Bis vor Kurzem habe ich noch das smsTAN Verfahren der Sparkasse benutzt. Dies schien mir sehr sicher und bequem, bis die Meldung durch die Presse kam, dass auch dieses System umgangen worden ist. Als einzig bislang sicheres System wurde das chipTAN System empfohlen. Also habe ich mir den TAN Generator von Reinersct gekauft. Das Modell ist ja sehr preiswert. Die Lieferung erfolgte sehr schnell. In der Innenseite der Verpackung stehen erste Hinweise zur Bedienung. Die komplette Bedienungsanleitung für den REINERSCT tan Jack optic CX können Sie hier herunter laden. Sie ist 13 Seiten lang und erklärt ganz genau die Bedienung des Gerätes. Energie bezieht es aus zwei CR-2025 Zellen, die eine ganze Weile reichen sollten. Falls nicht, lässt sich das Batteriefach leicht mit der Hand öffnen und die Batterien tauschen. Zum Strom sparen schaltet sich der TAN-Generator nach 30 Sekunden Inaktivität von selbst ab. Zum Schutz vor dem unbeabsichtigten Drücken falscher Tasten verfügt das Gerät über eine Abdeckung, welche die Tastatur mit Ausnahme von vier Tasten völlig verdeckt. Diese ist beim optischen Verfahren ohnehin nicht notwendig. Die Abdeckung ist bei mir ein wenig schwergängig - man muss sich ganz schön anstrengen um sie wegzuschieben. Auf der Oberseite gibt es ein zweizeiliges LCD-Display. Bei unzureichendem Licht ist dieses allerdings schlecht ablesbar.

Die Synchronisation mit der Bank erfolgte problemlos. Der TAN-Generator besitzt vorne Fototransistoren, von denen am Bildschirm eine animierte Balkengrafik erfasst werden kann. An anderen Ende muss man vorher die EC-Karte einstecken und daraus wird dann eine TAN generiert.

Zusätzlich verfügt der TAN-Generator über die Möglichkeit die Geldkartenfunktion der EC-Karte auszulesen. Da ich diese noch nie ausprobiert hatte, habe ich die EC-Karte am Geldautomaten mit 25 Euro aufgeladen und habe dann Briefmarken und zwei Fahrkarten gekauft. Am Rainersct tanJack optic CX kann man sich das aktuelle Geldkartenguthaben und die letzten 15 Abbuchungen sowie drei Aufladevorgänge anzeigen lassen. Auch das funktioniert problemlos.

Fazit: Ich kann den TAN-Generator auf jeden Fall weiter empfehlen. Er ist gut zu bedienen und sicher in der Anwendung. Einzige Kritikpunkte sind die schwergängige Abdeckung der Tastatur und das bei schlechten Lichtverhältnissen nur schwierig abzulesende Display. Hier wäre eine zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung nicht schlecht gewesen.

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