Erfahrungsbericht DJI Mini 2 Drohne

DJI Mini 2 Drohne

Schon lange wollte ich mir eine Mini Drohne von DJI kaufen. Zum Glück habe ich damit noch gezögert, denn mittlerweile gibt es von der DJI Mavic Mini Drohne eine Nachfolgerdrohne - die DJI Mini 2.

Mein Erfahrungsbericht ist für Anfänger gedacht welche, ebenso wie ich, vorher noch keine richtige Drohne hatten. Daher gehe ich Schritt für Schritt vor, mit allen Problemen usw. welche auftraten.

Kaufmöglichkeiten der DJI Mini 2 Drohne plus Zubehör bei Amazon:

Es gibt die normale Version und eine Comboversion zu kaufen.  Die normale Version ist um einiges preiswerter als die Comboversion. Ich habe auch lange überlegt, jedoch waren sich viele im Internet einig, dass es besser ist gleich die Comboversion zu kaufen, als später einzelne Elemente (Akkus, Tasche usw.) viel teurer nachzukaufen. 

Also habe ich mich für die Combo Version entschieden. Außerdem ist bei der Drohne keine micro-SD Karte im Lieferumfang. Diese muss schnell genug sein, die Videos in 4K auch aufzuzeichnen. Hier habe ich mich, wie viele andere auch, für die SanDisc Extreme mit 128 GB entschieden. Kostet bei Amazon nur etwas über 20 € und erfüllt alle Anforderungen.  

Für den Start und die Landung ist eine Landeplattform nicht schlecht. Diese wird mit Heringen im Boden verankert und gewährleistet, dass kein Schmutz, Sand oder Gras in die Antriebe der Drohne gelangt. 

Lieferumfang entweder normal oder die Combo Version, was ist unterschiedlich?

 Artikel normal Combo
 Fluggerät                1  1
 Fernsteuerung    1  1
 Akku  1  3
 Ersatzpropeller (Paar)  1  3
 USB-C-Kabel    1  1
 Gimbal-Schutz  1  1
 RC-Kabel (USB-C-Anschluss)   1  1
 RC-Kabel (Lightning-Anschluss)  1  1
 RC-Kabel (Standard Micro-USB-Anschluss)  1  1
 Zusätzliche Steuerknüppel (Paar)    1  1
 Ersatzschraube   6  18
 Schraubendreher              1  1
 Propellerhalter  -  1
 Ladestation mit drei Schächten  -  1
 DJI USB-Netzteil18 W  -  1
 Umhängetasche  -  1

Zusammengefasst hat man bei der Comboversion drei Akkus statt nur einen bei der normalen Variante.  Das ist schon wichtig, wenn man etwas länger fliegen möchte und nicht ständig nachladen. Außerdem gibt es eine Ladestation mit drei Schächten und Netzteil, wo man die drei Akkus mit Schnellladefunktion zusammen aufladen kann. Auch nicht zu verachten ist die praktische Umhängetasche, wo man die Drohne plus Zubehör platzsparend aufbewahren und auch zum Startplatz transportieren kann.

Ferner hat die Combo noch zwei Ersatzpropellerpaare mehr und 12 zusätzliche Ersatzschrauben.   

Design der (Combo Variante der)  DJI Mini 2 Drohne:

Bei der Combo gibt es eine praktische Umhängetasche, in der alle Zubehörteile und die Drohne selbst platzsparend verstaut werden können. Das Gesamtgewicht der Tasche mit Inhalt  beträgt genau 1.500 Gramm.   

Was musst Du für den Betrieb der DJI Mini 2 Drohne an gesetzlichen Bestimmungen beachten:

Ab dem 1.1.2021 gilt für die DJI Mini 2 Drohne die EU-Drohnenverordnung.  Die gute Nachricht ist - Du benötigst keinen Drohnenführerschein. Es ist jedoch eine einmalige Registrierung des Betreibers beim Luftfahrtbundesamt  erforderlich. Diese Registrierung bezieht sich aber nur auf den Betreiber, nicht aber auf die Drohne selbst. Derzeit gibt es jedoch noch keine Internetseite, wo man sich Registrieren kann. Sobald die entsprechende Seite zur Verfügung steht, werde ich sie hier nachtragen. 

Nach der Anmeldung erhält man eine Nummer (e-ID), welche auf der Drohne angebracht werden muss (Drohnenplakette). 

Außerdem benötigst Du für den Betrieb eine Haftpflichtversicherung. Hier am besten zuerst überprüfen, ob nicht bereits ein entsprechender Versicherungsschutz im Rahmen der Privathaftversicherung besteht. Bei meiner Privathaftpflicht bei der Interrisk Versicherung war dies nicht der Fall. Hier waren nur motorbetriebene Luftfahrzeuge bis 100g versichert. Allerdings bei einem Upgrade der Versicherung auf den Tarif XXL ist sie mit drin. 

Alternativ kann man eine Drohnenversicherung zum Beispiel für wenig Geld bei Getsafe abschließen (ca. 30 € pro Jahr bei 300 Selbstbeteiligung). Diese Versicherung ist im Prinzip eine komplette Privathaftpflichtversicherung. 

Inbetriebnahme der DJI Mini 2 Drohne:

Für die Inbetriebnahme der Drohne gibt es eine Schnellstartanleitung. Diese ist mehrsprachig und ist in mehreren Sprachen verfasst. Es gibt auch ein komplettes Handbuch, alles nur als pdf Version. Hier kannst Du Dir das komplette Handbuch der DJI Mini 2 als pdf herunterladen. Derzeit liegt es allerdings nur in englischer Sprache vor. 

Als Nächstes die zugehörige DJI Fly App herunterladen. Diese gibt es für Android und für iOS. Am besten zuerst ein Benutzerkonto anlegen. Das kann man auch auf der Webseite von DJI tun. Hierüber kann man dann auch Lehrvideos abrufen. 

Dann kann man erstmal die Fernbedienung und den Akku der Drohne aufladen. Die Fernbedienung hat unten einen  USB-C-Anschluss und im Zubehör gibt es genau dafür auch entsprechende Ladekabel. Einfach damit verbinden und es leuchten an der Oberseite bis zu vier grüne LEDs auf. Ist der Akku der Fernsteuerung voll, dann erlöschen alle LEDs. 

Die Drohne befindet sich noch im zusammengefalteten Zustand. Ein Riemen hält alles zusammen. Diesen zuerst lösen. Aber gut merken, wie er vorher angebracht war. Dann kann man die Drohne vorsichtig gemäß dem Bild auf Seite der Schnellanleitung entfalten. Das Propellerpaar oben  ist noch durch einen Aufkleber geschützt, diesen vorher abziehen. Das obere Propellerpaar zuerst ausklappen, dann das unterere. 

Hinten an der Drohne befindet sich das Akkufach. Ein Akku ist bereits eingelegt. Vor der ersten Benutzung muss der Akku aufgeladen werden (siehe Aufkleber). Bei der Combo Version gibt es drei Akkus. Hier stecken die anderen Akkus bereits im Ladegerät. Aufladen kann man die Akkus bei der normalen Version direkt in der Drohne und beim Combo zusätzlich im Ladegerät mit drei Steckplätzen. Das Ladegerät mit  einem USB-C-Kabel verbinden und mit dem mitgelieferten Netzteil oder direkt in einen geeigneten USB-Ladeanschluss stecken. Vier weiße LEDs über den jeweiligen Ladeschacht zeigen den Ladezustand an. 

Beim Laden direkt in der Drohne diese mit dem USB-C Kabel hinten verbinden. Auf der Unterseite der Drohne gibt es ebenfalls vier LEDs, welche den Ladefortschritt anzeigen. Leuchten alle vier, dann ist der Akku der Drohne voll. 

Als Nächstes muss die Drohne bei DJI angemeldet werden. Dazu benötigt man die vorher installierte App DJI Fly. 

Drohne verbinden:

Die App DJI Fly starten und "Fluggerät verbinden" auswählen (die Startvideos überspringen). Dann "Fluggerät verbinden" antippen und die DJI Mini 2 auswählen. Nun der Anweisung auf dem Bildscghirm des Handys folgen. Man kann auch eine kleines Anleitungsvideo abspielen lassen. 

1. Steuerknüppel montieren. diese sind unten bei der Fernbedienung eingesteckt und können auf die Knöpfe aufgeschraubt werden. 

2. Netztaste kurz drücken, anschließend noch einmal drücken und gedrückt halten, bis ein Piepen das Einschalten der Fernsteuerung signalisiert.

3. Das Mobilgerät per Kabel mit der Fernsteuerung verbinden. Falls der Anschluss des bereits installierten Kabels nicht stimmt (Lightning) dann gegen ein passendes des Lieferumfanges austauschen, z. B. micro USB. 

 

Nun die Drohne für den erstmaligen Start bereit machen:

1. die hinteren und vorderen Arme ausfalten

2. den Gimbal Schutz entfernen

3. Bitte den Akku in das Akkufach schieben. Netztaste des Fluggerätes einmal kurz drücken, anschließend noch einmal drücken und gedrückt halten, bis da Fluggerät eingeschaltet ist. (die Flügel ruckeln dann kurz)

Nun erkennt das Handy nach einiger Zeit die Drohne und wird dem eingeloggten Benutzerkonto zugewiesen.

Nun hat man 48 Stunden Zeit die Versicherung "DJI Care Refresh" zu erwerben. (Das kann man also auch später noch machen)

Erstmal links oben mit dem X das Versicherungsfenster wegdrücken. Bei mir erschien dann ein Fenster zur Aktualisierung der Software. Das ist sehr wichtig. Hier unbedingt auf "aktualisieren" drücken. Die Aktualisierung dauert ein wenig, der Fortschritt wird links oben angezeigt. Dabei blinken auch die grünen LEDs der Fernbedienung. 

Nach Abschluss des Updatevorgangs kann es erforderlich sein, die Drohne erneut anzuschalten, da sie sich nach einiger Zeit der Inaktivität  abschaltet. Danach nochmals verbinden und dann sollte auf dem Smartphone ein Bild der Kamera zu sehen sein. Zudem wird ein Vorflug-Check ausgeführt. 

Startvorbereitungen:

  • Die Drohne sollte im Freien bei ruhigem klaren regenfreien Wetter verwendet werden.
  • Vor dem Start vorne die Abdeckung der Kamera abnehmen.
  • Der Startplatz sollte nicht von Bäumen verdeckt sein und es sollte GPS empfangbar sein
  • Eine micro-SD Karte zur Aufzeichnung von  Videos  und Fotos hinten in das Fluggerät einlegen. Ich persönlich verwende die SanDisk Extreme 128 GB micro SD Karte.

 

Dieser Beitrag wird laufend fortgesetzt. Bitte schau immer mal wieder herein. Vielen Dank. 

 

                       

        

    

                

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