann das Passwort geändert werden, ein Profilbild hochgeladen, weitere persönliche Daten eingegeben und man kann sogar einen kleinen Text über sich schreiben.

Nachrichten: Hier erscheinen Anfragen aus den geschalteten Anzeigen

Meine Anzeigen: Hier hat man eine Liste alle geschalteten Anzeigen. Die Liste enthält statistische Angaben - wie lange noch online, wie viele Aufrufe und wie viele Kontakte. Zusätzlich kann man die Anzeige pausieren lassen, bearbeiten oder löschen. Zusätzlich ist es möglich, die Anzeige aufzuwerten. Das sind die üblichen Angebote wie Hervorheben, Hochschieben usw. Diese zusätzlichen Angebote kosten zwischen 1,99 € und 30 €. 

Merkliste: In der Merkliste werden alle Anzeigen gespeichert, welche Sie sich bei der Suche gemerkt haben. Dazu gibt es bei jeder Anzeige links daneben ein blaues Feld "Anzeige merken". Hat man dort drauf geklickt, ändert sich das Feld in "Anzeige gemerkt".

Suchaufträge: Jede Suche die man erstelt, kann man als Suchauftrag abspeichern. Man erhält dann in einem wählbarem Intervall (sofort, täglich, wöchentlich) eine Nachricht, wenn neue Angebote welche der Suche entsprechen eingestellt werden. Einen Suchauftrag kann man erstellen, indem man ganz normal eine Suche mit den entsprechenden Einstellungen (Filtern) vornimmt und dann links oben auf "Suchauftrag anlegen" klickt, das Benachrichtigungsintervall festlegt und dann bestätigt. 

Unter Suchaufträge finden man dann die erstellten Suchen mit den entsprechenden Ergebnissen. Hier kann man die gespeicherten Suchen auch pausieren, die Zeiteinstellung ändern oder löschen.

following, follower: Hier werden alle Nutzer angezeigt die einem folgen und denen man selbst folgt. Folgt man einem Nutzer, dann wird man automatisch benachrichtigt, wenn dieser neue Anzeigen einstellt. Um einem Nutzer zu folgen, muss man dessen Profil aufrufen. Dort findet man die Schaltfläche "Nutzer folgen".

Fotos zu kalaydo.de:

kalaydo 1 Startseite kalaydo 2 Registrierung kalaydo 5 Profileinstellungen  kalaydo 3 Kategorieauswahl  kalaydo 4 Erfolgreiche Anzeigenerstellungkalaydo 6 Zusatzoptionenkalaydo 7 Anzeigenstatistikkalaydo 8 Merklistekalaydo 9 Suchekalaydo 10 Suchaufträge

Fazit zu kalaydo:

Die Anmeldung bei kalaydo ist sehr problemlos und das Einstellen und Verwalten der Anzeigen ebenfalls. Links werden in den Anzeigen gedultet, jedoch nicht als Link dargestellt. Es gibt ausreichend Platz für den Anzeigentitel und auch für die Produktbeschreibung. 10 kostenlose Bilder sollten ebenfalls ausreichen.  

Was gefällt mir:

  • unkomplizierte Anmeldung
  • übersichtliches Formular zur Anzeigenerstellung
  • 10 Fotos möglich
  • YouTube Link möglich
  • viel Platz für den Anzeigentext
  • einfache Verwaltung der Anzeigen
  • Anzeige bleibt standardmäßig 360 Tage online

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • kein Statistik, wie viele Personen sich die Anzeige gemerkt haben

Wichtige Links zu kalaydo:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Gebraucht.de

gebraucht.de 01 Logo

Gebraucht.de will der neue Stern am Himmel der Gebrauchtwarenmärkte werden. Das Start-Up möchte in 2017 mit einer Millionenfinanzierung in Konkurrenz zu ebay treten. Dazu hat man sich einige Neuerungen ausgedacht, welche einen Vorteil gegenüber ebay bringen sollen. Zum einen darf keine Neuware angeboten werden, damit keine professionellen Händler die Plattform mit ihren Produkten überschwemmen. Allerdings sind gewerbliche Anbieter trotzdem bei gebraucht.de willkommen. Verkaufen dürfen sie allerdings nur gebrauchte Waren. Zum anderen werden alle Anzeigen gleich behandelt, es gibt keine Möglichkeit Anzeigen kostenpflichtig hervorzuheben oder nach oben zu schieben. Zudem läuft der Versand über gebraucht.de und alle Sendungen haben eine Sendungsverfolgung. Die Versandkosten werden werden halbe/halbe zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt. 

Der Kaufpreis geht nicht direkt an den Käufer, sonders erstmal an gebraucht.de und erst wenn der Käufer 24 Stunden nach Erhalt keine Abweichung von der Anzeige mitteilt, dann wird das Geld für den Verkäufer frei geschaltet. 

Ablauf Registrierung, Anzeigenerstellung bei gebraucht.de 

Die Registrierung erfolgt wahlweise mit dem Google- oder Facebookkonto bzw. ganz normale per E-Mailadresse. Ich habe per Mail gewählt. Man benötigt den Namen, Vornamen, die PLZ und ein Passwort. Zudem wird ein Foto benötigt. Im nächsten Schritt muss das E-Mailkonto verifiziert werden. Dazu wird eine Mail gesendet. Diese enthält einen Verifizierungslink auf den man klicken muss. Dann ist die Verifizierung erstmal abgeschlossen und der Verkauf kann beginnen.

Zum Erstellen von Anzeigen wird zuerst der Anzeigentitel (80 Zeichen) und dann die Kategorie benötigt. Für die Kategorien steht ein umfangreicher Kategoriebaum zur Verfügung. 

Dann kann man die Fotos hinzufügen. Das geht auch schnell per Drag & Drop. Acht Fotos sind möglich.

Für die Artikelbeschreibung hat man 4000 Zeichen zur Verfügung. Danach folgen der gewünschte Verkaufspreis und eventuell einige detaillierte Angaben wie Marke, Material, Farbe und extra Details.

Dann kann der Zustand ausgewählt werden. Hier hat man die folgenden Optionen: Wie neu, Sehr gut, Gut, Akzeptabel, Defekt. Der Zustand "Neu" fehlt, da wie der Name schon sagt, auf dieser Plattform keine neuen Waren erwünscht sind. 

Dann kommen die Versandoptionen. Dazu wird die Postleitzahl, das Gewicht des Paketes (in Kilogramm) und die Paketgröße in cm gebraucht. Man muss das Paket also schon vorher verpacken bzw. zumindest die Paketgröße schätzen. Alle Sendungen werden mit Sendungsverfolgung versendet. 

Anschließend hat man (wohl entsprechend dem Standort) die Optionen (Paket zur Post bringen, Vom Paketdienst abholen lassen, Abholung und Verpackung), welche sich aus den vorher gemachten Angaben ergeben. Dabei werden die Versandkosten zu 50% auf den Verkäufer und Käufer aufgeteilt. 

Hat man soweit alles ausgewählt, dann kann man eine Vorschau abrufen, wo alle Eingaben entsprechend angezeigt werden. Zudem findet man dort auch die Gebühren. Zum einen fallen die halben Versandkosten an und zum anderen eine Servicegebühr von derzeit 1 €. Dahinter steht zwar ein Sternchen, jedoch gibt es dazu keine Erklärung was darunter zu verstehen ist. Normalerweise sollen laut FAQ eine kleine Gebühr in Höhe von 9,5 % des Verkaufspreises anfallen. 

Ganz zuletzt gibt es noch eine Option, ob man offen für Preisvorschläge von anderen Nutzern ist, welche man aber abwählen kann. 

Danach das Ganze noch bestätigen und ... Fehlermeldung auf Englisch. Vermutlich war ich zu lange inaktiv und wurde ausgeloggt. Also gut, das Ganze noch einmal und beim Einloggen den Haken bei "Eingeloggt bleiben" gesetzt. Alle Eingaben erneut gemacht und... wieder eine Fehlermeldung, diesmal ein 403 Fehler.

Zuerst war mir nicht möglich eine Anzeige zu schalten. Daher erstmal eine Mail an den Support gesendet. Eine Woche später versucht und dann ging es. Allerdings wurde meine Anzeige dann kurze Zeit später wieder gelöscht. Hatte sie aus ebay Kleinanzeigen kopiert und da stand der Satz drin, dass man den Artikel auch abholen kann. Das geht aber leider bei gebraucht.de gar nicht. Auch nicht wenn beide im gleichen Haus wohnen:-)

Suche nach Angeboten:

Um Produkte bei gebraucht.de zu finden gibt es dort ein Suchfeld. Hier kann man den gewünschten Artikel in das Suchfeld eintragen und auf Suche klicken. Alternativ kann man auch die Kategorien anklicken. Die Ergebnisse  werden dann mit Foto und Preis nebeneinander angezeigt. 

Einen Suchagenten, wo man sich automatisch per Mail benachrichtigen lassen kann, wenn ein gewünschter Artikel eingestellt wird, gibt es derzeit nicht.

Fotos zu gebraucht.de:

gebraucht.de 02 Startseite gebraucht.de 03 Registrierung gebraucht.de 04 Profilbild hochladengebraucht.de 05 Bestätigungsmail gebraucht.de 06 Erfolgreiche Verifizierung  gebraucht.de 08 Anzeige aufgeben gebraucht.de 09 Kategorieauswahl gebraucht.de 10 Fotos hochladengebraucht.de 11 Beschreibung eingeben gebraucht.de 12 Zustand des Artikels gebraucht.de 13 Paketinformationen gebraucht.de 14 Auswahl von Paketdiensten gebraucht.de 15 Verkaufspreis und Gebühren gebraucht.de 16 Fehlermeldung gebraucht.de 17 Fehlermeldung bei der Anzeigenerstellung

Fazit zu gebraucht.de:

Die Anmeldung bei gebraucht.de ist problemlos. Leider ist derzeit alles noch im Aufbau und zum Teil fehlerhaft. Natürlich wird  an den Problemen gearbeitet und es wird zukünftig sicherlich besser werden. Derzeit würde ich sagen, befindet sich gebraucht.de in Beta-Status (Stand September 2017), was aber leider nicht so gekennzeichnet wird. 

Alle Artikel müssen zwangsweise versendet werden. Also auch wenn der Nachbar im Haus nebenan den Artikel kaufen möchte. Dies ist Bestandteil des Sicherheitskonzeptes von gebraucht.de, was den Käufer vor Betrügern schützen soll. Das Versenden und der Geldtransfer läuft direkt über gebraucht.de. Erst wenn der Käufer innerhalb von 24 Stunden keine "Abweichung des erhaltenen Artikels von der Anzeige" gemeldet hat, wird der Betrag frei geschaltet. 

Laut Gebührentabelle beträgt die Verkaufsprovision 9,5% vom Verkaufspreis. Diesen Betrag finde ich persönlich viel zu hoch. Kostet zwar bei Ebay 10%, dafür gibt es dort aber auch Millonen von potentiellen Käufern und die Wahrscheinlichkeit des Verkaufs liegt viel höher. 

Also zukünftig muss man sehen, wie gebraucht.de sich entwickeln und ob das neue Sicherheitskonzept von den Nutzern so angenommen wird. 

Was gefällt mir:

  • unkomplizierte Anmeldung
  • Sicherheitskonzept zum Schutz des Käufers
  • man hat die Möglichkeit sich per Personalausweis zu verifizieren, ein entsprechendes Logo wird dann angezeigt
  • pausieren von Anzeigen möglich
  • integrierte Versandabwicklung
  • alle Anzeigen werden gleich behandelt, keine Zustzgebühren für das Hochschieben usw.

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • Webseite bzw. die Anzeigenerstellung wirkt derzeit unausgereift mit vielen Unklarheiten
  • Verkaufsprovison von derzeit 9,5 % vom Verkaufspreis ist sehr hoch
  • ein Schalten von Anzeigen erzeugt eventuell Fehlermeldungen 
  • ein Speichern der Anzeige als Entwurf ist derzeit nicht möglich
  • Die Artikel können nur versandt werden, eine Abholung ist nicht möglich. Anzeigen, welche einen entsprechenden Text enthalten werden gelöscht
  • keine Anzeige, wie viele Personen sich die Anzeige angesehen oder gemerkt haben

Wichtige Links zu gebraucht.de:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Facebook Marketplace

Facebook Marketplace 01 Logo

Seit kurzer Zeit ist nun auch Facebook in das Geschäft der Kleinanzeigen mit eingestiegen. Es gab schon vorher verschiedene Gruppen, bei denen man Anzeigen aufgeben konnte, nun allerdings gibt es einen offiziellen Facebook-Bereich mit dem Namen Marketplace.

Als Facebook Mitglied ist es recht einfach hier etwas in diese Gruppe einzustellen. Auf der eigenen Startwebseite klickt man links oben auf das Logo von Marketplace. Nun hat man die Möglichkeit aus viel Optionen zu wählen: Browsen, Käufe, Verkäufe und Gespeicherte Artikel.

Browsen: Hier kann man nach gewünschten Artikeln suchen. Dazu gibt man oben in einer Suchmaske den gewünschten Suchbegriff ein, z. B. Kindersitz und kann dann rechts noch den Ort angeben. Der aktuelle Standort sollte dort schon eingetragen sein. Eine Zeile darunter kann man noch ein wenig Filtern. In welchem Umkreis in km soll gesucht werden, in welcher Kategorie, die Preisspanne oder nur kostenlose Angebote. Mit einem Klick auf das Lupensymbol beginnt die Suche. 

Anschließend werden die Ergebnisse darunter als Thumbnails ausgegeben. Mit einem Klick auf das Thumbnail kann man Details abrufen. Da sieht man den etwaigen Standort, kann die Fotos betrachten, sieht die Artikelbeschreibung und sieht auch, wie lange der Inserent bereits bei Facebook angemeldet ist. Außerdem die Anzahl der Zugriffe und wann die Anzeige aufgegeben wurde.

Als Interaktion kann man nun eine Nachricht an den Verkäufer senden. Diese kann man dann individuell gestalten. Man kann aber auch nur auf den Stern "Interessiert" klicken, dann erhält der Verkäufer nur eine Nachricht das man Interesse an diesem Artikel hat. Weiterhin kann man den Artikel "Speichern". Damit merkt man sich das Angebot und findet es dann unter gespeicherte Artikel wieder. Mit anderen "Teilen" ist natürlich auch möglich.

Zum Aufgeben einer eigenen Kleinanzeige klickt man rechts oben auf den blauen Balken "+ Etwas verkaufen"  oder in der Ansicht "Verkäufe" ganz unten links auf "+ Etwas verkaufen".

Man kann folgendes eingeben:

Titel (Was verkaufst du?) mit 100 verfügbaren Zeichen.

Preis geht bis 100.000.000 Euro (sollte also reichen ;-) 

Kategorie: Eine ist auswählbar

Artikelbeschreibung (Beschreibe deinen Artikel) mit anscheinend beliebig vielen Zeichen. Externe Webadressen werden nicht in der Beschreibung gelöscht. 

Fotos: Hier kann man 10 Fotos hinzu fügen (In der Beschreibung steht gleichzeitig, jedoch kann man auch nachträglich nicht mehr als insgesamt 10 Fotos hinzufügen).

Mit der Schlatfläche "Speichern" kann man dann die Anzeige veröffentlichen. Ab sofort ist diese dann unter der Rubrik "Verkäufe" zu finden und wird in der jeweiligen ausgewählten Kategorie  gelistet. Hier sieht man dann auch wie viele sich den Artikel schon angesehen haben und wer sich dafür interessiert (Nachrichten). 

Fotos zu Facebook Marketplace:

 Facebook Marketplace 02 Übersicht Facebook Marketplace 03 Beispielsuche nach Kindersitz Facebook Marketplace 04 Angebot Kindersitz in der Detailansicht Facebook Marketplace 05 Maske zur Anzeigenerstellung Facebook Marketplace 06 Liste eigener Verkaufsanzeigen

Fazit zu Facebook Marketplace:

Eine extra Anmeldung entfällt in der Regel, da sowieso die meisten ein Facebook Account haben werden. Das Erstellen von Anzeigen ist unproblematisch und geht schnell. Ebenso die Verwaltung der Anzeigen.

Auch die Suche nach Angeboten ist unkompliziert. Allerdings scheint keine deutschlandweite Suche möglich zu sein. Es kann immer nur in einem Bereich von 100 km gesucht werden, ausgehend von einem bestimmten Ort.

Da Facebook weit verbreitet ist, werden die Anzeigen auch von vielen Leuten gelesen. Die von mir erfahrene Rückmeldungsquote hält sich allerdings bislang sehr in Grenzen und die Interessenten versuchen den Preis extrem zu drücken. Zudem waren die Rückmeldungen bisher fast ausschließlich von ausländischen Facebook Nutzern. Ich denke aber, das nach und nach auch die Deutschen dieses neue und recht unkomplizierte Kleinanzeigenportal nutzen werden.

Was gefällt mir:

  • unkomplizierte Bedienung (Erstellen und Suchen von Angeboten)
  • 10 Fotos hochladbar
  • beliebig lange Artikelbeschreibung
  • Webadressen werden im Text akzeptiert (aber nicht anklickbar)
  • Marketplace in der Facebook App für Android bereits verfügbar

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • in der App für iOS habe ich den Facebook Marketplace noch nicht gefunden

Wichtige Links zu Facebook Marketplace:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS

 

 

Erfahrungsbericht Amazon Prime Mitgliedschaft

Ich nutze das Prime Angebot von Amazon nun schon seit vielen Jahren. Hier nun meine Erfahrungen dazu. Viele werden vielleicht derzeit vor dem Problem stehen, ob sie eine Prime Mitgliedschaft bei Amazon abschließen sollen, oder nicht. Früher viel die Antwort leicht, da die Kosten für die Prime Mitgliedschaft recht gering waren. Nach der Preiserhöhung im Jahre 2014 vom 29 € auf 49 € und der in 2017 muss man sich genau überlegen, ob die verschiedenen Dienste, welche man durch die Mitgliedschaft nutzen kann, einem persönlich diesen Betrag Wert sind. Übrigens wird standardmäßig Amazon Prime am Ende der Mitgliedschaft um ein weiteres Jahr verlängert. Wer das nicht automatisch möchte, kann das in den Kontoeinstellungen deaktivieren.

Achtung neue Amazon Prime Preise ab 2017!!!

Normale Prime Mitgliedschaft: Alt 49 Euro, ab 1.02.2017 69 Euro

Studententarif: Alt 24 Euro, ab 1.02.2017 34 Euro

Wer Prime Mitglied werden möchte, sollte dies noch vor dem 1.2.2017 tun und 20 € sparen

Das Prime Konto bei Amazon bringt Ihnen derzeit die folgenden Vorteile:

  1. Kostenloser Versand bzw. Premiumversand für Millionen von Artikeln
  2. kostengünstiger Versand per Morning-Express für viele Lieferadressen in Deutschland
  3. Gratis Same-Day (Evening-Express) Lieferung
  4. Prime Instant Video - Genießen Sie unbegrenztes Streaming von tausenden Filmen und Serienepisoden.
  5. Prime Photos - Unbegrenzter Speicherplatz für Fotos im Amazon Cloud Drive.
  6. Premiumzugang zu Amazon-Blitzangeboten und Amazon BuyVIP: Prime-Mitglieder sowie deren eingeladene Haushaltsmitglieder erhalten 30 Minuten früher Zugriff auf Amazon-Blitzangebote sowie bereits ab 22 Uhr des Vortages Zugang zu den zeitlich begrenzten Verkaufsaktionen auf Amazon.BuyVIP.de – 9 Stunden vor dem regulären Verkaufsstart.
  7. Prime Music - mehr als 1 Millionen Lieder, Playlists und eigene Amazon Radiosender
  8. Kindle-Leihbücherei - Leihen Sie einen von über 500.000 Titeln pro Monat gratis aus der Kindle-Leihbücherei aus.
  9. Amazon Pantry - Hier kann man sich Produkte des täglichen Bedarfs kostengünstig bzw. kostenlos nach Hause liefern lassen
  10. Amazon Family - Hier erhält man 20% Rabatt auf Windeln in Spar-Abo und weitere Sonderangebote 
  11. Twitch Prime und von Twitch das Beste  - Werbefrei Twitch anschauen, Twitch Abonnement-Credits und mehr. Erhalten Sie jeden Monat kostenlose Videospielinhalte bei Twitch, werbefreie Streams und vieles mehr
  12. Exklusiver Mitglieder-Rabatt - Erhalten Sie exklusiven Rabatt auf Vorbestellungen, inklusive Sammlereditionen, für physische Videospiele auf PC, PlayStation 4, Xbox One, Wii U, 3DS und mehr.

 Hier können Sie Amazon Prime testen

zu Punkt 1 (Premiumversand): Für Artikel mit dem Prime Logo bietet Amazon einen kostenlosen Premiumversand an. Die Sendungen werden von Amazon bevorzugt bearbeitet und erreichen den Bestimmungsort in der Regel am übernächsten Tag oder auch bei rechtzeitiger Bestellung bereits am nächsten Tag. Geliefert wird in der Regel mit DHL. Ich persönlich lasse die Pakte fast immer an meine Packstation in der Nähe senden, dann kann ich sie auch am Abend oder am Wochenende abholen. Man kann die Sendungen auch an eine Postfiliale oder an Abholstationen senden lassen. Wichtig dabei ist, dass bei Kauf das Prime-Logo angezeigt wird. 

Bei Amazon werden nicht nur Artikel von Amazon selbst verkauft, sondern hier sind auch Händler im Rahmen des Amazon Marketplaces tätig. Manche lassen ihre Artikel über Amazon versenden, manche machen das lieber selbst. Hier kann es passieren, dass Sie Artikel finden, bei denen die Lieferung kostenpflichtig trotz der Prime Mitgliedschaft ist. Hier also immer genau hinschauen.

Die normale Lieferung (Standardversand) kostet bei Amazon normalerweise 3 € (Bestellwert unter 29 €), der Premiumversand 6 €. Für Prime Mitglieder kostenlos. 

Wer also sehr oft bei Amazon bestellt, hat bei ca. 16 Bestellungen im Standardversand unter 29 € bzw. 8 Bestellungen im Premiumversand die Jahresgebühr wieder raus.  

Prime Logo

Prime Logo

zu Punkt 2 (Expresslieferung): Möchten Sie Ihr Paket besonders schnell geliefert bekommen, so besteht die Möglichkeit der Lieferung per Morning- Express. Dieser Service kostet normalerweise 9,99 Euro pro Lieferung. Bei Prime Mitgliedern reduziert sich der Betrag auf 5 € pro Artikel. Es kann ja immer mal vorkommen, dass man einen bestimmten Artikel schnellstens benötigt. Bestellt man am Vortag bis 12 Uhr, so bekommt man den Artikel per Morning Express bis 12 Uhr geliefert oder wenn man bis 24 Uhr bestellt per Evening Express zwischen 18 Uhr bis 21 Uhr des nächsten Tages. Hinweis: Das genaue Zeitfenster wird immer am jeweiligen Produkt angezeigt. Zu beachten ist auch, dass bei Prime Mitgliedern die 5 € pro Artikel anfällt und bei nicht Prime Mitgliedern die 13 € pro Lieferung.

Ich habe diesen Dienst einige Male in Anspruch genommen und er hat immer reibungslos funktioniert.

Evening Express

zu Punkt 3 (Same-Day): Dieses Angebot hieß früher Evening-Express. Hier kann man sich in ausgewählten Standorten ausgewählte Artikel noch am selben Tag der Bestellung zusenden lassen. Die Zustellung erfolgt dann zwischen 18 und 21 Uhr des gleichen Tages. Für Prime Kunden kostenlos, sonst 9,99 € pro Lieferung. Wichtig: Kostenfrei nur ab 20 Euro Mindestbestellwert. Achten Sie auf das Logo Prime Gratis Same-Day und das dazu gehörige Zeitfenster. In der Regel muss die Bestelluing vormittags erfolgen, damit die Ware Abends geliefert werden kann.

zu Punkt 4 (Prime Instant Video): Dieses Angebot war für mich der Grund, warum ich bei Amazon Prime nach der Gebührenerhöhung geblieben bin. Man hat die Auswahl an tausenden Filmen und Serie (über 12.000), welche man sich kostenlos ansehen kann. Das Schöne daran ist, man kann dies auf dem PC tun, dem iPad, unter Android oder über die Amazon TV Sticks am heimischen Fernseher, z.B. den Fire TV Stick. Voraussetzung ist hier natürlich auch noch eine stabile Internetverbindung. Das Angebot an Filmen und Serien ist wirklich sehr vielfältig und ständig kommen neue Filme und Serien hinzu. Auch die Aktualität ist nicht schlecht. Manche Filme liefen gerade erst im Kino. So konnte ich endlich mal alle Staffeln von "Lost" ohne Werbeunterbrechungen sehen.

Das Angebot an Filmen ist nicht schlecht, das Angebot an Neuzugängen könnte aber nach meiner Meinung besser sein. 

Ich persönlich nutze die Filme nebenbei an meinem PC (zwei Bildschirme) und vor allem mit meinen Amazon Fire TV Stick, welcher übrigens hervorragend mit Prime Instand Video harmoniert. Auch im iPad läuft die dazugehörige App reibungslos. Am Fernseher hatte ich vorher eine Android Box hängen, auch damit konnte ich das Prime Instand Video Angebot von Amazon nutzen. 

Aufpassen muß man auch ein wenig, da nur Prime Instand Video kostenlos ist, es also auch kostenpflichtige Filme im Rahmen von Amazon Instand Video gibt.

Es gibt auch eine reine Prime Instand Video Mitgliedschaft für 7,99 Euro pro Monat (dafür aber jederzeit kündbar). 

Prime Instant Video

Hier gehts zu Prime Video.

zu Punkt 5 (Prime Photos): Eine gute Möglichkeit die persönlichen Fotos zu sichern und sich selbst und anderen über PC oder TV zugänglich zu machen. Mittlerweile gibt es diesbezüglich ja unzählige Dienste, welche genau das gleiche tun, jedoch sind sie alle begrenzt auf ein Limit und ist das erreicht, muss zusätzlicher Speicherplatz hinzu gekauft werden. Das entfällt bei Amazon. Hier kann man unbegrenz Fotos hochladen. Für sonstige Dateien stehen 5 GB Speicherplatz zur Verfügung. 

zu Punkt 6 (Amazon BuyVIP): Als Prime Mitglied erhält man manchmal besonders günstige Angebote. So habe ich beispielsweise den Amazon Fire TV Stick besonders preisgünstig erhalten. Auf der Webseite de.buyvip.com erhält man besonders günstige Angebote im Bereich Mode und Lifestyle. Prime Miglieder erhalten jeden Abend bereits um 22 Uhr Zugriff auf die neuesten Shoppingangebote, welche sonst erst ab 7 Uhr des Folgetages für die anderen Verfügbar sind. Kommt man Abends dann von der Arbeit, sind sie vieleicht dann schon ausverkauft. Ich selbst habe mich damit noch nicht weiter beschäftigt. So kann ich hier nicht sagen, ob die Angebote besonders preisgünstige sind. Den Anschein erwecken sie. So wird z. B. gerade eine Heritor Automatic Uhr zu einem Preis von 189 € statt einer UVP von 1065€ angeboten. Fast alle Angebote erscheinen sehr günstig, sind zumindest im Preis gesenkt. 

buyvip 1buyvip Angebot

zu Punkt 7 (Prime Music): Der neueste Dienst im Rahmen von Amazon Prime und nach meiner Meinung einer der besten. Man hat hier die Möglichkeit aus über einer Millionen Songs seine Lieblingsmusik anzuhören - seien es Einzeltitel oder spezielle Playlists bzw. Alben. Wer da nichts findet ist selber Schuld. Die Auswahl ist fast unendlich.  Kaufen kann man die Titel natürlich auch (wer hätte das gedacht :-)

Wem die Playlists oder die Suche nicht reicht kann auch auf werbefreie Amazon Radiosender zugreifen. Dort gibt es zig Spartenkanäle von Schlager, Hip-Hop, über Klassik bis hin zu Oldies. 

Prime Music

Natürlich gibt es auch für diesen Amazon Prime Dienst passende Apps für das iPad und für Android. 

Hier geht es zu Amazon Prime Music...

zu Punkt 8 (Kindl Leihbücherei): Sie nennen ein Kindl Ihr eigen. Dann haben Sie Zugriff auf die Amazon Kindl Leihbücherei mit vielen tausend Büchern. Sie können pro Monat ein Buch kostenlos ausleihen. So zum Beispiel alle sieben Harry Potter Bücher. Ein Buch pro Monat ist zwar nicht gerade viel, aber bei dicken Wälzern benötigt man ja schon etwas länger. Also etwas für Leseratten. Wer noch mehr lesen will, der sollte sich für Kindl Unlimited entscheiden. Das kostet dann allerdings zusätzlich 9,99 Euro pro Monat.

Kindl Leihbuecherei

zu Punkt 9 (Amazon Pantry): Hier können Sie Produkte des alltäglichen Bedarfs (was Sie sonst im Supermarkt kaufen) erwerben und sich nach Hause liefern lassen. Das kostet 4,99 € pro Box bzw. ist bei einem Bestellwert über 29 € kostenlos. Hier gibt es verschiedene Rubriken wie Lebensmittel, Getränke, Haushaltsartikel, Drogerie, Beauty, Babybedarf, Haustierbedarf, Bürobedarf und weitere Artikel. 

Unter den Artikel steht immer wie viel der Pantry Box von den jeweiligen Artikeln ausgefüllt werden. Die Preise für die einzelnen Artikel sind im oberen Bereich angesiedelt. Es gibt aber auch Sonderangebote und Aktionen. Ich selbst habe dieses Dienst noch nicht ausprobiert. Wäre für mich nur interessant wenn ich krank bin, so dass ich nicht aus dem Haus kann. Sonst fahre ich lieber selber in den Discounter. 

Amazon Pantry

Zu Punkt 10 (Amazon Family) Sie erwarten ein Kind oder haben bereits eins oder mehrere, dann haben Sie die Möglichkeit über Amazon Family Babywindeln 20% im Spar-Abo günstiger zu beziehen. Diese 20% Rabatt werden vom jeweiligen aktuellen Tagespreis der Windeln abgezogen.

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Sonderangebote rund um das Baby und die Familie. Um Amazon Family zu aktivieren gehen Sie unter die Kontoeinstellungen - Amazon Family Einstellungen

Links sehen Sie dann Mitgliedschaft verwalten und darunter Amazon Family Artikel. Hier können Sie bespielsweise Infos zum Kind angeben (Geburtsdatum, Vorname, Geschlecht), um spezielle auf das Kind zugeschnittene Angebebote zu erhalten. 

Amazon Family Amazon Family  Amazon Family

Hier kann man auch die Spar-Abos verwalten. Bei Spar-Abos bekommen Sie die Artikel regelmäßig in wählbaren Zeitabständen zugeschickt. Dafür erhalten Sie diese billliger (kann man jederzeit ändern oder abbgestellen). 

Auch nicht schlecht die Baby Wunschlisten (Empfehlungen) und natürlich die Rabattcoupons

Zu Punkt 11: Twitch Prime und von Twitch das Beste 

Dieser Dienst ist neu und ich habe ihn noch nicht ausprobiert. Ích werde zu einem späteren Zeitpunkt darüber berichten. 

Zu Punkt 12: Exklusiver Mitgliederrabatt

Als Prime Mitglied bekommt man bestimmte Produkte oft zu Vorzugspreisen angeboten. So konnte ich damals den neuen TV Stick von Amazon zum halben Preis kaufen. Auch die Amazon Kindl werden oft vergünstigt an Prime-Mitglieder abgegeben. Auch für den neuen Assistenten Amazon Echo hatte ich vorher eine Mail zum Vorzugspreis im elektronischen Briefkasten.

Zudem gibt es exklusive Prime Mitglieder Rabatte auf Videospiele


Fazit: Also ich persönlich kaufe mittlerweile fast alles an Technik und für den Garten bei Amazon über Prime und bin damit sehr zufrieden. Die Lieferung auch an andere Orte in Deutschland erfolgt immer sehr schnell. Über den TV Stick von Amazon und über die Webseite schaue ich viele Filme und Serien vom Prime Instand Video Angebot. Hier gefällt mir, dass man die Filme ohne die lästigen Werbeunterbrechungen sehen kann. Meine Fotosammlung übertrage ich in die Amazon Cloud und kann sie mir bei Bedarf auch am Fernseher ansehen oder z. B. auf dem iPad. Manchmal leihe ich mir in der Kindl Leihbücherei ein Buch aus. Den Dienst Amazon BuyVIP habe ich noch nicht aktiv genutzt, werde mich aber darum kümmern und zu späterer Zeit hier darüber berichten.

Die Musik über Prime ist super und macht die Mitgliedschaft schon schmackhaft. 

Es gibt für die Amazon Angebote wie Musik und Video, Einkaufen usw. die entsprechenden Apps für Android und IOs.

Das größte Hindernis für eine Mitgliedschaft könnte nach meiner Ansicht der Preis von 49 € bzw. sogar 69 ab 2017 sein, welcher in einem Stück anfällt. Ob es das wert ist, dass muß jeder selber für sich entscheiden. Aber für das was alles dafür geboten wird, müsste man anderswo 49 € pro Monat zahlen und nicht nur für eine Jahresmitgliedschaft.

Studenten sollten unbedingt den Studententarif wählen, der mit 24 bzw. 34 € deutlich günstiger ist!

Wer es erstmal ausprobieren möchte (und das ist zu empfehlen) der probiert erstmal die dreißigtägige Prime Testmitgliedschaft. In diesem Zeitraum können Sie jederzeit kündigen. 

Hier können Sie Amazon Prime Testen