Computer

Ratgeber zum Thema Computer

Wurde Dein E-Mail Konto auch schon gehackt?

Immer mehr Meldungen gibt es im Internet, dass die Konten großer Internetanbieter gehackt wurden und die Daten samt Passwörtern auf entsprechenden Listen im Internet kursieren. Dort können sie dann von zahlungskräftiger Kundschaft gekauft werden, welche sie nutzen um SPAM bzw. Phishing E-Mails über Ihr Konto zu versenden oder es missbrauchen, um sich Ihre Identität anzueignen. Alle Ihre Mails können vom Hacker gelesen und Antworten in Ihrem Namen versendet werden.  Also auch Mails mit wichtigen Inhalten wie Benutzernamen für Internetdienste, Bankverbindungen, private und dienstliche Korrespondenz, eventuell sogar Passworte und natürlich auch alle Fotos welche Sie versenden oder empfangen. Das macht Sie unter Umständen erpressbar, z. B. mit Fotos einer außerehelichen Beziehung usw. 

Große bekannt gewordene Fälle von Datendiebstahl  

2003 - ca. 94 Millionen Kunden von TJX (amerikanische Firma) sind betroffen vom Datenklau (Kreditkarteninformationen) 

2009 - 130 Millionen Kreditkartendaten werden bei Heartland Payment Systems in den USA gestohlen

2012 - 164 Millionen Passwörter und Mailadressen werden bei Linkedin gestohlen, was aber erst im Mail 2016 bekannt wird, als die Daten im Darknet angeboten werden

August 2013 - Yahoo wurden wahrscheinlich mehr als 1 Milliarde Konten gestohlen 

Oktober 2013 - 153 Millionen Adobe Konten (Nutzername, Mail, Passwort) werden gestohlen

August 2014 - russische Hacker erbeuten 1,2 Milliarden Anmeldedaten für Webseiten, beispielsweise eBay und Facebook

September 2014 - 56 Millionen Kreditkartendaten und 53 E-Mailadressen werden dem US Händler Home Depot gestohlen 

Jahr 2015 - 80 Millionen Krankenkasseninformationen (Namen, Geburtsdaten,Sozialversicherungsnummern) werden dem Krankenversicherer "Anthem" in den USA gestohlen

Juli 2017 - 500 Millionen E-Mailadresse inklusive Passwörtern wurden im Darknet gefunden

September 2017 - Instagram gehackt und 6 Millionen Konten geklaut

Neben diesen großen Hacks gibt es unzählige Hacks auf kleine Firmen, welche oft nicht das Geld oder Wissen haben, die Daten Ihrer Kunden entsprechend zu schützen. Dazu kommen unzählige Phishing Attacken, wo die Nutzer bereitwillig Ihre Daten selber dem Räuber übermitteln. 

Wie finde ich heraus, ob mein E-Mail Konto gehackt wurde?

Mittlerweile gibt es im Internet einige Dienste, welche die Datensätze gehackter Konten sammeln und eine Suchfunktion anbieten. Wird Ihr Mailkonto bei den Daten gefunden, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. Dann sollten Sie das Passwort Ihres Mailkontos sofort ändern. 

Bei folgenden Diensten können Sie Ihre Mailadresse überprüfen lassen:

BSI - Sicherheitstest:

BSI Sicherheitstest Logo

Dies ist eine Internetseite vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Der Test läuft wie folgt ab. Gehen Sie auf die entsprechende Seite des BSI: https://www.sicherheitstest.bsi.de/ . Ganz unten erhalten Sie eine kleine Maske. Zuerst machen Sie einen Haken, dass Ihre Mailadresse gespeichert werden darf. Danach geben Sie darunter die zu überprüfende Mailadresse ein. Wichtig: es können nur solche E-Mailadressen überprüft werden, zu dessen Konto Sie auch einen Zugang haben. Nach der Eingabe der Mailadresse klicken Sie auf die Schaltfläche "Überprüfung starten". Im nächsten Fenster sehen Sie einen Code. Diesen notieren Sie sich. Sollte Ihre Mailadresse betroffen sein, erhalten Sie vom BSI eine Mail mit genau diesem Code im Betreff. Falls dort ein anderer Code steht, könnte es sein, dass die Mail gefälscht ist. Öffnen Sie diese dann nicht. 

BSI Sicherheitstest 1 BSI Sicherheitstest 2 BSI Sicherheitstest 3

Sollte Ihre Mailadresse nicht von einem Hack betroffen sein, dann erhalten Sie keine Mail vom BSI!

Hasso-Plattner-Institut

Hpi logo

Ehrlich gesagt hatte ich bislang noch nie etwas vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) gehört. Es ist ein An-Institut der Uni Potsdam und liegt in Potsdam-Babelsberg. Benannt und gegründet wurde es von Hasso Plattner, dem Gründer von SAP (weltweit viertgrößte Softwarehersteller!). Man kann also davon ausgehen, dass die Seite und der Dienst absolut seriös sind. 

Zur Überprüfung Ihrer E-Mailadresse rufen Sie die folgende Seite des Hasso-Plattner-Instituts auf: https://sec.hpi.de/ilc/search

Sie erhalten jetzt eine Eingabezeile, in die Sie die zu prüfende Mailadresse eingeben können. Ähnlich wie bei Sicherheitscheck des BSI erhalten Sie auch hier eine Benachrichtigungsmail, ob Ihre Mail in Verbindung mit Datenklau auftaucht. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche "E-Mailadresse prüfen!". 

Danach schauen Sie in Ihr Postfach, ob eine Mail des HPI angekommen ist. Bei HPI erhalten Sie auf jeden Fall eine E-Mail, egal ob die Mailadresse gehackt wurde oder auch nicht. Falls Ihre Mailadresse betroffen ist, dann finden Sie in der Mail entsprechende Hinweise, worauf sich das Datenleck bezieht und welcher Dienst betroffen ist.

HPI 1 HPI 2 HPI 3 HPI 4 

haveibeenpwned - Have I been pwned?

Have I Been Pwned wordmark black

haveibeenpwned  ist ein weiterer Dienst in englischer Sprache, mit dem Sie Ihre Mailadressen überprüfen können. Diese Seite wurde vom Sicherheitsexperten Troy Hunt 2013 gegründet und ist schnell sehr popolär geworden. 

Sie finden den Dienst unter der Webadresse: https://haveibeenpwned.com/ Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei den vorangegangenen Diensten. Allerdings können hier neben Mailadressen auch Nutzernamen und Webseiten auf Sicherheitslecks hin überprüft werden. Auf Wunsch kann man sich automatisch bei später auftretenden Lecks per Mail benachrichtigen lassen.

Nach dem Aufruf der Webseite muss man in der Eingabezeile die zu prüfende Mailadresse oder den Nutzernamen eintragen und dann auf die Schaltfläche pwned klicken. Die Ergebnisse erhält man umgehend auf der Webseite angezeigt. Erst die Anzahl der Sicherheitsverletzungen und dann unterhalb eine Liste der betroffenen Dienste. 

Sie können mit diesem Dienst auch Ihr Passwort überprüfen lassen. Dazu ganz oben in der Menüleiste auf "Passwords" klicken. Dann kann man in der Eingabezeile ein verwendetes Passwort eintragen und nach einem Klick auf "pwned?" wird Ihnen angezeigt, ob dieses Passwort bereits verwendet wurde. 

Falls ja, dann umgehend ändern.

pwned 1 pwned 2 pwned 3

BreachAlarm

 BreachAlarm Logo

Noch ein Dienst bei dem Mailadressen überprüft werden können ist BreachAlarm. Auch hier wird in einer Eingabezeile die zu überprüfende Mailadresse eingegeben. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche "Check Now". Es folgt ein fenster mit der Ermahnung nur eigene Mailadressen zu überprüfen. Um ein wenig Angst zu machen wird erklärt, dass die entsprechende IP des Nutzers gespeichert wird. Nun muss man noch einen Haken machen, dass man kein Roboter ist und dann auf die Schaltfläche "I Understand" drücken. Falls Ihre Mailadresse betroffen ist´, erhalten Sie ein entsprechendes Fenster und auch eine Mail. Für zukünftige automatische Warnungen per Mail kann man auch den Watchdog aktivieren. 

BreachAlarm 01 BreachAlarm 02 BreachAlarm 03

 

Wie kann ich verhindern, dass meine Passwörter und Daten geklaut werden???

Die Möglichkeiten der Datendiebe sind leider sehr vielfältig. Aber Sie können schon ein wenig dem Datenklau entgegenwirken.

1. Auf jeden Fall ein Antivirenprogramm installieren: 

Es gibt mittlerweile für jedes Betriebssystem und Plattform kostenpflichtige und kostenlose Antivirenprogramme. Ein Antivirenprogramm sollten Sie auf jeden Fall auf Ihren Endgerät (PC, Notebook, Tablet, Smartphone) installiert haben und auch auf jeden Fall regelmäßig (am besten automatisch) updaten.

Beliebte Antivirenprogramme sind zum Beispiel Norton Security (verschiedene Varianten -kostenpflichtig) oder auch Avira Antivirus bzw AVG Antivirus (kostenfrei). Hier eine Liste

2. Das Betriebssystem und alle installierten Softwareprogramme stets aktuell halten. 

Oft haben alte Programme und Betriebssysteme zig Sicherheitslücken. Zwar sind neue Programme auch nicht besser, jedoch sind die Sicherheitslücken erstmal nicht so bekannt. Spielen Sie daher zeitnah entsprechende Updates auf. Schalten Sie wenn möglich, die automatischen Updatefunktionen ein. Es gibt im Internet auch kleine Programme, welche dabei helfen können wie z. B. FileHippo

3. Surfen Sie nur auf sicheren Webseiten.

Viele Antivirenprogramme helfen Ihnen dabei, negative Webseiten mittels Browser Plugins heraus zu filtern. Sie bekommen dann im Browser eine entsprechende Warnung. Vorsicht bei Sex-Seiten und Seiten deren Inhalte nicht gesetzeskonform sind. Auf diesen wimmelt es in der Regel von Viren, welche nur auf Sie warten. Oft reicht die Anzeige einer solchen Webseite zur Infizierung schon aus.

4. Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen laden

Wenn Softwaredownload, dann nur von Webseiten denen Sie vertrauen können. In der Regel sind das die großen Firmen wie Computerbild, PC-Welt oder auch die Herausgeber der Software selber. Laden Sie keine Programme von dubiosen Webseiten oder dem Usenet herunter. Diese sind fast immer mit Viren vesehen.

5. Sichere Passwörter verwenden, für jeden Dienst andere

Bei Passwörtern bitte nur sichere verwenden. Je wichtiger der Dienst, desto wichtiger sollte das Passwort sein. Da meist heute die Mailadresse als Benutzernamen verwendet wird, benötigt der Hacker in der Regel nur noch das Passwort. Das kann man oft durch ausprobieren (BruteForce) heraus bekommen. Dabei werden zum einen im Internet erhältliche Passwortlisten benutzt und zum anderen durch den Computer selber alle möglichen Varianten von Passworten generiert. Und der Computer ist sehr schnell darin!

Ihr Passwort sollte mittlerweile mehr als 8 Zeichen haben. Je wichtiger, desto länger. Benutzen Sie nicht nur kleine/große Buchstaben und Zahlen, sondern auch Sonderzeichen wie #~*$§ usw. Die Sonderzeichen nicht nur am Ende, sondern auch im Passwort.

Benutzen Sie keine Worte, wie man sie auch im Wörterbuch findet!

Im Duden findet man doch viele Worte, von denen Sie noch nie etwas gehört haben. Das trifft aber leider nur auf Sie zu. Das Computerprogramm des Hackers kennt alle Einträge des Dudens und in Sekunden ist Ihr doch so schönes Passwort gefunden.

Benutzen sie keine Passworte aus Ihrem persönlichen Umfeld, die andere erraten können.

Kennt man ja aus jeden Film. Wie lautet bloß das Passwort - Hmm achso, vielleicht der Name des Hundes, des Kindes oder das Geburtsdatum der verstorbenen Frau.

Benutzen Sie keine Buchstaben oder Tastaturmuster!

Beispiele: QWERTZ, ASDFGHJ, 123456789, 147258, 

Benutzen sie keine Trivialpassworte!

Beispiele: password, baseball, dragon, mustang, superman, 696969, abc123

6. Ändern Sie Ihre Passworte regelmäßig!!!

Manche Nutzer vewenden jahrelang immer das gleiche Passwort. Damit machen sie es Hackern sehr leicht. Ist das Passwort erstmal bekannt, wird es im Darknet schnell zum Verkauf angeboten und tausenfach verkauft und das über Jahre hinweg. Machen Sie es den Dieben schwer, indem Sie regelmäßig (wenigstens ein Mal im Jahr) das Passwort ändern. Passwortlisten mit nicht funktionierenden Passworten verlieren schnell an Attraktivität im Netz. Wer will schon Geld für wertlose Lsten bezahlen.

7. Verwenden Sie für jeden Dienst ein separates Passwort!

Nichts ist schlimmer, als wenn für jeden Dienst immer das gleiche Passwort verwendet wird. Damit lädt man die Diebe geradezu ein. Irgendwann macht man immer mal einen Fehler oder ein relativ unwichtiger Dienst wird gehackt und mit den nun erbeuteten Passworten kann dann der Hacker auch alle anderen Dienste von ihnen benutzen. 

Beispiel für ein sicheres Passwort: VEbsSuBddFh,bB.

Gemäß der Webseite: https://howsecureismypassword.net/ würde ein Computer mit der BruteForce Methode derzeit 5 Billion Jahre zur Entschlüsselung benötige. Ich denke damit kann man es als sicher bezeichnen ;-)

Wie kann man sich nun so ein Passwortmonster merken?. Das ist ganz einfach. Hinter dem oben genannten Passwort steht der Anfang des Osterspazierganges von Goethe der da lautet: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick.

Sicherlich fällt Ihnen eine ähnliche Zeile ein. Das kann ein Gedicht sein, ein Zitan oder ein Stück aus einem Lied was Sie kennen. Damit machen Sie Ihr Passwort so gut wie unknackbar. 

Testen können Sie Ihre Pasworte auf der Seite: https://howsecureismypassword.net/

Passwort Sicherheitscheck

Haben Sie sehr viel Passworte, dann kann die Verwendung eines Passwortmanagers hilfreich sein. Ich persönlich verwende seit vielen Jahren das kostenpflichtige Programm "Roboform" und bin damit sehr zufrieden. 

8. Passen Sie bei verdächtigen E-Mails auf. Klicken Sie nicht auf Links in solchen E-Mails und öffnen Sie keine Anhänge.

Viele E-Mails welche man bekommt, stammen gar nicht von der Sparkasse, Facebook, PayPal oder dem Internetprovider, sondern von Hackern. In denen werden Sie regelmäßig aufgefordert, Ihr eingeschränktes Konto zu verifizieren oder aber andere Angaben zu machen. Möglicherweise befinden  sich auch Anhänge in der Mail, mit einer angeblichen Rechnung usw. Nicht immer ist es so einfach solche Mails von echten zu unterscheiden. Folgende Indizien weisen auf eine gefälschte Mail hin:

- es gibt in der Mail keine Anrede, oder nur eine allgemeine Anrede ohne Nennung des Namens

- der Text der Mail setzt den Empfänger unter Zeitdruck: "Wenn Sie nicht innerhalb von...., dann"

- es gibt in der Mail viele Rechtschreib- und Grammatikfehler

- enthaltene Hyperlinks verweisen auf dubiose Webseiten (Gehen Sie in z. B. in Outlook mit dem Mauszeiger über den Hyperlink, dann wird die wahre Adresse angezeigt. Diese liegt dann oft irgendwo in Russland oder Karibikinseln. 

Falls Sie solche Mail bekommen, dann klicken Sie niemals auf solch einen Link, sondern wählen Sie die betreffende Webseite im Browser direkt an, z.B . www.paypal.de, www.ebay.de usw. 

Anhänge schicken Sie am besten zur Überprüfung an Avira. Benutzen Sie dazu den folgenden Link: https://analysis.avira.com/de/submit

 

WLAN Funktion bei FritzBox 7412 aktivieren

Wie kann man die WLAN Funktion der FritzBox 7412 wieder aktivieren

Normalerweise hat die FritzBox 7412 ein funktionierendes WLAN eingebaut. Ist für Router heutzutage eigentlich auch Standard. Fast alle externen Geräte kommunizieren per WLAN, obwohl eine Verbindung per Kabel natürlich sicherer wäre, aber bei weiten nicht so komfortabel. Schon seit Jahren bin ich eigentlich recht zufrieden mit dem großen Anbieter mit den beiden Ziffern 1 im Logo, nicht zuletzt wegen der sehr guten kostenlosen Router von AVM.

Nun habe ich vor einiger Zeit meiner Freundin einen DSL Anschluss bestellt. Sie hat zusammen mit Töchterchen auch alles bestimmungsgemäß aufgebaut, nur das WLAN wollte einfach nicht funktionieren. Auch nach ausführlicher Konsultation per Telefon mit mir, führte kein Weg zu einem funktionierenden WLAN. So habe ich mich dann aufgemacht zu meiner Freundin, mit der Auffassung, da kann man doch eigentlich nichts falsch machen. Nun konnte ich ebenfalls machen was ich wollte, kein WLAN. Dann habe ich ihr bei ebay ein herkömmliches FritzBox Modell besorgt. Damit ging alles problemlos. Mit dem "kaputten" Modell habe ich dann ein wenig zu Hause herum experimentiert und auch im Internet recherchiert. Da habe ich folgendes heraus gefunden: 

Von einem großen DSL Anbieter werden derzeit FritzBoxen ausgeliefert (FritzBox 7412), die keine WLAN Funktionalität besitzen, obwohl es eigentlich auf der FritzBox drauf steht. Nun könnte man denken, das die entsprechenden Bauteile gar nicht erst verbaut wurden (um die Box billiger zu machen), das ist aber in der Praxis nicht der Fall. Die WLAN Funktion wurde einfach per Eingriff in die Firmware abgeschaltet bzw. es kommt eine spezielle Firmware zu Einsatz. Da kann man also lange auf den WLAN Knopf hinten am Gerät drücken (WPS-Knopf), das WLAN springt einfach nicht an und die grüne Lampe vorne bleibt dunkel. Die DECT-Funktion ist übrigens von der Manipulation nicht betroffen. Und alles nur um monatlich 2,99 € mehr vom Kunden zu bekommen. (Dann bekommt man nämlich die FritzBox 7412 mit schon aktivierter WLAN Funktion).

Woran erkenne ich, dass das WLAN bei meiner FritzBox 7412 deaktiviert wurde?

Die WLAN Lampe im vorderen Teil der FritzBox leuchtet nicht, auch wenn du hinten den WPS Knopf kurz drückst.

Im der Menüoberfläche der Fritzbox (nach dem Anschluss an den Computer per Netzkabel) ist auf der linken Seite kein Menüpunkt "WLAN" zu finden.

FritzBox Rückseite mit WPS und DECT Taste

 

Wie kann man nun das WLAN bei der FritzBox 7412 freischalten?

Zuerst verbinden wir die FritzBox 7412 ganz normal mit dem Computer und der DSL Steckdose. Dieser Schritt muss sein. Dann spielen wir das neueste Update der Firmware auf. Das ist derzeit die FRITZ!OS: 06.80 Du findest diese Funktion unter System Update und kannst ruhig die automatische Updatefunktion benutzen.

Jetzt kannst du versuchen ein Firmwarereset zu machen. Möglich, dass dies bereits die WLAN Funktion wieder herstellt. Du findest diese Möglichkeit unter: System - Sicherung - Werkseinstellungen - Werkseinstellungen laden. Vorsicht: Alle in der FritzBox 7412 gespeicherten Einträge (Telefonbuch, Telefonnummer, Zugänge usw.) gehen erstmal verloren. Eventuell vorher sichern. Falls du einen Startcode mit automatischer Konfiguration besitzt, dieser funktioniert danach immer noch. 

Nach dem Firmwarereset startet die FritzBox 7412 neu. Schaue nach, ob die WLAN Funktion im Menü jetzt vorhanden ist. Eventuell die FritzBox vom Stromnetz nehmen und neu starten.

Falls die WLAN Funktion weiterhin nicht aktiv ist, mache folgendes:

Laden dir das offizielle Recovery Tool von AVM herunter. Das ist eine offizielle Software von AVM, die dazu dient, abgestürzte Fritzboxen wieder zum Laufen zu bringen. Wichtig: Für jede FritzBox gibt es ein eigenes Recovery Tool!!!

Das Recovery Tool für die FritzBox 7412 finden Sie hier.

Wähle die Version entsprechend der Firmware deiner Fritzbox.

Recovery Programm

Lade das Tool herunter auf den PC und rufe es auf. Das Tool sagt dir immer was du tun musst. Viel ist das eigentlich nicht, nur die FritzBox von Netz nehmen und auf Befehl der Software wieder einstecken, den Rest erledigt das Recovery Tool. Eventuell funktioniert es auch ohne ein vorheriges Firmwaresetup. 

Nach dem automatischen Neustart der FritzBox 7412 sollte jetzt die WLAN Lampe an sein und im Menü der Fritzbox ist jetzt ein eigenständiger Menüpunkt WLAN vorhanden. Damit ist die Aktivierung der WLAN Funktion abgeschlossen.

FritzBox mit WLAN

Wichtiger Hinweis:

Hier noch ein wichtiger Hinweis von User Raphael:

"Die Funktion "WLAN per Software abschalten" versteckt sich offenbar im 1&1 Start-Code.

Bei mir hat es schon gereicht, beim erstmaligen Einrichten (oder nachdem man die Box auf Werkseinstellungen zurückgesetzt hat) den 1&1 Assistenten abzubrechen.

Man muss dann nur im FRITZ!Box Menü unter Internet -> Zugangsdaten "1&1" auswählen und die Internetzugangskennung / Zugangspasswort eingeben:
1und1/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
xXxxXxXx
Beides steht im Brief von 1&1 im gleichen Feld wie der Start-Code"

Vielen Dank an Raphael für die wichtige Information!

 Nützliche Informationen zur FritzBox 7412 

Du kannst die Oberfläche der FritzBox im Browser mit http://fritz.box  oder mit http://192.168.178.1 im Browser aufrufen.

Falls das nicht funktioniert gibt es noch eine Not-IP. Diese lautet: http://169.254.1.1   

Hier gibt es das komplette Handbuch für die Fritz!Box 7412 zum Download.

Bei Windows 10 war die Internetverbindung per Kabel trotzdem zuerst nicht möglich. Ich habe dann unter Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung mit der Fritzbox geklickt und Eigenschaften gewählt. In dem Fenster, welches dort erscheint, habe ich im Reiter Freigabe zwei Haken gemacht und dann ging es. Vielleicht hilft diese Information jemanden. 

In eigener Sache:

Ich freue mich sehr, wenn viele von Euch meine Webseite nutzen und Artikel wie diese hier lesen und meine Hinweise helfen. 

Normalerweise soll sich diese Webseite aus Werbeeinahmen von Google finanzieren. Die meisten von Euch benutzen jedoch einen Werbeblocker bzw. klicken eh nicht oder nur ganz selten auf Werbung. Ich benötige aber diese Einnahmen, um die Webseite am Leben zu halten und in Zukunft auszubauen (besseres Layout, mehr und bessere Infos usw.). Bitte hilf mir dabei! Eine kleine Spende von 1, 2 oder 5 Euro würde schon reichen, um diese Vorhaben zeitnah umzusetzen. Alternativ, falls Du sowieso etwas bei Amazon bestellen möchtest, dann benutze doch diesen Link hier: http://amzn.to/2v3PW0g Der führt Dich zur Amazon Hauptseite und wenn Du dort was bestellt, dann erhalte ich ein paar Cent Provision, damit wäre mir auch schon geholfen.

Ich bedanke mich bei Dir im Voraus.  

Ratgeber Hauptspeichererweiterung Aldi PC MEDION AKOYA P5250 D MD8889

Der Computer MEDION AKOYA P5250 D MD8889 wurde im September 2014 bei Aldi verkauft. 

Hinweis: Das Mainboard welches verbaut wurde heißt Medion H81H3-EM2. Das kann hilfreich bei der Speichersuche sein. Leider hat Aldi seinem PC keine ausführliche Beschreibung des Mainboards beigelegt.

Eigentlich kein schlechter Computer, doch leider hat man ihm nur 4 GB RAM mitgegeben. Das Betriebssystem (Windows 8.1) ist ein 64 Bit Betriebssystem. Dafür sind 4 GB Hauptspeicher die absolute untere Grenze. Werden mehrere Programme gleichzeitig ausgeführt, dann sind die 4 GB recht schnell verbraucht. Da reicht auch schon Google Chrome mit mehreren geöffneten Tabs. Also muss ein neuer Speicherriegel her, um den Hauptspeicher auf 8 GB RAM aufzurüsten.

Damit auch alles perfekt funktioniert und es keine Konflikte gibt ist es ratsam, den gleichen Speicherriegel zu verwenden, der schon eingebaut ist. Um dies zu ermitteln, können Sie die Freeware CPUID CPUZ-Z verwenden. Unter den Tabs Memory und SPD erfahren wir die wichtigsten Daten, welche wir für den Speicherkauf benötigen. Wir erfahren den Speichertyp: DDR-3 RAM. Die Größe beträgt vier Megabyte. Um die Geschwindigkeit zu ermitteln, multiplizieren wir die DRAM Frequency mit zwei und erhalten gerundet 1600 MHz. Unter dem Tab SPD finden wir unter Manufacturer den Hersteller Samsung. Darunter die Teile Nummer: M378B5173QH0-CK0. Nun haben wir eigentlich alle Daten zusammen. Ich persönlich habe mir den neuen Speicher bei Amazon bestellt. Dieser kam sehr schnell und der Einbau war kein Problem.

CPU Z Memory CPU Z SPD

Kaufmöglichkeit für Samsung M378B5173QH0-CK0 bei Amazon:

   

Der Einbau des neuen Hautpeichers (RAM):

Der Einbau des neuen Speicherriegels ist kinderleicht. Vorher den Computer von allen Kabeln trennen! Dann auf die linke Seite kippen und am rechten Blech die äußeren Schrauben lösen. Hinweis: Ich benutze dafür immer Schrauben von Sharkoon, welche man schnell mit der Hand aufdrehen kann. Dann benötigt man z. B. für die Reinigung des PC Innengehäuses nicht immer einen Schraubendreher. Kaufmöglichkeit siehe oben.

PC Gehäuseschraube Samsung M378B5173QH0 CK0 04 Samsung M378B5173QH0 CK0 03 Samsung M378B5173QH0 CK0 02 Samsung M378B5173QH0 CK0 03

Sind die Schrauben gelöst, lässt sich die Rückwand öffnen. Dafür befindet sich an der Rückwand eine kleine Mulde, wo man mit den Fingern reingreifen kann. Nach hinten ziehen und dann sollte das Blech ab sein. Nun müssen wir den Memory Steckplatz suchen. Dieser befindet sich in der Nähe des CPU-Lüfters und ist normalerweise gut zu erkennen. Eventuell verdecken Kabel den Steckplatz, dann diese vorsichtig zur Seite schieben. Dann sehen wir dass es zwei Steckplätze gibt und davon einer schon belegt ist. Vor dem Einbau des neuen Speicherriegels den Steckplatz vorsichtig von eventuellem Staub befreien. Dann den Speicherriegel auspacken und am besten vorher die Hände erden (z.B. die Heizung am Metall anfassen). Den zusätzlichen Speicherriegel vorsichtig mit den Kontakten im Steckplatz ausrichten und dabei die Richtung beachten. Die Richtung ist die gleiche wie beim bereits vorhandenen Speicherriegel. Sie sehen es auch an der kleinen Kerbe im Riegel. Diese soll verhindern, dass der Speicherriegel falsch herum eingebaut wird. Haben Sie die Kontakte in Übereinstimmung gebracht, drücken Sie den Speicherriegel hinein. Dabei rasten die Plastenasen links und rechts hörbar ein (zwei Mal Klack). Überprüfen Sie, ob der Speicher fest sitzt. Dann ist die Arbeit beendet und Sie können einen Problelauf machen. Alle Kabel einstecken und den Computer starten. Bleibt der Bildschirm auch nach längerer Zeit schwarz, dann haben Sie den Bildschirm nicht eingeschaltet oder aber den Speicherriegel nicht korrekt eingesetzt. In diesem Fall die beiden Plasteriegel an den Seiten zur Seite weg drücken und den Speicherriegel entnehmen. Dann erneut versuchen. Falls es erneut nicht klappt, entfernen Sie den bereits eingebauten Speicherriegel und ersetzen Sie ihn durch den Neuen. Klappt es wieder nicht, dann ist eventuell der Speicherriegel beschädigt. Dann sollten Sie diesen durch eine PC-Werkstatt überprüfen lassen.

 MEDION AKOYA P5250 D MD8889 8 MEDION AKOYA P5250 D MD8889 7 MEDION AKOYA P5250 D MD8889 6 MEDION AKOYA P5250 D MD8889 1 MEDION AKOYA P5250 D MD8889 2

Ansonsten wenn der Computer korrekt startet, überprüfen Sie mit dem Programm CPU-Z dem Memory. Es sollten jetzt 8 GB angezeigt werden. Sie können auch Ctrl-Alt-Entf Drücken und den Taskmanager starten. Auch hier finden Sie unter dem Tab Leistung den Arbeitsspeicher und dessen Nutzung.

Um den Gesamten Arbeitsspeicher gut nutzen zu können, installieren Sie von Ihren verwendeten Programmen die 64-bit Version. Nur dann ist es möglich, den hohen Speicherbereich effizient nutzen zu können.  Wenn Sie unsicher sind, welche Version Sie bereits installiert haben, dann starten Sie die Programme und den Taskmanager. Hier steht bei 32-bit Programmen diese Kennzeichnung hinter dem Programm. Microsoft empfiehlt übrigens beim MS-Office Paket die 32-bit Version beizubehalten.

Die 64-bit Version von Google können Sie hier herunter laden.

Hinweis für die Aufrüstung auf insgesamt 16 GB RAM :

Laut Medion ist es möglich insgesamt auf 16 GB an Hauptspeicher aufzurüsten. Hier der Auszug aus den FAQ bei Medion: (https://www.medion.com/de/service/start/) Haben Sie einen anderen Medion PC können Sie auf dieser Webseite Ihren PC suchen und in den FAQs nachsehen, wie der Hauptspeicher nachgerüstet werden kann.

IHR SUCHERGEBNIS
ID:
10344

Frage:
WIEVIEL ARBEITSSPEICHER (RAM) IST MAXIMAL MÖGLICH?

Antwort:
Auf dem Mainboard sind zwei Speichersteckplätze vorhanden, die maximal 16 GB RAM unterstützten.

Es kommen Speichermodule der folgenden Spezifikation zum Einsatz:

Modul: 240-Pin DIMM
Typ: DDR3-SDRAM
Effektiver Takt: 1600 MHz (PC3-12800)
Besonderheiten: Dual Channel, keine ECC-Unterstützung

Bitte beachten Sie, dass in den 32-Bit Editionen von Windows Betriebssystemen maximal ca. 3,2 GB Speicher erkannt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite von Microsoft.

Quelle Medion Service

Ich habe jetzt selbst nach der Aufrüstung auf 8 MB gemerkt, auch dies ist manchmal etwas wenig und habe den PC jetzt auf insgesamt 16 GB ausgerüstet. Für eine intensive Nutzung des PCs (anspruchsvolle Spiele, Videobearbeitung, Bildbearbeitung mit Photoshop usw, Multitasking) kann es nämlich erforderlich sein, den Hauptspeicher auf 16 GB zu erweitern. 

Sie merken das auch wenn der Computer langsamer wird und viel auf die Festplatte zugreift. Es kann dann auch von Windows die Meldung kommen, dass nicht mehr genügend Hauptspeicher zur Verfügung steht und Sie Programme schließen müssen. Manchmal kann es auch ein Virus sein. Falls Sie nicht viel Programme geöffnet haben und trotzdem Meldungen über zu wenig Hauptspeicher kommen, lassen Sie mal über Nacht das Antivirenprogramm gründlich alles prüfen. Ansonsten drücken Sie am Computer die Tastenkombination STRG+ALT+ENTF und rufen Sie den Task-Manager auf. Gehen Sie auf den Reiter "Leistung" und dann auf Arbeitsspeicher. Nun bekommen Sie eine Grafik der Auslastung. Eventuell können Sie auch noch auf Ressourcenmonitor drücken. Falls dauerhaft nur noch wenig RAM zur Verfügung steht, dann sollten Sie über eine Aufrüstung nachdenken.

Taskmanager

Als Speicher habe ich bei Amazon den von Samsung gefunden (siehe Kaufmöglichkeit weiter unten). Gibt es dort als einzelne Riegel oder auch als Doppelpack. Ich habe mich für einen Doppelpack entschieden. Das ergibt dann satte 16 GB. Auch zum Beispiel 4 GB und ein 8 GB Riegel wären möglich. Für den Einbau der Riegel siehe die Anleitung weiter oben. Bei mir hat der Einbau ohne jegliche Probleme funktioniert. Zusätzlich habe ich meinem PC eine SSD-Platte mit 500 GB (siehe meinen Bericht hier) gegönnt und nun geht der Computer ab wie eine Rakete bzw. wie zu alten MS-DOS Zeiten - Computer einschalten - Betriebssystem in wenigen Sekunden arbeitsbereit, MS-Word anklicken - Zack da und einsatzbereit. So macht es wirklich wieder Spaß mit dem Computer zu arbeiten. 

Speicher auf 16 GB

 

Fotos vom 8 GB DDR3 RAM Speichermodul von Samsung:

Samsung DDR3 RAM 8 GB 1 Samsung DDR3 RAM 8 GB 2 Samsung DDR3 RAM 8 GB 3 Samsung DDR3 RAM 8 GB