Erfahrungsbericht Wanzen Detektor RF Wireless K-18

Wanzen Detektor RF Wireless K-18

Die Technisierung der Gesellschaft nimmt immer weiter zu und damit auch die Möglichkeiten der Überwachung. Gab es solche Geräte früher nur in Spionagethrillern wie James Bond, sind sie in der heutigen Zeit bequem über das Internet zu ordern. Mini Kameras, GPS-Sender, Abhörgeräte usw. können alles ausspähen. Wie oft liest man in den Medien, dass Kameras in Umkleideräumen, Toiletten, Saunas usw. angebracht und die Fotos und Videos dann im Internet veröffentlicht wurden. Das ist keine schöne Vorstellung, dass man selbst davon betroffen sein kann. 

Zum Glück gibt es aber auch Wanzensuchgeräte im Internet zu kaufen, welche genau dies verhindern sollen. Eines davon ist der Wanzendetektor K-18. Aber hält er wirklich, was in der Werbung versprochen wird? Hier mein persönlicher Erfahrungsbericht dazu:

Lieferumfang des Wanzendetektors:

  • Detektor
  • Stabantenne
  • Magnetfeldsonde
  • Netzteil mit Kabel und Klinkenstecker
  • USB-Kabel mit Klinkenstecker
  • Bedienungsanleitung mehrsprachig, auch auf Deutsch

Kaufmöglichkeit des Wanzen-Suchgerätes K-18 bei Amazon:

Design des Wanzensuchgerätes K-18:

Der Detektor hat eine quadratische Form wie etwa ein Handy. Er ist ohne Antennen usw. ca. 5,6 cm breit, etwa 10 cm hoch und 2 cm dick. Das Gewicht mit aufgesetzter Sonde/Antenne beträgt etwa 148 Gramm.

Oben kann eine ca. 10 cm lange Stabantenne für RF-Signale angeschraubt werden. Außerdem kann dort ein ca. 37 cm langes Kabel mit einer Magnetsonde angebracht werden. Das Kabel hat einen Schwanenhals und kann in alle Richtungen bewegt werden. Am Ende befindet sich eine ca. 6,5 cm lange Magnetsonde, welche an der Spitze eine LED-Lampe besitzt.

Rechts davon gibt es einen Drehregler, welcher das Gerät einschaltet und die Empfindlichkeit der Sonden regelt. Links davon befindet sich noch eine rote Akkuladestandsanzeige. Diese leuchtet rot, wenn der Akku noch genügend Ladung besitzt.

Auf der Vorderseite befindet sich im oberen Bereich eine runde Öffnung mit einer 360 Grad Einteilung rundherum.

Links von der Gradeinteilung gibt es einen Knopf mit der Aufschrift M und rechts davon mit zwei Blitzen. Direkt daneben gibt es eine rote und rechts eine blaue Leuchtdiode. 

Darunter befinden sich 10 Leuchtdioden (4 grüne, 4 gelbe, 2 rote), welche eine Skala bilden.

Ganz unten links gibt es noch drei Öffnungen für den Lautsprecher.

Auf der Rückseite sind rund um die Öffnung sechs rote IR-LEDs angeordnet. Darunter befindet sich das Typenschild. Das Gerät hat die Modellnummer K18.

Rechts an der Seite gibt es eine Buchse für das Ladekabel.

Es gibt ein Netzteil mit einem ca. 70 cm langen Kabel und ein normales USB-Kabel mit einer Länge von etwa 94 cm.

Fotos vom Wanzensuchgerät K-18:

Wanzensuchgerät K-18 - Verpackung Wanzensuchgerät K-18 - geöffnete Originalverpackung Wanzensuchgerät K-18 - originalverpacktes Gerät Wanzensuchgerät K-18 - Lieferumfang Wanzensuchgerät K-18 - Detektor plus Zubehör Wanzensuchgerät K-18 - Vorderansicht Wanzensuchgerät K-18 - Rückseite Wanzensuchgerät K-18 - Rückseite mit Typenschild Wanzensuchgerät K-18 - Typenschild Wanzensuchgerät K-18 - Stromanschluss Wanzensuchgerät K-18 - Antenne, Sonde und Regler Wanzensuchgerät K-18 - Antenne und Magnetsonde Wanzensuchgerät K-18 - Ladekabel mit USB-Anschluss Wanzensuchgerät K-18 - Netzteil mit Ladekabel Wanzensuchgerät K-18 - Typenschild auf dem Netzteil Wanzensuchgerät K-18 - Netzteil von oben Wanzensuchgerät K-18 - Bedienungsanleitung Wanzensuchgerät K-18 - Detektor mit montierter Antenne und Magnetsonde Wanzensuchgerät K-18 - Detektor in Aktion

Inbetriebnahme und Bedienung des Wanzen Suchgerätes K-18:

Zuerst den Detektor voll aufladen. Dazu entweder das Netzteil oder das USB-Kabel verwenden. Neben dem Klinkensteckereingang leuchtet dann eine rote LED auf. Erlischt diese, dann ist der Akku voll aufgeladen.

Danach die Antenne und die Magnetsonde montieren.

Nun kann das Gerät an Drehregler eingeschaltet werden. Den Regler soweit drehen, dass etwa eine grüne LED leuchtet. Außerdem leuchtet die rote LED MS. Es können nun RF-Signale gesucht werden. Das Kürzel RF steht für Funkwellen. Unten die Skala zeigt die Intensität der Funksignale an. Mit dem Regler kann die Empfindlichkeit erhöht oder erniedrigt werden, je nachdem wie nahe man an der RF-Quelle ist.

Drückt man den linken Knopf etwas länger, leuchtet rechts eine blaue LED GS auf. Nun ist die Magnetfeldsonde aktiviert. Mit dieser lassen sich Magnetfelder aufspüren. Dazu kann der Schwanenhals ausgerollt werden. Am Ende befindet sich die Sonde. Wird ein Magnetfeld aufgespürt, leuchtet vorne an der Sonde eine LED auf und ein Pfeifton ertönt.

Zum Finden von Kameralinsen gibt es auf der Rückseite sechs Infrarot-LEDs. Diese kann man mit der rechten Taste einschalten. Hält man diese Taste gedrückt, so kann man die Lampen zum Blinken bringen und auch die Blinkfrequenz verändern (langsam bis ganz schnell). Kameralinsen sind heutzutage sehr klein und lassen sich schwer entdecken. Aber das Infrarotlicht spiegelt sich darin. Der Effekt wird noch verstärkt, wenn man durch das rote Glas des Detektors schaut. 

Mein Fazit zum Wanzensuchgerät K-18:

Der Wanzenfinder macht verarbeitungsmäßig und vom Design her einen guten Eindruck.

Die Bedienung ist nicht so leicht. Zum einen liegt das an der nicht ganz so verständlich geschriebenen Bedienungsanleitung als auch an den vielen Geräten im Haushalt, welche mittlerweile Funkwellen aussenden.

Es ist empfehlenswert vor der Suche im Haus oder Büro alles was Funkwellen aussendet abzuschalten (Router, Handys, usw.). Mit dem Auto sollte man auf eine Wiese oder in den Wald fahren, um störungsfrei suchen zu können.

Zudem sollte man sich bewusst sein, dass der Detektor nur aktive Sender finden kann. Sendet die Wanze oder Kamera keine Signale, können sie auch nicht geortet werden. Das Gleiche gilt für Geräte, welche nur lokal aufzeichnen bzw. verkabelt sind.  

Ansonsten funktioniert der Wanzenfinder schon. Man benötigt nur etwas Geduld beim Suchen. Im Fernsehen geht das meist viel schneller als in der Praxis. 

Der Magnetfeldfinder ist etwas unterbemittelt. Man muss schon fast auf den Magneten drauf tippen. Allerdings sind Haftmagneten in Autos sehr stark und dann besser zu finden. Hier ist der ausgerollte Schwanenhals sehr hilfreich, um auch in die äußersten Winkel des Autos zu kommen.

Die 360 Gradskala vorne ist übrigens nur Deko. 

Was gefällt mir gut:

  • saubere und stabile Verarbeitung
  • eingebauter Akku
  • eigenes Netzteil
  • RF und GS Detektor
  • GS Sonde mit Schwanenhals
  • Infrarot-LEDs zur Reflexionssuche
  • Bedienungsanleitung auch in Deutsch

Was gefällt mir nicht so gut:

  • Lautsprecher kann nicht abgeschaltet werden
  • kein Kopfhöreranschluss
  • Magnetsonde nicht so empfindlich
  • man kann keine bestimmte Frequenz selektieren

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