Warum könnte so ein Dienstleister wie aboalarm sinnvoll sein?

Im Laufe des Lebens sammeln sich immer mehr Verträge an, welche den Geldhaushalt erheblich belasten können. Das können Verträge sein wie:

  • Versicherungen
  • Handyverträge
  • Internet
  • Zeitschriftenabos
  • Mitgliedschaftsbeiträge
  • Strom, Gas und Wasser
  • Sportclubbeiträge
  • Vereinsbeiträge usw.

Da können im Jahr schon ganz schöne Summen zustande kommen. Bedauerlicherweise ist es so, dass wenn man die Abbuchung auf dem Konto findet, es für eine Kündigung meist bereits zu spät ist. Man muss wieder ein Jahr warten und vergisst es dann erneut, oder kündigt zu spät, da bedauerlicherweise bei jedem Vertrag noch eine bestimmte Kündigungsfrist einzuhalten ist. Dazu kommt noch eine bestimmte Form. Zwar kann man seit 2016 auch per E-Mail kündigen, jedoch gilt das nicht für Verträge die vorher abgeschlossen wurden. Zudem ist es auch noch fraglich, wer zuletzt dann die Beweislast trägt, dass die E-Mail auch da angekommen ist wo sie soll.

Also besser schriftlich per Brief und noch besser als Einschreiben/Rückschein kündigen oder auch wo es möglich ist per FAX mit Sendeprotokoll. 

Nun ist das Entwerfen und Verfassen sowie Schreiben von solchen Briefen nicht jedermanns Sache. Deshalb gibt es den Service aboalarm, welcher hier den Kunden/Kundin tatkräftig unterstützen möchte.

Bemerkung in eigener Sache:

Ich bin mit dem Dienstleister aboalarm weder verwandt noch verschwägert, noch habe ich irgendwelche Beziehungen dahin oder bekomme gar Geld oder andere Vergütungen. Die Idee für diesen Text ist ganz einfach daraus entstanden, weil ich alle meine eigenen Verträge und Abos auf den Prüfstand stellen will und ich zum Anbieter aboalarm eigentlich m Internet keine so richtig guten Erfahrungsberichte gefunden habe. Deshalb dachte ich mir, schreib einfach mal alle Erfahrungen mit diesem Service hier auf. Ich schreibe das extra hier nieder, weil viele immer gleich vermuten, dass solche Berichte gekauft sind. Das ist hier also nicht der Fall.

Daten zur Firma aboalarm und historische Entwicklung:

logo aboalarm

Bildquelle: www.aboalarm.de

Die Webseite finden man unter der Adresse www.aboalarm.de Außerdem gibt es noch je eine App für Android und iOS und auch für Kindle Fire

Hinter den Namen aboalarm steht die Firma "Aboalarm GmbH" mit dem Sitz in München. Also schon mal eine Firma aus Deutschland und nicht irgendwo im Ausland. Nach eigenen Angaben entstand die Idee im Jahre 2008, als die Bahncard des jetzigen Geschäftsführers ungewollt verlängert wurde. So gründeten Dr. Bernd Storm van's Gravesande und Stefan Neubig aboalarm als Startup. Inzwischen hat die Firma neben den beiden Geschäftsführern 18 Mitarbeiter und zwei selbständige Anwälte mit eigenen Kanzleien, welche bei Schwierigkeiten hinzugezogen werden. 

  • 08/2008 Bahncard wird ungewollt verlängert.
  • 12/2008 startet die Webseite aboalarm.de mit 100 Kündigungsadressen und der Kündigungserinnerung per E-Mail.
  • 08/2009 Das erste Kündigungsschreiben wird per Fax versandt.
  • 05/2010 Start der Vertragsverwaltung.
  • 12/2010 - 600.000 Kündigungsschreiben als PDF erstellt.
  • 01/2011 Start der aboalarm-App für iPhone und iPad mit 30.000 Downloads am ersten Wochenende.
  • 06/2011 Start der aboalarm-App für Android-Geräte.
  • 12/2011 Apple prämiert aboalarm als Finanz-App des Jahres.
  • 04/2012 Start der Samsung-App für Samsung Note.
  • 10/2013 Start des aboalarm-Blogs.
  • 11/2013 Die aboalarm-App für iOS erhält das Prüfsiegel Datenschutz des TÜV Rheinland
  • 12/2013 Start der aboalarm-App für Amazon Kindle Fire.
  • 01/2014 aboalarm ist aufgrund des ADAC Skandals deutschlandweit in der Presse (u.a. Wall Street Journal, Süddeutsche Zeitung, Focus).
  • 02/2014 1,5 Millionen Kündigungsschreiben wurden per Fax versendet.
  • 04/2014 Relaunch von aboalarm.de.
  • 05/2014 Launch der aboalarm-App für Windows Phone.
  • 10/2014 Launch des Wechselkompass: Kundenbewertungen für Tarife werden dargestellt.

Quelle der Daten: aboalarm

Wie funktioniert aboalarm?:

Man kann aboalarm mit oder ohne Registrierung nutzen. Will man nur schnell einen einzelnen Vertrag kündigen dann geht das auf jeden Fall ohne Registrierung. Will man viele Verträge verwalten (was wirklich gut funktioniert), dann muss man sich anmelden. Die Registrierung hat auch den Vorteil, dass man dann von überall (Apps, Webseite) Zugriff auf die Daten hat. Zur Registrierung benötigt man nur eine gültige E-Mail-Adresse und ein Passwort. Später kann man dann noch den Namen und die Anschrift im Profil hinterlegen (wird für die Erstellung der Kündigung benötigt). Ansonsten werden keine weiteren Daten (auch kein Geburtsdatum usw.) verlangt - das ist sehr gut.

aboalarm Auftaktbildschirm aboalarm Leistungsübersichtaboalarm Registrierung

Gut, zuerst habe ich mich also registriert. Dann kann es sofort losgehen.

Zunächst sammelt man alle Versicherungen, Mitgliedschaften, Abos usw. zusammen und trägt die wichtigen Daten in die entsprechende Formularfelder ein. Aboalarm bietet auch den Service diesen Vorgang, zumindest teilweise, zu automatisieren (Automatischer Vertragsscheck). Dazu muss man aber Zugriff auf das Bankkonto zwecks dem Auslesen der Umsätze gestatten. Ein spezielles Programm ermittelt dann alle wiederkehrenden Zahlungen. Laut aboalarm ist diese Methode sicher. Zunächst muss man die 8 stellige Bankleitzahl des Girokontos angeben. Dann erscheint eine Maske, wo man sich mit seinen Online-Banking Zugangsdaten einloggen muss. Aboalarm greift dann auf die Umsätze zu, wertet sie aus und filtert alle regelmäßigen Zahlungen heraus. Danach werden die Umsatzdaten wieder aus dem Speicher entfernt. Die Zugangsdaten zum Bankkonto werden nicht gespeichert. Das Herunterladen und die Analyse dauert einige Minuten. Danach bekommt man eine Liste von erkannten Verträgen und man kann selbst entscheiden, ob dieser zur aboalarm Liste hinzugefügt werden soll. Also ich habe es, trotz Sicherheitsbedenken,  ausprobiert, es ging einfach und schnell und die meisten Verträge wurden korrekt erkannt.

aboalarm automatischer Vertragsabgleich aboalarm Bankdaten eingeben aboalarm  Bankdatenüberprüfungaboalarm erkannte Vertraege

Das kann natürlich nur dann korrekt funktionieren, wenn genügend Umsätze bei der Bank zur Überprüfung vorliegen. Also die Umsatzstatistik sollte schon ein paar Monate oder besser mindestens ein Jahr zurück reichen.

Sehr gut ist, dass aboalarm die Verträge auch gleich bestimmten Kategorien zuordnet, wie Handyverträge, Internet und Telefon, Energie, Versicherung, Mitgliedschaft, Abo, Finanzen, Sonstige. Also das funktioniert bei genügend Umsätzen bzw. einem größeren Rückblick in die Vergangenheit des Kontos wirklich ganz gut. 

Aber - das Programm schafft es nicht alle relevanten Vertragsdaten aus den Überweisungen zuverlässig auszulesen. Eventuell sind diese auch gar nicht im Umsatztext der Bank vorhanden. Sehr oft fehlen die Kundennummern, Vertragsnummern usw. Zudem stehen in den Überweisungen ja auch keine Kündigungsfristen oder der Vertragsbeginn. Somit müssen wir trotzdem noch die Verträge aus den Akten heraus suchen und die fehlenden Daten entsprechend ergänzen. Aber manchmal hat man Verträge die man schon vergessen hat und da ist eine kleine Suchhilfe schon nicht schlecht. 

Gut ist, dass man zu den vordefinierten Formularfeldern auch noch eigene Formularfelder hinzudefinieren kann. Will man sein Bankkonto nicht analysieren lassen bzw. wurden nicht alle Verträge erkannt kann man diese auch per Hand manuell hinzufügen. Dazu unter Verträgen ganz oben auf Verträge manuell eintragen klicken.  Es erscheint eine Suchmaske, in der man den Anbieter eintragen kann, z. B. Telekom. Dann erscheint eine Liste von Anbietern in denen das Wort Telekom vorkommt und man kann sich den gewünschten aussuchen. Falls nicht, kann man trotzdem speichern, muss dann aber die relevanten Felder selber nachtragen.

Im folgenden trägt man das "Sparpotential" ein. Das sind die Vertragskosten und die Zahlweise, z. B. monatlich. Danach legt man die Kündigungserinnerung fest. Wann möchte man erstmalig erinnert werden und in welchen Abständen erneut. Alternativ kann man das Erinnerungsdatum aus der Kündigungsfrist berechnen lassen. Klickt man auf diese Alternative muss man den Vertragsbeginn, die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist eingeben. Man benötigt also auf jeden Fall die entsprechenden Unterlagen.

Nun kann man in nächsten Schritt die Vertragsdaten eintragen. Da diese sehr vielfältig sein können (Kundennummer, Vertragsnummer, VIP-Nummer usw.) hat man hier die Möglichkeit über die Schaltfläche "Neues Feld hinzufügen" weitere Formularfelder zu generieren und auch entsprechend zu benennen. 

Als letztes besteht noch die Möglichkeit Notizen zum jeweiligen Vertrag zu schreiben. Vielleicht warum man den betreffenden Vertrag gewählt hat, was es sonst noch zu beachten gibt usw. Dafür hat man viel Platz.

Wenn alle Daten eingetragen sind klickt man unten im Fenster auf "Vertrag speichern" und dann ist alles abgespeichert.  

Vertragsliste mit Kündigungserinnerungen Kündigungserinnerung

Nun kann es mit dem Kündigen losgehen. Entweder man wartet auf die Erinnerungsmail (korrekte Mailadresse angeben), oder man schaut selbst, was man kündigen möchte. Besser man kündigt zu früh, als wenn man zu spät kündigt und dann ein ganzes Jahr warten muss. Zum Kündigen den gewünschten Vertrag heraus suchen. Die Verträge stehen alle in einer langen Liste. Am Vertrag steht unten "Jetzt kündigen", hier klicken wir drauf. Sofort erscheint ein Kündigungsschreiben auf dem Bildschirm. Dieses enthält einen vorgefertigten Standardkündigungstext meist passend auf den jeweiligen Anbieter zugeschnitten. Eventuell muss man noch einige Daten nachtragen (Kundennummer, Zählernummer usw.) Absender und Empfängeradresse stehen schon automatisch da. Ebenso der Betreff und der Kündigungstext. Sehr gut ist, dass man alles nach eigenen Wünschen noch anpassen kann. Einfach in den Text klicken und schreiben. 

Ganz unten steht unsere Unterschrift - Halt !!! eigentlich doch nicht. Es ist eine vom Computer in einer Schreibschrift generierte Unterschrift. Wer das nicht möchte, hat per Mausklick auf die Unterschrift verschiedene Optionen. Die beste ist, man hinterlegt einmalig sein Unterschrift digital (direkt schreiben oder eine einscannen). So habe ich das auch schon früher immer gemacht. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit die Unterschrift weg zu lassen oder ein Foto von der Unterschrift zu machen. Bei der App auf dem Tablet/Smartphone hat man die Möglichkeit mit dem Finger auf dem Bildschirm, oder noch besser mit einem Eingabestift die Unterschrift vorzunehmen. 

Laut der Hilfe-Seiten von aboalarm ist es möglich bei erlaubter telekommunikativer Übermittlung der Kündigung, eine generierte Unterschrift zu übermitteln. Nur bei der strengen Schriftform ist nur die postalische Übermittlung mittels Originalunterschrift möglich.

Achtung: Seit dem Oktober 2016 gilt ein neues Kündigungsrecht. Nun ist auch die Kündigung per Mail, SMS, FAX usw. fast immer erlaubt. Es reicht die Textform, eine eigenhändige Unterschrift ist nicht mehr notwendig. Enthalten Verträge solche Klauseln sind diese ungültig. ABER -  Dies gilt aber nur für Verträge, welche ab diesem Zeitpunkt geschlossen wurden. Zudem hat man weiterhin das Problem den Zugang, z. B. einer Mail zu beweisen.

Quelle: n-tv

So, das Kündigungsschreiben ist nun erstellt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lässt es sich als pdf-Datei ausgeben und druckt es selber aus und schickt es per Post oder auch per FAX weg oder man benutzt aboalarm. Benutzt man aboalarm, dann klickt man links unten "Kündigung jetzt senden". Man sieht dann ein weiteres Fenster mit der Faxnummer des Anbieters und unsere Mailadresse. An die Mailadresse geht dann die Versandbestätigung. Nun noch die AGB mit Häkchen bestätigen und dann auf weiter. Jetzt muss man Geld bezahlen - bei den Apps 99 Cent und über die Webseite 2,99 € bis 4,99 € (siehe nächste Überschrift Was kostet der Spaß?"). Nach dem Bezahlen kann das Fax gesendet werden. Man bekommt dann zwei E-Mails. Die erste das die Kündigung sich im Sendeprozess befindet und die zweite Mail, dass die Kündigung erfolgreich übermittelt wurde (oder auch nicht) mit einem Link zum Sendeprotokoll. Außerdem kann jederzeit in der Vertragsliste beim gekündigten Vertrag über den Eintrag Kündigungsdetails der Sendestatus erfragt und das Sendeprotokoll abgerufen werden.

Sollte es mit der Kündigung Probleme geben, dann steht eventuell die Kündigungsgarantie zur Verfügung. Dazu siehe bitte weiter unten.

Was kostet der Spaß?

Folgende Dinge sind kostenlos:

- Registrierung bei Aboalarm

- automatischer Vertragscheck (über Bankkonto)

- manuelle Vertragsverwaltung

- Adressdatenbank mit (nach eigenen Angaben) über 20.000 Anbietern

- Erstellung von Kündigungen als pdf und deren Ausdruck

- Wechselservice - also das finden neuer Vertragspartner

Folgende Dinge sind kostenpflichtig:

- der Versand der Kündigung per FAX oder Brief ??? über Aboalarm. 

Interessant ist, dass unterschiedliche Kosten angesetzt werden. Bei der Kündigung per App (iOS, Android oder Kindle Fire) fallen immer nur 0,99 € an. Kündigt man hingegen über die Webseite, dann kostet das 2,99 € bis 4,99 €. Entscheidend dafür ist auch die Art der Bezahlung. PayPal und Amazon sind zum Beispiel billiger als Handypay.  Folgende Zahldienste werden angeboten:

- PayPal
- Amazon
- Kreditkarte
- Lastschrift
- Handypay

Beim Probieren über die Webseite ist mir aufgefallen, das bei längerer Unentschiedenheit beim Bezahlen plötzlich ein Gutscheinfenster eingeblendet wurde. Dieses enthielt einen Gutschein von zwei Euro - sofort einzulösen. Dieses Fenster erschien bei mir aber nur ein Mal und ich konnte es auch nicht noch mal reproduzieren. Man muss ihn anscheinend auch wirklich gleich benutzen, denn wo ich später mit diesem bezahlen wollte, da funktionierte der Code nicht mehr. 

FID Verlag Kündigung per Fax Preise Kündigung über iPad 2

Die Aboalarm Adressdatenbank:

Aboalarm stellt kostenlos eine umfangreiche Adressdatenbank mit über 20.000 Adressdaten von Versicherungen, Zeitschriften, Telefonanbietern usw. bereit. So hat man immer eine aktuelle Adresse, wohin man seine Kündigung senden muss. 

Sehr gut: die Adressdatenbank kann man auch ohne jegliche Anmeldung nutzen.

Nach dem Aufruf der Seite findet man Links verschiedene Kategorien und recht die entsprechenden Anbieter. Klickt man auf einen Anbieter, dann erhält man die entsprechenden Daten wie Kündigungsadresse und eventuell E-Mail und Faxadresse. Darunter stehen oft Infos, ob es Probleme mit diesem Anbieter gab und was man eventuell bei einer Kündigung beachten muss. Über die Schaltfläche "Kündigungsschreiben erstellen" kann man sofort das entsprechende Schreiben erstellen und ausdrucken bzw. faxen.

Um die Adressdatenbank aufzurufen klicken Sie auf der Webseite von Aboalarm ganz oben auf ADRESSEN- & HOTLINE DATENBANK oder klicken Sie ganz einfach hier.

aboalarm Liste Kündigungsadressen Beispiel einer Kündigungsadresse

Die Kündigungsgarantie von Aboalarm

Kündigungsgarantie

Bildquelle: www.aboalarm.de 

Aboalarm bewirbt auf der Webseite eine so genannte Kündigungsgarantie.  Das hört sich auf dem ersten Blick sehr gut an. Im Infotext steht dazu folgendes:

Zitat: "Wir stehen dafür ein, dass eine Kündigung, die durch uns versendet wurde auch tatsächlich wirksam ist, daher bieten wir für unsere Kunden eine Kündigungsgarantie für ausgewählte Anbieter an. Die Risiken, die durch eine fehlerhafte Kündigung bestehen, werden von aboalarm gemäß folgender Bedingungen getragen."

So, nun folgen aber die Bedingungen und das sind nicht gerade wenige. Es ist wichtig zu wissen, dass die Kündigungsgarantie von aboalarm nur für ausgewählte Anbieter gilt!!! Ob eine Kündigungsgarantie besteht, dass sieht man beim Kündigungsvorgang an der Schaltfläche "Jetzt kündigen". Bei einer Kündigungsgarantie steht dort zusätzlich in Klammern (Mit Kündigungsgarantie). Alternativ gibt es auch eine Liste mit den Anbietern, bei denen eine Kündigungsgarantie besteht. Diese finden Sie ganz unten auf der Seite mit den Bedingungen zur Kündigungsgarantie

Die Kündigungsgarantie beinhaltet  "Das Versprechen, dass aboalarm eine rechtswirksame Kündigung erwirkt und somit das Vertragsverhältnis zum jeweiligen Anbieter, für den die Kündigungsgarantie gilt, beendet wird."

Für diese Kündigungen gibt es dann einen Support- Hilfe von aboalarm und im Falle einer notwendigen Klage gibt es anwaltliche Hilfe und aboalarm übernimmt "100% aller Kosten für eine Klage". Wenn auch dieses nichts nützt, dann übernimmt aboalarm die Vertragsfolgekosten. 

Damit die Kündigungsgarantie auch wirklich in Anspruch genommen werden kann müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

"Sollte eine durch aboalarm versendete Kündigung vom Anbieter nicht akzeptiert werden und Du deshalb weiter an den nun ungewollten Vertrag gebunden sein, kannst Du die Kündigungsgarantie in Anspruch nehmen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Bei dem Kündigungsempfänger handelt es sich um einen Anbieter, für den die Kündigungsgarantie gilt (erkennbar an dem Kündigungsgarantie-Siegel).
  2. Du hast die Kündigung frist-und formgerecht, nötigenfalls mit ausreichender Begründung versehen und mindestens 4 Werktage (nicht Samstage, Sonn- und Feiertage) vor Ablauf der Kündigungsfrist an den Anbieter via aboalarm unter Beachtung der AGB (insb. § 7) von aboalarm versandt.
  3. Die Kündigung bezieht sich nur auf eine Kundennummer. Bei mehreren Verträgen/Anschlüssen ist für jeder Vertrag /jede Kundennummer eine eigene Kündigung zu verschicken.
  4. Du hast eine reguläre, ordentliche Kündigung verschickt. Kein Anspruch besteht bei einer Sonderkündigung, einer außerordentlichen Kündigung oder einem Widerruf. Ausnahme: Bei Online-Dating-Anbietern, für die die Kündigungsgarantie gilt, unterstützen wir Dich bei der Umsetzung der schnellstmöglichen Beendigung des Vertrages.
  5. Seit deiner Kündigung sind höchstens 2 Wochen vergangen und du hast keine Kündigungsbestätigung vom Anbieter erhalten oder der Anbieter hat dir schriftlich oder in Textform mitgeteilt, dass er die Kündigung nicht akzeptiert. Nach 10 Tagen bekommst du von uns einen Reminder per E-Mail mit der Bitte um Feedback, so dass du hieran erinnert wirst und gegebenenfalls direkt darauf antworten kannst.
  6. Auch wenn wir alle denkbaren technischen Sicherungsmöglichkeiten ausnutzen und unser Team stets hochmotiviert ist, sind wir uns darüber im Klaren, dass kein Mensch frei von Fehlern ist. Daher gilt die Kündigungsgarantie nicht nur dann, wenn das Fehlschlagen der Kündigung auf einem Fehler des Anbieters beruht, sondern auch bei einem Fehler von aboalarm (insb. technische Fehler, ausgenommen höhere Gewalt s. AGB § 9).

Die Kündigungsgarantie erlischt, wenn Du den Text des Kündigungsschreibens so veränderst, dass nach dem Sinngehalt keine Kündigung mehr vorliegt, Dein selbst erstellter und/oder zum Standardtext hinzugefügter Text beleidigend und/oder bedrohend ist oder die Rechte Dritter verletzt oder wenn Du uns gegenüber unwahre Angaben über den Streitfall machst (Gesprächsverlauf, Fristen usw.)."

Damit Sie in den Genuss der Kündigungsgarantie kommen, müssen Sie folgende Regeln beachten:

Was muss ich tun, um die Garantie in Anspruch nehmen zu können?

Liegen die o.g. Voraussetzungen für eine Inanspruchnahme der Garantie vor, muss der Kunde innerhalb von spätestens 2 Wochen nach Kündigungsversand Kontakt mit dem aboalarm-Kundensupport aufnehmen und folgende Mitwirkungspflichten erfüllen:
Der Kunde verpflichtet sich, keine Leistungen der Gegenseite mehr nach Ablauf des durch die Kündigung errechneten Beendigungszeitpunkts in Anspruch zu nehmen.
Zudem muss der Kunde entsprechend der Vorgaben des Kundensupports von aboalarm mit dem Kündigungsempfänger kommunizieren.
Alle geforderten relevanten Informationen müssen an aboalarm und an den von aboalarm genannten Partner-Anwalt innerhalb des geforderten Zeitraums (regelmäßig 14 Tage) übermittelt werden.
Bei Aufforderung durch aboalarm muss eine Bevollmächtigung des Partner-Anwalts durch den Kunden erfolgen, die Kosten hierfür übernimmt aboalarm.
Der Kunde muss bei der Rechtsverfolgung im von aboalarm und dem Partner-Anwalt berechtigtermaßen geforderten Umfang mitwirken.
Bei Aufforderung muss eine nochmalige Versendung der Kündigung via aboalarm erfolgen. Die hierbei entstehenden Kosten trägt aboalarm.

Die genauen Regeln von aboalarm zur Kündigungsgarantie findest Du hier.

Da ich die Kündigungsgarantie von aboalarm noch nicht in Anspruch nehmen musste, kann ich zur Wirksamkeit leider noch nichts sagen. 

Meine Erfahrungen bei Kündigungen mit Aboalarm:

So auf gehts zum ersten Test. Die meisten Verträge habe ich eingetragen. Nun kann es losgehen:

1. Kündigungsversuch - Sportclub Triple Nine:

Zuerst werde ich mal meinen Vertrag beim Sportclub kündigen. War ich sowieso schon Monate nicht da  und bin nur zahlendes Mitglied. Allerdings beträgt der Monatsbeitrag auch nur 14,99 €. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. In meinem Vertrag steht, dass keine Kündigung per FAX/Mail akzeptiert wird. Da ich bin mal gespannt. Ich werde mal über die Webseite kündigen. Das ist zwar teurer, aber vielleicht auch besser?

Zuerst den Vertrag in der Liste suchen und auf "Jetzt kündigen" klicken. Dann erscheint ein vorgefertigtes Kündigungsschreiben. Dieses enthält die wichtigsten Daten, sofern diese vorher angegeben wurden (z. B. die Kundennummer, Vertragsnummer usw.). Das Schreiben enthält ganz unten eine vom Computer generierte Unterschrift. Klickt man diese mit der Maus an, dann kann man sie ändern und z B. seine eigene Unterschrift als Datei hochladen. Genau das habe ich auch in diesem Fall getan. Nun kann man auf weiter klicken und erhält ein Fenster wo man seine E-Mailadresse angeben muss (sollte aber bereits eingetragen sein) und wo man die Faxnummer sieht, wo die Kündigung hin soll. Die Faxnummer kann man auch manuell eingeben, falls sie aboalarm nicht bekannt ist. Im Falle von Triple Nine ist das Feld Faxnummer ebenfalls leer, was auch richtig ist, denn Triple Nine akzeptiert nur Kündigungen per Brief und nicht per Fax oder Mail. Deshalb wird in der Hilfe von aboalarm auch empfohlen, am besten jetzt die pdf-Datei auszudrucken und per Post zu senden. Das ist ein fairer Hinweis, würde es doch in diesem Falle uns nur das Briefporto kosten. Da ich aber ja aboalarm testen will, akzeptieren ich jetzt mal die AGB und drücke auf "Weiter". Ja und was passiert??? Es geht nicht weiter, weil keine Faxnummer angegeben wurde. Aber aboalarm nimmt ja keine anderen Kündigungsformen an und somit endet hier schon der Selbstversuch bezüglich aboalarm. Also habe ich die pdf-Datei herunter geladen und ausgedruckt und per Postbrief und mit Einschreiben-Rückschein versandt. Hier noch der Hinweis, es ist nicht mehr notwendig zur Postfiliale zu gehen, um dort den Rückschein auszufüllen. Sie können über Internetmarke das entsprechende Einschreiben kaufen, die Marke ausdrucken und dann im Internet die Sendungsverfolgung in Anspruch nehmen. Wichtig: Die Sendungsnummer ist die gesamte Nummer rechts vom QR Code der Briefmarke (ohne das Datum und den Preis, darunter die zwei Zeilen). Diese Nummer ohne Leerzeichen angeben. Man kann sich dann auch per E-Mail über den Sendestatus des Einschreibens benachrichtigen lassen.  

Kündigung Sportstudio 1Kündigungsschreiben Fitnessstudio Triple Nine 1 Kündigungsschreiben Fitnessstudio Triple Nine 2 Fax Sportstudio nicht möglich Download Kündigungsschreiben Fitnessstudio

Leider hat das Fitnessstudio bislang nicht darauf reagiert. Ich denke damit endet wohl auch die Hilfe von aboalarm. Es wurde ja kein Fax über abaoalarm versendet und für diesen Anbieter gibt es auch keine Kündigungsgarantie von aboalarm.

So nach 14 Tagen hat mein Fitnessstudio doch reagiert und mit eine Kündigungsbestätigung gesendet. Also hier alles im grünen Bereich. 

2. Kündigungsversuch - private Haftpflichtversicherung bei der HUK Coburg

Diese habe ich schon seit 1991 und bezahle als Single schon fast 100 Euro. Allerdings hat sie auch eine unbegrenzte Deckungssumme, welche aber wiederrum auf 8 Mio pro Person begrenzt ist. Es fehlen aber viele Dinge wie die Ausfalldeckung und der Schutz bei Internetnutzung usw. 

Ok, den Vertrag ausgewählt und den Brief noch ein wenig angepasst und die Unterschrift hochgeladen. 

Über die Webseite kostet das mindestens 3,49 €. 

Gut, dann machen wir es über die App. Ipad App gestartet, gleiche Vorgehensweise. Unterschrift kann man direkt auf dem Bildschirm mit dem Finger, oder besser wie ich mit einem Spezialstift machen. Ist dann also absolut echt. Den Text zu verändern ist auch kein Problem, einfach darauf tippen, dann erscheint die Tastatur und es kann losgehen.

So alles fertig, dann tippe ich auf "Kündigung versenden". Das soll 0,99 € kosten, also 2,48 € gegenüber der Webseite gespart. Dann noch einmal die AGB akzeptieren und dann den In-App Kauf mit dem Apple Passwort bestätigen. Dann steht die Meldung, dass meine Kündigung unterwegs ist. Den Status kann man unter "Meine Verträge" überprüfen. Gleichzeitig geht das Sendeprotokoll auch per E-Mail zu. Man kann es aber auch jederzeit bei Aboalarm abrufen. 

Gut, das scheint geklappt zu haben. Die Bestätigungsmail ist auch sofort gekommen. Eigentlich sogar zwei. Eine dass die Kündigung im Versandprozess ist und eine andere, dass alles geklappt hat mit dem Versand plus einem Link zum Herunterladen der Versandbestätigung. 

HUK Coburg Eintrag in der Liste Bestätigung des Faxversandes HUK Coburg Kündigungsschreiben HUK Coburg Faxprotokoll HUK Coburg Kündigung HUK Coburg 1 Kündigung HUK Coburg 2

Nach etwas über einer Woche kam auch per Brief die Kündigungsbestätigung von der Versicherung. Das hat also ebenfalls ohne Probleme geklappt.

3. Kündigungsversuch - FID Verlag GmbH

Vom FID Verlag habe ich drei Gesundheitshefte abonniert, welche vom Inhalt sehr gut sind, mich jedoch fast 500 € im Jahr kosten. Also ein guter Grund, diese zu kündigen. In der Datenbank wird der FID Verlag sofort gefunden. Also schnell die Daten eingetragen und dann geht es los. Alle drei habe ich über die App (iPad) gekündigt. Das ging ohne Probleme.  Die Unterschrift konnte ich direkt mit meinem Eingabestift auf das Display des iPads schreiben. Die Zahlungen (je 99 Cent) erfolgten über mein Apple Konto. Kurze Zeit später erhielt ich je zwei E-Mail. Einmal das sich die Kündigung im Versandprozess befindet und  einmal die Sendebestätigung mit dem Link zum Sendeprotokoll. Zwei Tage später erhielt ich vom FID Verlag für alle drei Kündigungen die Kündigungsbestätigung per E-Mail und ein paar Tage darauf die Kündigungsbestätigung auch noch mal per Post.

Kündigung FID VerlagKündigungsschreiben FID Verlag FID Verlag Kündigung per FAX 1FID Verlag Kündigung per Fax Preise

Die Kündigung beim FID Verlag hat also auch ohne Probleme hervorragend geklappt.

4. Kündigungsversuch - HUK Coburg Hausratversicherung

Alles wieder so gemacht wie bei Punkt 2. Gekündigt per iPad für 99 Cent. Per Webseite hätte es mindestens 3,49 € gekostet.Unmittelbar danach habe ich die Sendebestätigung per E-Mail erhalten. Es wird darin auch noch einmal explizit darauf hingeweisen, dass für diese Kündigung die Aboalarm-Kündigungsgarantie gilt. 
Es sind noch 3 Tage bis zum Fristablauf. Da die Kündigung per Fax erfolgte sollte sie noch fristgemäß eingtroffen sein. Na mal sehen.

Ja, auch hier alles sehr gut geklappt. Kündigungsbestätigung von der HUK Coburg zeitnah eingtroffen. Kündigung war kein Problem.

5. Kündigungsversuch - Stiftung Warentest abbestellen

Die heste von Stifung Warentest sind zwar gut und ich habe sie schon seit 25 jahren, jedoch nervt es mich, dass es immer fast das Gleiche ist (Waschmaschinen, Geschirrspüler, Handys, Kindersitze usw. ). Andere Dinge wie zum Beispiel Lacke und Farben usw. werden so gut wie überhaupt nicht mehr getestet. Auch die restlichen Informationen habe ich schon meist vorher irgendwo im Netz gelesen. Daher habe ich schweren Herzens beschlossen mein Abo zu kündigen. Bei Bedarf steht mir ja noch mein Onlinekonto bei Warentest zur Verfügung, wo man ebenfalls Artikel die einen interessieren kostenpflichtig (ältere auch kostenlos) abrufen kann.

Wichtig ist hier die korrekte Kundennummer. Diese steht auf der Rückseite des Heftes. Davor steht ein kleines Sternchen und dann kommt die Kundennummer. Diese geht bis zu einem Schrägstrich, dass ist das Datum des Heftes. Also zum Beispiel:

*241604076327/2017008*

Fett markiert ist die Kundennummer. Diese habe ich bei Aboalarm noch nachgetragen und auch noch die Art der Zeitschrift in ein neues Feld eingetragen. Danach wollte ich das Kündigungsschreiben über das iPad versenden, was jedoch nicht ging. Offenbar hat das letzte Update einen Fehler verursacht. Man kann zwar Kündigungsschreiben so in der App versenden, aber nicht aus der eigenen Liste. Da passiert einfach gar nicht. OK, Kundensupport unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktiert, Problem beschrieben und nun warten was passiert.

Kundendienst / Support:

Den Kundendienst bzw. Support kann man per E-Mail  erreichen. Per Telefon steht aboalarm für Kundenfragen nicht zur Verfügung. Im Impressum steht das Versprechen: "Schicke uns bitte eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und du bekommst noch am selben Tag eine Antwort. Das ist unser Serviceversprechen!"

Bislang habe ich den Kundendienst ein Mal am 22.02.2017 mit allgemeinen Fragen per Mail kontaktiert. In der Tat habe ich noch am selben Tag eine Mail erhalten. In dieser stand aber nur das Folgende:

"Vielen Dank für deine Anfrage! Unser Support-Team tut alles, um diese so schnell wie möglich zu bearbeiten.
Bitte beachte: Wir brauchen momentan leider etwas länger um dir zu antworten, als du es von uns gewohnt bist. Wir geben aber natürlich weiterhin unser Bestes!
Damit es noch schneller geht, überprüfe doch bitte, ob du die folgenden Angaben bereits gemacht hast:
- die betreffende Kündigungs-ID
- die E-Mail-Adresse, die du für den Empfang des Sendeprotokolls angegeben hast
- der Zeitraum des Kündigungsversands und
- der gekündigte Anbieter
Solltest du diese Angaben in deiner ersten Anfrage noch nicht mit ergänzt haben, antworte einfach auf diese E-Mail.
Viele Grüße von deinem aboalarm-Team! "

Dann habe ich erneut eine Mail am 20. März 2017 (etwa einen Monat !!! später erhalten mit dem folgenden Inhalt:


"Luisa (Aboalarm)
20. März, 19:04 CET
Hallo lieber aboalarm-Nutzer,
leider dauert die Beantwortung deiner Anfrage trotz unserer Anstrengung noch immer länger, als du es von uns gewohnt bist.
Deshalb wollte ich heute bei dir nachfragen, ob der Grund für deine Anfrage noch besteht, oder ob sich dein Anliegen bereits gelöst hat?
Ist nun alles klar und dein Anliegen hat sich bereits gelöst, freuen wir uns für dich. Du brauchst nichts weiter zu tun und ich wünsche dir eine schöne Woche!
Eine kleine Bitte: So gerne wir Erfolgsmeldungen bekommen – du brauchst uns in dem Fall nicht zu schreiben – so können wir uns auf die Fälle konzentrieren, wo es noch etwas zu tun gibt. ;)
Hast du noch nichts von deinem Anbieter gehört, dann frage bitte erneut nach dem Bearbeitungsstand deiner Kündigung. Diese Information brauchen wir, damit wir dir helfen können. Hast du eine Aussage von deinem Anbieter bekommen, wende dich direkt wieder an uns.
Noch ein wichtiger Hinweis: Hat sich dein Anliegen noch nicht geklärt und du brauchst unsere Unterstützung, dann antworte bitte einfach direkt auf diese E-Mail. Du brauchst uns keine neue E-Mail zu schreiben. ☺ Wir können auf Bewertungen nicht direkt antworten, es bringt also leider nichts, dein Problem in der Bewertung des Supports zu schildern. Hier ist eine Antwort auf diese E-Mail der schnellere Weg, damit wir dich umfassend unterstützen können.
Viele Grüße
Luisa von aboalarm"

Danach einen Tag später erhielt ich die folgende E-Mail:

"Hallo GeroKurtz,
wir hoffen wir konnten deine Anfrage schnell und zufriedenstellend lösen.
Damit wir hierbei in Zukunft noch besser werden, nimm dir doch kurz Zeit, um unseren Kundensupport zu bewerten:
Wie würden Sie den erhaltenen Support bewerten?
Gut, ich bin zufrieden.
Schlecht, ich bin unzufrieden.
Bei deinem Ticket ging es um Folgendes..."

Langer Rede kurzer Sinn, ich glaube auf den aboalarm Kundenservice braucht ihr nicht zu zählen. 

Natürlich kann es ein Einzelfall sein. Eventuell krankheitsbedingt usw. Na, ich werde später noch mal testen und sehen ob es dann schneller geht.

Eine Zeit lang später habe ich über Twitter noch eine Nachricht von Aboalarm erhalten. 

"Cool, dass du uns getestet hast! Du hast die Supporties in einer Krankheitsphase erwischt, sie bemühen sich sehr, schnell zu helfen!
LG Caro"

Also hatte die lange Beantwortungszeit wohl doch nur an krankheitsbedingten Ausfällen gelegen, wie ich bereits vermutet hatte. Bei solchen kleinen Unternehmen reicht es ja schon aus, wenn ein oder zwei Mitarbeiter krank werden. 

Fazit zum Service von Aboalarm:

Aboalarm funktioniert nur dann vollständig, wenn per FAX gekündigt werden kann. Fälle in denen die Schriftform per Brief  notwendig ist, werden von Aboalarm nicht weiter bearbeitet und man muss nach der kostenlosen Erstellung des Kündigungsschreibens dieses selber ausdrucken und zur Post bringen. Dafür kostet es aber auch nur das Porto (von derzeit 70 Cent). Allerdings ist es bei der Briefform besser, diesen per Einschreiben/Rückschein zu schicken, damit man später einen Nachweis hat, falls es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. Noch besser ist übrigens die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher (Bei besonders wichtigen Angelegenheiten).

Wichtig: Die Kosten für das Versendend des FAX betragen über die Android/iOS App nur 99 Cent, geht Ihr über die Webseite von Aboalarm, dann kostet es mehrere Euro, bei gleicher Leistung. Also wenn möglich, die App benutzen. Die Anmeldung ist die gleiche und man hat auch dort den gleichen eigenen Datenbestand. Man kann auch die Daten über die Webseite eingeben und bearbeiten und die App nur zum Senden des FAX benutzen.

Interessante Informationen rund um das Kündigen gibt es auf dem Blog von aboalarm.

Ob die Kündigungsgarantie funktioniert kann ich noch nicht sagen, da ich noch keinen Fall der Kündigungsverweigerung hatte. Ich werde aboalarm aber weiterhin nutzen und wenn es Neuigkeiten gibt, diesen Bericht entsprechend ergänzen. 

Falls ihr den Kundenservice in Anspruch nehmen wollt, dann rechnet damit dass es ewig dauert bzw. überhaupt keine Antwort kommt. Das Serviceversprechen, eine Antwort innerhalb von 24 Stunden, wurde bei mir nicht eingehalten. Ich werde es später aber noch einmal versuchen. Anmerkung: Es war Winterzeit, eventuell waren die Mitarbeiter krank. Haben mich, sehr viel später, kontaktiert. Details siehe bei Kundendienst / Support. 

Was gefällt mir gut:

  • Der Dienst kann auch ohne Registrierung genutzt werden
  • recht übersichtlicher Aufbau
  • einfache Vertragsverwaltung
  • Bis auf den Faxversand alles kostenlos.
  • Gute Erinnerungsfunktion, welche in regelmäßigen Abständen an die Kündigung des Vertrages erinnert
  • Möglichkeit alle Verträge als csv nach MS Excel zu exportieren
  • automatisierter Import über das Girokonto möglich
  • schnelle Erstellung von Kündigungsschreiben und Speicherung als pdf möglich
  • einfache Änderung des Kündigungsschreibens möglich
  • umfangreiche kostenlose Adressdatenbank für die Kündigung

 Was gefällt mir nicht so gut:

  • unterschiedliche Preise bei Benutzung der Internetseite und der Apps, Preise über den Browser zu hoch.
  • Keine Loch- und Falzmarken im Kündigungsschreiben 
  • pdf Kündigungsschreiben extrem dünne Buchstaben mit Ausfransungen, also nicht besonders gute Qualität
  • keine räumliche Trennung von bereits gekündigten und noch nicht gekündigten Verträgen (allerdings lassen sich gekündigte Verträge ausblenden)
  • Gekündigte Verträge lassen sich in der Liste nicht mehr bearbeiten. Das ist nicht so schön, da man sich auch oft auch nach der Kündigung noch Notizen machen will oder muss.
  • Wenn man einen Vertrag in der eigenen Liste berarbeitet hat, springt die Liste nach der Bearbeitung wieder ganz nach oben und man muss wieder nach unten scrollen
  • Der Kundenservice scheint praktisch nicht vorhanden zu sein. Das Serviceversprechen (eine Antwort innerhalb 24 Stunden) wurde, bis auf die verschickte automatische Bestätigungsmail, nicht eingehalten. 

 

 

 

 

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