Kleinanzeigenportale im Test

Fast jeder hat irgendetwas was man nicht mehr selbst gebrauchen kann oder will. Eventuell sind auch Wohnungsauflösungen notwendig, wo dann eine Menge Dinge anfallen. Nun hat man die Wahl zwischen wegwerfen oder verkaufen/verschenken. Für das Letztere gibt es eine Menge Portale, über die das möglich ist. An erster Stelle steht hier wohl ebay.de. Allerdings fallen bei diesem Dienst auch für private Verkäufer Gebühren (evtl. Einstellgebühren, Verkaufsgebühren) an. Da bieten sich die Kleinanzeigenportale an, bei denen der Verkauf in der Regel immer kostenlos ist. Zusatzkosten fallen meist nur für extra Leistungen wie Hervorhebungen, das Nachschieben auf vordere Plätze oder zusätzliche Fotos an. Selbst ebay betreibt mit "ebay Kleinanzeigen" solch einen Dienst und macht sich sozusagen selber damit Konkurrenz.   

Ich habe verschiedene Kleinanzeigenportale und online Flohmärkte getestet und meine Erfahrungen hier nieder geschrieben. 

Achtung: Besonders im Kleinanzeigenbereich begibt man sich in Gefahr Opfer von Betrügern oder auch einem Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen. Beachten Sie daher unbedingt wichtige Regeln Ihre Sicherheit betreffend:

  • Schließen Sie als privater Verkäufer die gesetzliche Gewährleistung und Rücknahme aus (ja auch ein privater Verkäufer unterliegt dieser)
  • Als Verkäufer senden Sie teurere Dinge immer über den versicherten Versand (meist Paket) mit Sendungsverfolgung
  • Lassen Sie sich nicht ablenken, wie ein Glas Wasser holen, einen Kaffee kochen usw.
  • Falls zwei Käufer erscheinen ist oft besondere Vorsicht geboten, besonders dann wenn sie in die Wohnung wollen.
  • Stecken Sie sich als Verkäufer am besten Pfefferspray in die Hosentasche und eine Schwimmbrille als Schutz.
  • Lassen Sie als Verkäuferin oder Verkäufer, wenn möglich, keine fremden Leute in die Wohnung. Die meisten Dinge kann man auch an der Tür abwickeln. 
  • Zahlen Sie per PayPal mit Käuferschutz. Eventuell die Gebühren selber übernehmen.
  • Legen Sie sich ein PayPal Konto an und wickeln Sie alle Käufe über dieses ab. 
  • Überweisen Sie kein Geld ins Ausland
  • Lesen Sie immer die Beschreibung des Artikels ganz genau durch. 
  • Ganz besondere Vorsicht bei angeblichen Superschnäppchen. Oft verbergen sich Betrüger dahinter. 
  • Besondere Vorsicht bei Anbietern, die erst kürzlich dabei sind, aber auch andere Konten können gehackt sein.
  • Vorauskasse am besten nur bei kleinen Beträgen oder bei Anbietern die geprüft sind.
  • Leisten Sie am besten keine Vorauskasse und holen Sie wenn möglich, den Artikel in Begleitung persönlich ab. 
  • Geben Sie Ihre persönlichen Daten wie genauer Name, Adresse, Telefonnummer, Bankverbindung usw. nach Möglichkeit niemals vorher bekannt, sondern erst wenn das Geschäft abgeschlossen ist.
  • Machen Sie von Ihrer eigenen Anzeige und von der des Verkäufers einen Screenshot und speichern Sie diesen. So haben Sie bei späteren Streitigkeiten einen Beweis. 
  • Lassen Sie auch Ihr Gefühl mit entscheiden. Falls Sie ein ungutes haben, dann brechen Sie den Kauf/Verkauf ab. 

Übrigens Vorsicht auch vor dem Finanzamt, besonders wenn Sie im größeren Umfang und über längere Zeit Artikel verkaufen. Das gilt ganz besonders für Neuwaren und wenn es sich immer um den gleichen Artikel handelt. Auch wenn Sie Waren extra kaufen, um sie im Internet teurer weiter zu verkaufen. Dann unterstellt Ihnen das Finanzamt eine gewerbliche Absicht und kann von Ihnen Auskunft und eventuell Steuern (Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer) verlangen. Übrigens gibt es dafür auch bestimmte Programme, welche die Finanzverwaltungen nutzen. Die Internetplattformen sind gehalten, mit den Behörden zusammen zu arbeiten. Denken Sie also nicht, Sie können in der Masse untertauchen. Besonders Verkäufer auf der Auktionsplattform ebay sind gefährdet. Dort kann man so schön die Verkäufe nachvollziehen ;-) Wenn Sie also größere Sammlungen oder Wohnungen auflösen und die Artikel einzeln verkaufen, streuen Sie besser über mehrere Plattformen und benutzen Sie unterschiedliche Benutzernamen!

Übrigens denken Sie bitte nicht, nur weil Artikel bei Kleinanzeigen und Flohmärkten angeboten werden, dass sie dann immer preiswerter als im normalen Verkauf sind. Das gilt insbesondere für hochwertige elektronische Artikel (Computer, Smartphone, HiFi Technik usw.). Meist haben die Besitzer diese Geräte vor einiger Zeit für viel Geld gekauft. Wie man aber weiß, sinkt der Wert von aktueller Elektronik rapide. Ein Gerät was gerade noch 1000 € gekostet hat, kann ein halbes Jahr nur noch 500 € Wert sein. Das möchten natürliche viele Privatverkäufer nicht Wahr haben und bieten solche Geräte oft viel zu teuer an. Informieren Sie sich vorher also unbedingt über die aktuellen Preise. Wenn der Artikel aktuell noch verkauft wird, schauen Sie am besten bei Amazon nach und wenn es ihn dort nicht mehr gibt, dann prüfen Sie die Angebote bei ebay. Wichtig: Wenn Sie den Artikel dort in die Suche eingeben, dann wählen Sie unbedingt links im Filter "Verkaufte Artikel". Nur dann erhalten Sie ein realistisches Bild, zu welchem Preis Sie den Artikel verkaufen oder erwerben können.

Übrigens Schnäppchen gibt es z. B. auch bei Amazon entweder stark preisreduzierte Artikel oder Blitzangebote. Siehe unten: 

 

Ich habe auch mal versucht führende Anzeigenmärkte empirisch zu erfassen. Dazu habe ich nach Begriffen über alle Kategorien gesucht und mir die Anzahl aller Ergebnisse anzeigen lassen. Irgendwelche Filter habe ich nicht angewendet. Es werden alle Anzeigen angezeigt, in denen die Begriffe vorkommen, egal ob privat oder auch gewerblich. So kann man schon ein wenig die Anzeigenplattformen einschätzen

Kleinanzeigenmärkte Suchergebnisse (Stand Februar 2017):

 Plattform Anzahl Ergebnisse Anzahl Ergebnisse  Anzahl Ergebnisse
  Suchbegriff "ipad"   Suchbegriff "kindersitz" Suchbegriff "damenjeans"
ebay.de 297.272   26.440 221.601
ebay Kleinanzeigen.de  15.171 19.188 4.315
locanto.de 8.182 2839 233
willhaben.at 3.441 3.381 1.445
quoka.de 769 4.854 370
hood.de 1.402 362 221
dhd24.de 172 1005 47
markt.de 722 >1000 438
gebraucht.de 0 1 10
shpock.de k.A. k.A. k.A.
stuffle.it k.A. k.A. k.A.




ebay

ebay Logo

Ebay ist mit großem Abstand das größte Portal für Auktionen sowie Festpreisangeboten und zudem das Portal mit den meisten Zugriffen von potentiellen Käufern. Insofern liegt es nahe, es zuerst beim Marktführer zu versuchen. Allerdings während die anderen Portale für private Verkäufer meist kostenlos sind, kostet bei ebay normalerweise das Einstellen und der Verkauf zusätzlich Geld. Eventuell kann es sinnvoll sein, auf andere Verkaufsplattformen auszuweichen (siehe weiter unten). Für das Verkaufen stehen folgende Angebotsformen zur Verfügung:

  • Auktion
  • Festpreisangebot
  • ebay Shop
  • eBay Comfort 

Bei der Auktion wird der Artikel zu einem gebotenen Höchstpreis verkauft. Es ist möglich einen Mindestpreis festzulegen, den man mindestens für den Artikel erzielen möchte. Wenn man keinerlei Risiko eingehen möchte, dann stellt man den Artikel zum Festpreis ein. Damit hat man die Gewährleistung, dass der Artikel auch für den gewünschten Preis verkauft wird (falls sich ein Käufer findet). Alternativ kann man das Festpreisangebot mit einer zusätzlichen Preisvorschlagsfunktion kombinieren. So kann man den Artikel bei Bedarf auch für einen geringeren Preis verkaufen. Der ebay Shop ist etwas für Vielverkäufer (in der Regel gewerblich) und bietet die Möglichkeit einen ebay Shop mit vielen zusätzlichen Features zu eröffnen.

Bei dem Service eBay Comfort hat der Verkäufer die Möglichkeit den Artikel direkt an ebay bzw. dessen Partner zu verkaufen. Wird derzeit angeboten nur für Damenmode und Elektronik. Diese Funktion lohnt sich jedoch nur für Markenartikel. Sie geben den Zustand des Artikels in einer Maske an und erhalten dann sofort ein Preisangebot. Sie erhalten dann einen kostenlosen Paketschein und bekommen dann den Betrag auf Ihr Bank- oder Paypalkonto gutgeschrieben. Diese Vorgehensweise kann sinnvoll sein, wenn Sie schnell Geld benötigen und den Artikel möglichst sicher verkaufen wollen. Allerdings muss man dann Abstriche bezüglich des Ankaufpreises machen, denn die Artikel sollen ja wieder verkauft werden und damit seitens der Anbieter einen Gewinn abwerfen. Mann kann den Vorgang bis zum Preisangebot durchspielen und dann immer noch abbrechen. Man muss beachten, dass von dem normalerweisen erzielten Preis bei einer Auktion ja auch noch die ebay Gebühren und eventuell noch die PayPal Gebühren abgezogen werden. 

Zur Anmeldung benötigt man den Namen, Vornamen, eine E-Mailadresse und ein Mobiltelefon (alternativ einen Festnetzanschluss).
Wenn man einen Artikel einstellt, dann hat man die Möglichkeit bei der Artikelbezeichnung max. 80 Zeichen einzugeben. An Hand der Artikelbezeichnung versucht ebay gleich die richtige Kategorie zu ermitteln. Man kann sie aber auch per Hand auswählen. Danach erscheint das eigentlich Formular zur Eingabe der Daten zum Artikel (Artikelbeschreibung, Zustand) des Angebotsformats und den Lieferoptionen. Es besteht die Möglichkeit 12 Fotos kostenlos einzustellen. Für die Artikelbeschreibung konnte ich kein Limit feststellen. Es ist möglich, bei der Artikelbeschreibung den HTML Editor zu benutzen und den Text entsprechend zu formatieren. Aus ebay herausführende Links zu anderen Webseiten sind eigentlich nicht erlaubt. Aber wenn diese zu Webseiten mit zusätzlichen Beschreibungen des Artikels führen, dann sind diese erlaubt. 

Bei den Angebotsformaten haben Sie die Möglichkeit als Auktion oder zum Festpreis (optional mit Preisvorschlagsoption) zu verkaufen. Versandangaben sind in extra Formularfelder für das In- und Ausland möglich. Ebenso Informationen zur Bezahlung und zu einer eventuelle Rücknahme des Artikels. 

Bevor Sie die Anzeige schalten sehen auf der rechten Seite unten den Preis für das Einstellen. Derzeit ist es so, dass für private Anbieter 300 Artikel pro Monat ohne Einstellgebühren eingestellt werden können. Gebühren fallen dann nur für zusätzliche Optionen und bei Verkauf (Verkaufsgebühren) an. Damit Sie besser kalkulieren können, gibt es bei ebay auch einen Gebührenrechner. Sie können den Preis daher entsprechend vorher unter Einbeziehung der anfallenden Einstell- und Verkaufsgebühren anpassen. Der Gebührenrechner beachtet aber nicht aktuelle Rabattaktionen, von denen es regelmäßig welche gibt und bestimmte Optionen dann preiswerter oder kostenlos sind (meist die Einstellgebühren). Zu beachten sind weiterhin die PayPal Gebühren welche für den Verkauf über das Bezahlportal PayPal anfallen können.

Derzeitige Gebühren bei ebay für private Verkäufer (Stand Januar 2017):

Einstellgebühren: bis zu 300 Artikel pro Monat kostenlos! (Ausnahme: Fahrzeuge, Boote und Flufzeuge, Mobilfunkverträge und Inserate!)

Verkaufsgebühr (egal ob Auktion oder Festpreis): 10 %

Eventuell zusätzliche Kosten für Sonderoptionen und Bezahlung per PayPal (1,9% des Verkaufspreises + 0,35 €)

Beispiel: Sie verkaufen eine Casio Armbanduhr als privater Anbieter für 149,50 € (Festpreis oder Auktion) ohne Zusatzoptionen und der Käufer bezahlt per PayPal, 154,49 € (plus 4,99 € für Versand) dann müssen Sie wie folgt bezahlen:

Verkaufspreis plus reine Versandkosten: 154,49 €
Einstellgebühr: 0,00 € (bis 300 Artikel im Monat)
Verkaufsgebühr: 15,44 €
PayPal Gebühr: 3,29 €
Bleibt übrig: 135,76 €

PayPal war mal ein eigener Bestandteil von ebay, ist aber vor einiger Zeit ausgegliedert worden und ist nun selbständig. Über PayPal haben Sie die Möglichkeit relativ sicher und schnell Zahlungen zu empfangen oder zu senden. Die eingetragenen E-Mailadresse ist ausreichend. Das Gute dabei ist, dass die Zahlung augenblicklich beim Empfänger ist. Zudem haben Sie als Käufer Käuferschutz. Sie sind also gegen Betrug quasi versichert. Bei Streitigkeiten kann man sich dann an PayPal wenden. Bei Betrugsfällen bekommt man dann den Betrag ersetzt. Das funktioniert recht gut. Ich persönlich finde es schön, wenn der Betrag sofort da ist, und man nicht tagelang das Bankkonto kontrollieren muss, ob der Betrag schon eingegangen ist. PayPal ist auch generell nutzbar und nicht an ebay gebunden. Die Benutzung ist aber auf jeden Fall verkaufsfördernd. Bei einer PayPal Zahlung über ebay fallen immer zusätzliche Gebühren für den Verkäufer an (sonst kann man sich die Zahlung als Freund senden lassen, da gibt es keine Gebühren, aber auch kein Käuferschutz). Auch für die PayPal Gebühren gibt es  einen Gebührenrechner  (nicht von ebay!). 

Achtung: Auch der Verkäufer hat einen Verkäuferschutz bei einer PayPal Zahlung. Aber der Artikel muss zwingend an die Adresse geliefert werden, welche bei PayPal vom Verkäufer hinterlegt wurde!

Es gibt zahlreiche Zusatzoptionen (kostenpflichtig) welche man nutzen kann, um die Anzeige besonders zu gestalten oder hervorzuheben. Das sind zum Beispiel: Untertitel, Angebotsvorlagen, Startzeitplanung, Mindestpreis, 2. Kategorie, Galerie Plus usw. 

Die Kommunikation zwischen Verkäufer und Käufer wird vollständig anaonym über das ebay eigene Kommunikationssystem abgewickelt. Für Verkäufer gibt es zahlreiche Verkäufertools

Lieblingsverkäufer und Artikel welche man beobachten möchte, können auf entsprechenden Listen gespeichert werden. Man erhält auch von ebay entsprechende Erinnerungsmails, wenn das Auktionsende naht. 

Die Suchfunktion, vor allem die erweiterte Suchfunktion von ebay ist sehr umfangreich und bietet viele mögliche Feineinstellungen und Sortiermöglichkeiten.  Auch in bereits abgeschlossenen Transaktionen ist eine Suche noch möglich. So kann man, auch für andere Verkaufsportale, einen ungefähren Marktwert des zu verkaufenden Produktes ermitteln.  

Abgeschlossene Transaktionen sind von beiden Parteien bewertbar und für alle sichtbar. Mann kann die Transaktion als positiv, neutral oder negativ bewerten und dies in einem Text näher erläutern. Für bestimmte Details kann man auch mit Sternen bewerten (Artikelbeschreibung, Kommunikation, Schnelligkeit, Versandkosten).

Fotos von ebay:

 ebay Startseite ebay Anmeldefenster ebay Eingabe Artikelbeschreibung  ebay Auswahl des Agebotsformats  ebay Zahlungsmethodenebay Versandoptionen ebay Liste der aktiven Angebote ebay Suchmaske erweiterte Suche ebay Beobachtungsliste

Fazit zu ebay:

ebay ist derzeit der größte Anbieter und hat durch umfangreiche Werbung die meisten potentiellen Kunden. Artikel welche hier eingestellt werden, haben eine hohe Chance verkauft zu werden. Ich habe eigentlich mit ebay sowohl als Käufer, als auch als Verkäufer immer sehr gute Erfahrungen gemacht (bin seit 2002) dabei. Ebenfalls mit dem Dienst Paypal. Leider wird der Verkaufserfolg durch eventuelle  Einstell- und Verkaufsgebühren gemindert. Es gibt aber oft besondere Aktionen, wo man die ein oder andere Gebühr sparen kann. Es gibt ein Bewertungssystem, wo man den Verkäufer und Käufer bewerten kann. Die Anzahl der Verkäufe ist für alle sichtbar (auch das Finanzamt!). Die Apps für iOS und Android sind ausgereift. 

Trotz der Gebühren kann man ebay als sehr gut bewerten, da man hier in der Regel nicht allzu lange auf einen Käufer warten muss. Bei bestimmten Artikeln kann es aber notwendig sein, auf andere Verkaufsplattformen auszuweichen. 

Was gefällt mir:

  • viele potentielle Käufer
  • sehr professionelle Aufmachung
  • umfangreiche Hilfemöglichkeiten
  • derzeit 300 Artikel pro Monat ohne Einstellgebühren
  • Apps für Android und iOS
  • professioneller Webauftritt, dh. sehr gut über die Webseite bedienbar
  • sichere Kommunikation über das Kommunikationssystem von ebay
  • Anlegen von Beobachtungslisten für bestimmte Artikel und Verkäufer
  • sehr umfangreiche Such- und Filteroptionen (z. B. auch in bereits beendeten Angeboten)
  • professionelle Kaufabwicklung
  • Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • Gebühren (10 %) auch für private Verkäufer bei Verkauf (Sonderaktionen beachten!)
  • sehr viele gewerbliche Verkäufer 

Wichtige Links zu ebay:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOSCommunity, Gebührenliste, Gebührenrechner, Verkäufertools


ebay Kleinanzeigen - Kostenlos. Einfach. Lokal.

ebay Kleinanzeigen 001 - Logo

ebay Kleinanzeigen ist derzeit der Marktführer unter den Kleinanzeigenportalen. Diejenigen, welchen das Auktionsportal ebay zu teuer geworden ist, können hierher ausweichen. Ebay macht sich hier also selber Konkurrenz, aber besser die Flüchtigen selber auffangen, als dem Feind zu überlassen.

Die Registrierung ist einfach und problemlos. Man benötigt nur eine E-Mailadresse und ein Passwort. 

Ebay Kleinanzeigen ist für private Inserenten kostenlos. Man kann als nichtgewerblicher Nutzer pro Monat bis zu 50 Anzeigen schalten. Für die Überschrift stehen 65 Zeichen zur Verfügung, für den eigentlichen Anzeigentext 4.000 Zeichen. Man kann einen Preis angeben, der als Festpreis oder Verhandlungsbasis bestimmt werden kann. Auch verschenken ist möglich. Es können max. 20 Fotos mit bis zu je 12 MB hochgeladen werden. 

Man kann auch einen kostenpflichtigen Shop buchen. Hier kann man dann 100 Anzeigen pro Monat statt 50 einstellen und hat ansonsten noch einige zusätzliche Vorteile. Allerdings kostet dieser Service 50 € bis 75 € pro Monat ( je nach Laufzeit). Als privater Nutzer sollte man bei Shops immer vorsichtig sein, da dieser fast immer das Finanzamt hellhörig macht, welches dann eine gewerbliche Tätigkeit vermutet. 

Ansonsten gibt es auch bei den normalen Anzeigen, die Möglichkeit Zusatzleistungen zu buchen, welche natürlich auch zusätzlich Geld kosten (und nicht zu knapp).

Apps gibt es für Android und für iOS. Diese Programme sind kostenlos und technisch ausgereift. Bei bestimmten Aktivitäten gibt es entsprechenden Push Benachrichtigungen. 

Potentielle Käufer können diverse Rubriken durchsuchen oder nach Stichworten in Orten bzw. in einem bestimmten Radius um einen Ort. Die Suche kann in einem Suchauftrag gespeichert werden. Man wird dann benachrichtigt, wenn neue Artikel eingestellt wurden, welche der Suche entsprechend. Außerdem kann man Verkäufern folgen und Artikel in einer Merkliste speichern. Vom Käufer/Verkäufer kann man sehen wie lange schon dabei, wie viele Verkäufe, die übliche Antwortzeit in % und die Antwortrate in %.

Die Verwaltung der Anzeigen ist sehr übersichtlich. Man sieht die wichtigsten Daten wie die Laufzeit, die Anzahl der Besucher und wie viele sich die Anzeige gemerkt habe. Ändert man übrigens den Preis, bekommen alle gemerkten Kunden automatisch eine Info über die Preissenkung. In der Anzeigenverwaltung kann man Anzeigen deaktivieren (und wieder aktivieren), verlängern und endgültig löschen. Außerdem ist es möglich, kostenpflichtige Zusatzoptionen hinzu zu buchen wie:

  • Hochschieben ( einmalig oder 7 Tage) 1,95 € / 10,95 €
  • Highlight 7 Tage für 2,95 €
  • Top - Anzeige 7 Tage für 13,95 €
  • Galerie 10 Tage für 29,95 €

Übrigens beträgt die Laufzeit einer Anzeige 60 Tage. Eine Woche davor erhält man eine Mail mit einer Erinnerung. Man hat dann die Möglichkeit, die Anzeige um 65 Tage kostenlos zu verlängern. Somit ist es also möglich, bedeutend mehr Anzeigen als 50 online zu haben. Allerdings rutschen diese dann immer mehr nach hinten und bei stark frequentierten Artikeln werden dann diese in der Suche kaum noch gefunden. 

Fotos von ebay Kleinanzeigen:

 ebay Kleinanzeigen 005 Webseite ebay Kleinanzeigen ebay Kleinanzeigen Formular zur Erstellung einer neuen Kleinanzeige  ebay Kleinanzeigen mögliche kostenpflichtige Zusatzoptionenebay Kleinanzeigen persönliche Anzeigenverwaltung ebay Kleinanzeigen Shopangebotebay Kleinanzeigen App für iOS ebay Kleinanzeigen App für iOS Anzeigenverwaltung ebay Kleinanzeigen App für iOS Suchfunktion

Fazit ebay Kleinanzeigen:

Insgesamt ist ebay Kleinanzeigen sehr ausgereift. Man kann sowohl über die Webseite, als auch über die Apps agieren. Es gibt eine ordentliche Hilfe, Sicherheitshinweise und man kann sogar sehr nervige Verkäufer/Käufer sperren (können dann kein Kontakt mehr aufnehmen) oder melden. 

50 Anzeigen im Monat kostenlos, dass sollte normalerweise ausreichen. Von allen Portalen finde ich ebay Kleinanzeigen am besten, vor allem was die Verkäufe angeht und um die geht es ja am Ende. Zumindest als Verkäufer. Aber auch Käufer können hier viele und sehr preiswerte Schnäppchen finden. 

Was gefällt mir:

  • sehr viele Nutzer und daher auch gute Verkaufschancen
  • einfache und schnelle Registrierung
  • Viel Platz für den Anzeigentext
  • bis zu 20 kostenlose Bilder in einem Schwung ladbar
  • übersichtliche Bedienung
  • Apps für Android und iOS
  • gut über die Webseite verwaltbar
  • technisch ausgereift
  • Folgen von Verkäufern möglich
  • Merken von Artikeln möglich
  • viele Kategorien
  • Man kann Verkäufer/Käufer sperren
  • gute Anzeigenverwaltung
  • Lange Laufzeit einer Anzeige (60 Tage und beliebig kostenlos verlängerbar)
  • Links im Anzeigentext sind erlaubt, sofern sie nicht auf Konkurrenten zu ebay Kleinanzeigen verweisen

Was gefällt mir nicht so:

  • abgelaufene und nicht rechtzeitig verlängerte Anzeigen werden von ebay gelöscht und nicht nur inaktiv geschaltet
  • Viele Werbemails von ebay, auch wenn man den Haken in den Einstellungen heraus genommen hat (meist in Form von Erinnerungsmails)
  • keine Möglichkeit sich als Verkäufer/Käufer verifizieren zu lassen
  • Keine Möglichkeit die Gesamtzahl der Verkäufe im persönlichen Profil ausblenden zu lassen

Wichtige Links zu ebay Kleinanzeigen:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOS


Hood.de 

Hood Logo

Eine Alternative zum großen Auktionshaus ebay. Anmeldung als privater oder gewerblicher Händler möglich. Sonst ganz normal registrieren (Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum usw.). Per E-Mail wird ein Schlüsselcode zugesendet, den man dann bei der Webseite nur noch einmalig einzutragen braucht. Nun kann man schon Artikel einstellen, allerdings nur zum Höchstgebot. Um die anderen Möglichkeiten (Festpreis-Sofortkauf, Holländische Auktion, Shop), nutzen zu können, muss man sich einmalig verifizieren. Man muss sein Bankkonto angeben und bekommt 0,01 € inklusive eines Codes übermittelt oder man nutzt den Sofort Check. Ich habe den Sofort Check genutzt. Dabei loggt man sich einmalig mit seinen Daten in das angegebene Bankkonto ein. Wer es ganz sicher machen möchte, nimmt lieber die andere Variante. Dauert zwar 1-2 Tage bis die 1 Cent auf dem Konto sind, ist jedoch auf jeden Fall sicher. 

Bei der Erstellung der Anzeige, wählt man zuerst das Angebotsformat aus. Zur Auswahl steht: Auktion (Höchstgebot); Sofortkauf (Festpreis), Holländische Auktion (Fallender Preis) und Shop Artikel (unbegrenzte Laufzeit usw.). Bis auf Shop Artikel sind die anderen Angebotsformate völlig kostenlos. 

Danach wählt man eine passende Kategorie aus. Diese kann anhand eines Stichwortes bzw. des Artikelnamens gesucht werden, oder per Hand ausgewählt werden (eine zweite Kategorie ist möglich und kostet 9 Cent). Dann wird die Überschrift eingegeben. Dafür haben Sie 85 Zeichen zur Verfügung. Ein Untertitel ist möglich, kostet jedoch 19 Cent. Für den Anzeigentext konnte ich keine Begrenzung der Textmenge ermitteln. Auf jeden Fall kann man zwischen normaler Eingabe und einem HTML Editor hin und her wechseln. Damit hat man dann auch die Möglichkeit den Text der Anzeige zu formatieren. 

Eine EAN Nummer kann eingegeben werden, um das Angebot auch bei Google Shopping anzuzeigen. Ein Tool zur Umwandlung der Amazon ANSI Nummer in den EAN Code finden Sie hier

Fotos von Hood.de

Hood Startseite Hood Wahl des Angebotsformats Hood Auswahl der KategorieHood Eingabe der Artikelbeschreibung Hood Anzeigenverwaltung Hood Artikelsuche

Fazit zu Hood:

Die Hood Plattform im Web ist sehr professionell aufgemacht. Eigentlich fast wie bei ebay.de, sogar teils besser bzw. mit mehr Funktionen. Man kann Auktionen machen, oder zum Festpreis verkaufen. Es werden keine Verkaufsgebühren berechnet. Nur bei Fotos ist es so, dass nur das erste Foto kostenlos ist, jedes weitere kostet 9 Cent, was allerdings auch nicht viel ist. Teurer dagegen sind die Shops.

Der große Mangel bei Hood sind die fehlenden Nutzer bzw. Käufer. Die Verkäufer scheinen weitgehend unter sich zu sein. Apps für Android und iOS gibt es nicht. Für Hood erscheint kaum Werbung im Netz oder anderswo (Oder habt Ihr schon mal welche gesehen?). Ist anscheinend ein Problem, was nicht so leicht zu lösen ist. Keine Gebühren bedeutet zu wenig Einnahmen. Zu wenige Einnahmen bedeutet kein Geld für Werbung, App Entwicklung usw. Daher gibt es zu wenige Kunden, die dort kaufen. Zu wenige Kunden bedeutet weniger Umsätze für die Händler, welche dann auf andere Plattformen wie ebay.de ausweichen und die Folge davon sind noch weniger Einnahmen.

Eigentlich alles sehr schade, deckt sich aber auch mit Berichten, welche ich auf anderen Webseiten gelesen habe.   

Was gefällt mir:

  • sehr professionelle Aufmachung ohne Mängel
  • einstellen der Angebote kostenlos
  • Aufbau fast so wie bei ebay.de
  • keinerlei Verkaufsgebühren wie bei ebay.de

Was gefällt mir nicht so sehr:


Quoka - Gebraucht. Gesucht. Gefunden. 

Quoka 01 - Logo

Quoka ist wohl nach ebay Kleinanzeigen der zweitgrößte Anbieter auf dem Markt. 

Es gibt Apps für Android oder iOS. Es ist auch kein Problem, die Anzeigen direkt über die Webseite zu verwalten. 

Jegliche URL Angaben (Verweise auf andere Webseiten) sind im Anzeigentext nicht gestattet. Solche Anzeigen werden einfach nicht angezeigt bzw. gespeichert. Es gibt keine Mitteilung seitens Quoka und man muss die Anzeige völlig neu erstellen. Es nutzt auch nicht, wenn man vorher die Anzeigenvorschau aufgerufen hat.

Ansonsten gibt es reichlich Raum für die Anzeige. Die Überschrift darf 100 Zeichen betragen, der Text 5.000 Zeichen und 20 Fotos dürfen hochgeladen werden. Eine Kategorie wird automatisch aus der Überschrift vorgeschlagen oder man kann aus zahlreichen Kategorien und Unterkategorien die geeignete aussuchen. Für den Preis gibt es die folgenden Möglichkeiten: Festpreis, Verhandlungsbasis, Verhandlungssache und Zu verschenken. 

Weiterhin kann man die Laufzeit der Anzeige auswählen (7 - 14 - oder 28 Tage). 

Man kann den Standort angeben, welcher dann später als Karte in der Anzeige ungefähr abrufbar ist. In der Webversion werden im persönlichen Bereich in der Liste der Anzeigen auch angezeigt wie oft diese angezeigt wurden, wie oft sie angeklickt wurden und ob sie auf einer Merkliste gespeichert wurden. 

Zur Verwaltung der Anzeigen gibt es eine gute Übersicht. Alle Anzeigen werden als Liste angezeigt mit der Möglichkeit diese zu Bearbeiten, zu deaktivieren oder zu löschen. Deaktivierte Anzeigen findet man dann in der Rubrik "Inaktiv" und kann sie jederzeit wieder aktivieren. 
Bei jeder Anzeige findet man außerdem die Information, wie oft die Anzeige gefunden wurde, wie oft sie angeklickt (geöffnet) wurde und wie viele Nutzer sich die Anzeige gemerkt haben. 

Alle Kontakte werden nicht direkt, sondern über das Kommunikationssystem von Quoka abgewickelt. 

Als Käufer hat man die Möglichkeit Anzeigen im einem Umkreis zu suchen und kann auch einen Suchagenten anlegen. Sobald dann neue Anzeigen eingestellt werden, welcher der Suchanfrage entsprechen wird man dann benachrichtigt. Dazu am besten die passende Suche normal erstellen (Was, Rubrik, PLZ oder Ort, Umkreis), die Suche ausführen und dann auf Suchagenten anlegen klicken. Dann braucht die Suche nur noch gespeichert zu werden. 

Im Gegensatz zu vielen anderen Anzeigeportalen gibt es bei quoka.de auch eine Rubrik Bekanntschaften und Erotikanzeigen. 

Auch bei quoka gibt es kostenpflichtige Zusatzleistungen. Der Preis ist abhängig von der Laufzeit (7;14 oder 28 Tage) der Zusatzleistung:

  • 2 x täglich erneuern 5,95; 9,95; 17,95 €
  • Top Position 6,95; 11,95; 21,95 €
  • All-In-One 19,95; 29,95; 59,95 €
  • Verlinkung 2,95; 4,95; 9,95 €
  • Top Position und Galerie 9,95; 16,95; 29,95 €
  • Galerie 4,95; 8,95; 16,95 €

Fotos von quoka:

 Quoka Startseite Quoka 02 Registrierung Übersicht Mein Quoka Quoka Anzeigenübersicht in Mein Quoka Quoka Suchfenster Quoka App für iOS Startbildschirm Quoka App für iOS Übersicht eigene Anzeigen

Fazit zu quoka Kleinanzeigen:

Von der Professionalität ist quoka den ebay Kleinanzeigen durchaus ebenbürtig. Über die Webseite kann alles gut abgewickelt werden und die Apps für Android und iOS sind ebenfalls ohne größere Mängel. Es gibt sehr viel Platz für die Texte und eine umfangreiche Kategorienliste. 

Von den Käufern scheinen sich allerdings dort nicht so viele aufzuhalten oder mit anderen Prioritäten. Trotz gleicher Anzeigentexte wie in ebay Kleinanzeigen war mein Verkaufserfolg hier bislang mangelhaft. In der Statistik kann man sehen, wie oft die Anzeige abgerufen ( irgendwo gelistet) und wie oft wirklich geöffnet oder gemerkt wurde. Das viel hier wesentlich schlechter aus. Natürlich muss man sich auch eine gewisse Bekanntheit auch erst erarbeiten. Wenn man mit der Zeit viele Follower hat, dann steigt auch die Anzahl der Verkäufe. 

Was gefällt mir:

  • Professionelle Aufmachung
  • Apps für Android und iOS in sehr guter Qualität
  • viel Platz für den Titel und den Text der Anzeige
  • sehr gute und übersichtliche Anzeigenverwaltung
  • sehr umfangreiche Kategorienliste
  • passende Kategorien werden automatisch vorgeschlagen
  • auch Kontakt- und Erotikanzeigen erlaubt

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • es sind keinerlei Links im Text der Anzeige gestattet
  • befinden sich Links in der Anzeige, wird diese nach dem Absenden sofort kommentarlos gelöscht und muss völlig neu erstellt werden
  • scheinbar nicht so viele Nutzer wie bei ebay Kleinanzeigen

Wichtige Links zu quoka:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOS


shpock - die Flohmarkt App für schöne Dinge

shpock 05 - Logo

Der Name bedeutet "Shop in your pocket" und ist gerade bei jungen Leuten sehr beliebt. Bei Google Play wurde die App mindestens 10 Mio Mal bereits herunter geladen. 2013 gewann die App den futurezone Award und 2014 bei "Show your App" die App Silver. 

Die Anmeldung ist mit einem Facebookkonto, GoogleKonto oder per E-Mail + SMS möglich (andere Anmeldungsarten sind nicht möglich).

Ich habe mich über Facebook angemeldet. Der Name kann dann nicht geändert werden. Vorname plus erster Buchstabe des Nachnamens. Übernimmt das Profilbild von Facebook, das kann nachträglich aber verändert werden.

Anbieter laut Impressum:

finderly GmbH (Medieninhaber)
Donau-City-Straße 1
A-1220 Wien

Das Kleinanzeigenportal ist vor allem auf ein sehr junges Publikum abgestimmt. Es existieren Apps für Android oder iOS, man kann aber auch direkt von der Webseite Angebote erstellen. Die Angebotserstellung geht mit den Apps extrem schnell und einfach. Neben bis zu fünf Fotos (welche man mit der App auch direkt machen kann), kann man eine kleine Überschrift mit 45 Zeichen und einen kurzen Anzeigentext mit max. 500 Zeichen einstellen. Auch die Kategorien beschränken sich auf derzeit 9 Stück. Unterkategorien gibt es nicht. Die Fotos müssen alle einzeln ausgewählt werden, mehrere gleichzeitig markieren geht nicht. Das erste Bild ist immer das Titelfoto. verschieben per Drag & Drop kann man die Fotos nicht. 

Die Käufer können auf einer Karte den ungefähren Standort des Verkäufers sehen. Als Käufer kann man nach Anzeigen suchen und sich Anzeigen, welche einem gut gefallen, merken. Die Einrichtung eines Suchagenten ist möglich. Man wird dann automatisch benachrichtigt, wenn entsprechende Produkte neu eingestellt werden. Auch kann man Verkäufern folgen.

Die Suchergebnisse werden als Fotos angezeigt. Es ist daher sehr wichtig, dass das Artikelfoto eine gute Qualität hat. Neu eingestellte Artikel werden mit dem Logo "New" versehen. Gibt man den genauen Standort ein, bekommt man die Artikel angezeigt, welche sich in der Nähe befinden. Potentielle Kunden können über eine Schaltfläche Angebote machen oder Fragen stellen Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen. Anfragen von Käufern und die Antworten darauf sind von allen einsehbar. Für private Kommunikation ist es notwendig ein Angebot zu machen. Es funktioniert aber auch ein 0 € Angebot. 

Um die Anzeige bekannter zu machen ist es möglich, diese auf Facebook, Twitter, per SMS, Mail usw. zu teilen.

Verkäufer und Käufer können mit Bewertungssternen und Texten beurteilt werden.

Die Nutzung von shpock ist grundsätzlich kostenlos (Werbung wird eingeblendet).

Besondere Hervorhebungen sind kostenpflichtig. Diese haben die Namen VIP, TOP, HOT, Combo-S und kosten derzeit für je drei Tage 1,99 €, 2,99 €, 3,99 € bzw. 6,99 €. Ebenso, wenn mehr als 5 Fotos eingestellt werden sollen (99 Cent für drei zusätzliche Fotos)

Es gibt keine Unterscheidung zwischen privaten und gewerblichen Verkäufern. Nach den AGBs ist aber eine gewerbliche Nutzung verboten. Somit sollten also theoretisch nur Freizeitverkäufer anzutreffen sein.

Es ist möglich, eine Anzeige als verkauft (Sold) zu kennzeichnen. 

Fotos von shpock:

 shpock App Übersichtsseite shpock Formular zur Erstellung eines Artikels shpock Filter für die Suchfunktion shpock kostenpflichtige Zusatzangebote shpock Artikelansicht shpock Verkaufschat shpock Internetseite shpock Webseite Anzeigenverwaltung  

Fazit: Vor allem was für junge Leute, wo alles schnell und einfach gehen soll. Es gibt allerdings sehr wenig Platz für längere Texte und Beschreibungen. Gerade aber für eine möglichst genaue Artikelbeschreibung wäre das notwendig. Auch in Bezug des Ausschlusses der Gewährleistung usw. und die Bedingungen für einen eventuellen Versand. Das Angebot besteht vorwiegend aus eher niedrigpreisigen Dingen wie z. B. Kleidung, es gibt natürlich aber auch höherwertige Artikel.   

Man hat als Käufer keine Übersicht wie viele Kunden sich die Anzeige bereits angeschaut haben und wie viele sich die Anzeige gemerkt haben. Man bekommt lediglich angezeigt, wie viele Follower man als Verkäufer hat. 

Bezüglich des Datenschutzes muss man aufpassen, da alle Fragen und Antworten öffentlich angezeigt werden. Will man persönliche Nachrichten senden, so muss man das über "Angebot machen" tun - keinen Preis eingeben, aber einen Kommentar eintragen. Dieser wird dann nicht öffentlich angezeigt. Direkte Nachrichten kann man sonst nicht schreiben, was die Kommunikation erschwert. 

Obwohl mir die Oberfläche und die Kommunikationsmöglickeiten von shpock nicht besonders gefallen, konnte ich hier einige Verkäufe erzielen. 

Was gefällt mir:

  • sehr einfache und unkomplizierte Bedienung
  • gute Apps für Android und iOS verfügbar
  • Abgabe von Bewertungen möglich (Käufer/Verkäufer)
  • Es kommen Verkäufe zustande!

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • unausgereifte Webseite - macht einen unfertigen Eindruck, man kann z. B. keine Mitteilungstexte (Kontonummern, Versandadressen) aus der gegenseitigen Kommunikation kopieren. Schlecht wenn man den z. B. Versandschein fertig machen möchte.
  • Auf Webseite kein Ausloggen möglich
  • Anzeigen können nicht auf Pause oder inaktiv geschaltet werden
  • Unübersichtliche und nur einzeilige Kommunikationsmöglichkeitkeit mit dem Käufer/Verkäufer
  • private Nachrichten nur über Preisangebot, Null Euro Angebot möglich
  • viel zu wenig Platz für Anzeigentexte, dadurch keine genaue Beschreibung möglich, evtl. dadurch Schwierigkeiten bei Problemen
  • keine Übersicht, wie viele sich die Anzeige angesehen bzw. gemerkt haben
  • Keine Möglichkeit direkte Nachrichten zu versenden
  • Webadressen werden im Beschreibungstext automatisch gelöscht

Wichtige Links zu shpock:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsApp für AndroidApp für iOS


DHD24 - Deine Anzeigenwelt

dhd24 Logo

DHD24 ist aus dem ehemaligen "Heißer Draht", einer deutschlandweiten Anzeigenzeitschrift, entstanden. Die Registrierung kann mittels E-Mail oder Facebook erfolgen. Eine E-Mail Bestätigung ist nicht erforderlich. Es ist möglich in den Einstellungen ein Profil mit Profilbild, Slogan, einer Beschreibung und einer Webseite zu definieren. 

Bei der Anzeigenerstellung stehen für den Titel der Anzeige 100 Zeichen zur Verfügung. Für den Text konnte ich kein Limit für die Zeichenanzahl feststellen. 

Fotos können in einem Rutsch hochgeladen werden. Maximal 20 Stück sind möglich. Sie können nachträglich noch gedreht und per Drag & Drop in der Position verschoben werden. 

Die Anzeigenverwaltung ist übersichtlich und gut. Man sieht wie oft die Anzeige gesehen wurde, wie oft sie aufgerufen wurde und wie viele Personen sich die Anzeige gemerkt haben. Bei Bedarf kann man die Anzeige per Knopfdruck pausieren lassen.

Die passende Rubrik kann per Stichwort gesucht oder aus einer Liste ausgewählt werden.

Das Einstellen ist kostenlos, jedoch können verschiedene kostenpflichtige Premiumdienste ausgewählt werden. 

Bei der Suche ist eine regionale Suche möglich. Es kann ein Suchagent "beauftragt" werden, und man erhält dann automatisch Mails beim Eintreffen entsprechender Angebote. 

Fotos von dhd24:

 dhd24 Webseite dhd24 Registrierung dhd24 Anzeigenformular dhd24 Premiumdienstedhd24 Premium Preisliste dhd24 Promotion Artikel dhd24 Anzeigenverwaltung

Fazit zu dhd24:

 Die Aufmachung der Webseite ist in Ordnung. Apps für Android oder iOS gibt es nicht. Das Einstellen ist bis auf die Premiumdienste kostenlos. 
leider gibt es nur sehr wenige Angebote. Gibt man beispielsweise das Wort "iPad" in die Suche ein so erhielt ich 180 Treffer (deutschlandweit). Gab ich dieses Suchwort bei ebay Kleinanzeigen ein, so erhielt ich ca. 15.000 Treffer!

Was gefällt mir:

  • gute Aufmachung der Webseite
  • sehr gute Anzeigenverwaltung
  • Gute Verwaltung des persönlichen Bereichs

 Was gefällt mir nicht so sehr:

  • keine Apps für Android und iOS
  • zu wenig Anzeigen und wenig potentielle Kunden

Wichtige Links zu shd24:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQsPreisliste für Premiumdienste


willhaben

willhaben Logo

 

Willlhaben ist der größte Anbieter von Kleinanzeigen in Österreich ( Insgesamt steht bei Marktplatz eine Zahl von etwa 4 Millionen Anzeigen). Artikel aus Deutschland sind dort eher wenig vertreten. Der Grund sind wohl auch die sehr hohen Versandkosten nach Österreich, was vor allem niedrigpreisige Artikel stark verteuert. Bei hoch preisigen Artikeln, wo es auf die Transportkosten nicht so ankommt, könnte diese Plattform auch für Deutsche interessant sein.
Das Registrieren geht schnell. Es reichen eine gültige E-Mail Adresse und ein Passwort.

Das Aufgeben von Anzeigen ist schön einfach. Für den Anzeigentitel stehen bis zu 255 Zeichen zur Verfügung (das ist Rekord von allen hier behandelten Plattformen). Beim Anzeigentext konnte ich kein Limit bezüglich der Zeichenanzahl feststellen. Zuviel Text kann aber zu unkontrollierten Fehlermeldungen führen. Der Anzeigentext kann begrenzt formatiert werden (Fett, Kursiv, Aufzählung usw.). Adressen von Webseiten sind nicht erlaubt und werden automatisch aus dem Anzeigentext gelöscht.
Bei den Kategorien gibt es eine große Auswahl an Haupt- und besonders viele Unterkategorien. Da sollte jeder für seinen Artikel einen Platz finden. 

Man kann Artikel zu einem bestimmten Preis verkaufen, oder diese auch verschenken. 

Bei den Artikelbildern gibt es hinsichtlich der Anzahl keine Beschränkung!! Auch das ist einmalig auf allen hier getesteten Plattformen. Es kostet auch keine zusätzlichen Gebühren.

Kostenpflichtige Features sind folgende Zusatzoptionen:

  • farblich hervorheben
  • Anzeige vorreihen
  • TOP Anzeige Suchergebnisse
  • TOP Anzeige Startseite

In der Anzeigenübersicht werden nur die Anzahl der Zugriffe angezeigt. Gemerkte Artikel leider nicht. Man kann die Anzeigen bearbeiten oder löschen. Will man den Status der Anzeige verändern, so kann man sie im Bearbeitungsmodus auf inaktiv stellen oder als verkauft kennzeichnen. Man kan auch die Anzeige in der Liste anklicken und dort die entsprechenden Einstellungen vornehmen. 

Die Suchfunktion bei willhaben ist recht einfach gestaltet. Man kann in Kategorien suchen, oder einen Suchbegriff eingeben und danach nach Kategorie und Bundesland + Region filtern. Zudem nach Preis, Zustand und Übergabeart. 

Bei Bedarf kann man den Suchagenten aktivieren, der eine Mail versendet, wenn neue Artikel eingestellt werden, welche den Suchkriterien entsprechen. Man kann auch bestimmten Verkäufern folgen. 

Fotos von willhaben:

 willhaben Webseite willhaben Registrierung willhaben Formular zur Erstellung von Anzeigen willhaben Bilder hinzufügen willhaben kostenpflichtige Premiumangebote willhaben Übersicht über die eigenen Anzeigen willhaben fertige Anzeige in der Detailansicht willhaben Suchergebnis willhaben Suchagent

Fazit zu willhaben:

Leider ist willhaben nur für die Österreicher so richtig gut. Bei Artikeln mit niedrigem Preis sind die Versandkosten nach Österreich einfach zu hoch (warum eigentlich?). Ansonsten ist die Plattform sehr gut besucht, professionell gestaltet und es gibt Apps für Android und iOS. Das Einstellen von Artikeln ist sehr einfach, kostenlos und man kann so viele Bilder wie man möchte hinzufügen. Auch beim Verkauf werden keinerlei Verkaufsgebühren fällig. 

Was gefällt mir:

  • 250 Zeichen für den Titel verfügbar
  • innerhalb von Österreich sehr beliebt mit ca. 4 Mio Anzeigen
  • man kann unbegrenzt Artikelfotos einstellen, ohne Zusatzkosten
  • Apps für Android und iOS vorhanden
  • auch Anzeigen zu Immobilien, Autos, und Jobangebote

Was gefällt mir nicht so sehr:

  •  Artikel aus Deutschland sind nur ganz wenige vertreten (hohe Versandkosten nach Österreich)
  • keine Anzeige wie viele Kunden sich die Anzeige gemerkt haben

Wichtige Links zu willhaben:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Markt

 markt 001

Markt gibt auf seiner Webseite an, 2,4 Mio. Kleinanzeigen & Shop-Artikel sowie 300.000 Besuche täglich zu haben. Die Webseite macht einen guten und professionellen Eindruck. Es gibt eigene Apps für Android und auch für iOS. 

Für die Registrierung sind eine E-Mailadresse und ein Passwort notwendig. Man kann sich aber auch über die Facebookanmeldung direkt einloggen. Für die Erstellung der Anzeige kann man sich an Hand eines Stichwortes die Kategorie automatisch vorgeschlagen lassen, oder per Hand eine auswählen

Für die Art der Anzeige stehen Privates Angebot,  Gesuch und  Gewerbliches Angebot zur Verfügung. Der Titel der Anzeige darf maximal 255 Zeichen umfassen. Der Text der Anzeige kann sehr lang sein (habe keine Begrenzung festgestellt) und kann mit gängigen Formaten (Fett, Kursiv, Unterstrichen, Aufzählung usw. formatiert werden.

Es ist möglich, für die Anzeige Schlagwörter festzulegen. Weiterhin gibt es optionale Angaben zum Produkt (Kategorieabhängig).Man kann insgesamt bis zu 12 Bilder hochladen, mit einer Größe von bis zu 10 MB pro Foto. Wählbare Konditionen sind: Festpreis  Verhandlungsbasis  Zu verschenken,  Tausch,  Bestes Gebot.

Bei Bedarf kann man die Anzeige auch auf der eigenen Facebook Pinnwand  veröffentlichen. Die normalen privaten Kleinanzeigen sind kostenlos, Immobilienanzeigen sind kostenpflichtig. Kostenpflichtige Premiumangebote (Galerie-, Premium- oder Top-Anzeige ) sind möglich. Die Laufzeit beträgt bei Kleinanzeigen sechs Wochen, bei Immobilienanzeigen vier Wochen. 

Alle Anzeigen können in der Anzeigenverwaltung übersichtlich verwaltet werden. Man kann auch Anzeigen per Knopfdruck pausieren lassen oder per Pluszeichen kostenpflichtige Zusatzangebote hinzu buchen. Es werden die Anzahl der Zugriffe angezeigt aber nicht, wie viele Kunden sich den Artikel gemerkt haben.

Zusätzlich kann man das  Privates Prüfsiegel "Ich handel fair" beantragen. Dafür gibt es zwei Wege. Man kann sich 1 Cent auf das eigene Bankkonto überweisen lassen und bekommt damit einen Code übermittelt, den man auf der Webseite eintragen muss. Alternativ kann man sich per Post einen Brief mit dem Code zusenden lassen. 

Für gewerbliche Anbieter gibt es das Siegel "Geprüfter Verkäufer". Dieses erhalten Sie wenn Sie Ihre Gewerbeanmeldung hochladen oder sich per Post einen Code zusenden lassen.

Bei der Suche nach Artikeln kann man nach Stichwörtern in PLZ /Ort suchen und nach Kategorien, Region, Preis, Art der Angebotes usw. filtern. Mittels E-Mail Suchagent kann man sich bei passenden Angeboten benachrichtigen lassen. 

Fotos von markt:

markt Webseite markt Anmeldung markt Registrierung markt Prüfsiegel markt Auswahl der Kategorie markt Anzeigenformular markt Anzeigenübersicht markt Artikelsuche markt Suchauftrag

Fazit zu markt:

Die Webseite und die Apps sind professionell gestaltet. Die Anzeigen sind in der Regel kostenlos. Man hat viel Platz das Produkt ausreichend zu beschreiben und Bilder hinzu zu fügen. Meine Artikel hatten teils sehr viele Zugriffe, wobei ich denke, dass bereits eine Einblendung in der Suche als Zugriff gezählt wird. Von zig eingestellten gängigen Artikeln konnte ich allerdings keinen einzigen verkaufen. Es gab nicht mal ein unseriöses Preisangebot. Das kann natürlich auch an den Artikeln liegen aber auf ebay Kleinanzeigen und sogar auf shpock hatte ich damit keine Probleme. Sie können es aber gerne mal probieren.

Das vergebene Siegel (Ich handel Fair) halte ich nicht für so wertvoll, da der Code nur per Post oder Banküberweisung gesendet wird. Eine Überprüfung per Postident Verfahren hätte ich als betrugssicherer empfunden. 

Was gefällt mir:

  • professionelle Webseite
  • Apps für Android und iOS vorhanden
  • unkomplizierte Anzeigenerstellen
  • private Anzeige und Shop in der Regel (nicht Immobilien) kostenlos, Premiumangebote zubuchbar
  • Auch Anzeigen bezüglich Bekanntschaften/Erotik erlaubt

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • anscheinend wenig potentielle Käufer

 Wichtige Links zu markt:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Stuffle - Deine Kleinanzeigen Suche
Stuffle Logo

Stuffle ist sozusagen der Konkurrent von Shpock. Beide sind besonders auf die Anzeigenverwaltung auf Mobilgeräten ausgerichtet. Auch hier gibt es Apps für Android und für iOS, Jedoch ist es auch möglich, Anzeigen über die Webseite aufzugeben oder zu suchen. Stuffle ist ein Kunstwort, entstanden aus den Wörtern Stuff und Sale. Es geht um das Verkaufen von Produkten, wie auf einem Flohmarkt auch.

Die Registrierung kann über E-Mail oder mit einem Facebook Konto erfolgen. Bei Anmeldung über E-Mail bekommt man eine Bestätigungsmail, muss dort auf einen Link klicken und dann ist das Konto bereits frei geschaltet. 

Beim Aufgeben von Anzeigen sind 150 Zeichen für die Überschrift und 300 Zeichen für den Anzeigentext möglich. Weiterhin können fünf Fotos eingestellt werden und die Adresse des Artikelstandortes angegeben werden.

Man hat die Möglichkeit, ein Profilfoto hochzuladen. Zudem kann man die Zahlung/Empfang über PayPal aktivieren.

Als Käufer hat man die Möglichkeit dem Inserenten eine Nachricht zu schreiben bzw. ein Angebot zu machen. Anzeigen welche einem gefallen, kann man über ein Herzsymbol in einer Merkliste speichern. Bereits beim Start der App oder Webseite bekommt man Angebote aus der Nähe angezeigt, die man bei Bedarf noch weiter filtern kann.

Fotos von Stuffle:

stuffle Webseite stuffle Registrierung stuffle Anzeigenformular stuffle Anzeigenliste stuffle Filtermöglichkeiten

Fazit zu Stuffle:

 Vom Prinzip her ist stuffle nicht schlecht. Schöne große Fotos, gut funktionierende Apps und Umkreissuche. Leider nur wenig eigene Anzeigen. Viele angezeigte Anzeigen kommen von anderen Plattformen (wie z. B. Autoscout, bikesale, rebuy). 

Was gefällt mir:

  • übersichtliche Webseite und gute Apps 
  • unkompliziertes Erstellen von Anzeigen
  • Fotos werden gut in Szene gesetzt

Was gefällt mir nicht so sehr:

  •  keine Anzeige, wie viele Käufer auf das Inserat zugegriffen oder sie sich gemerkt haben
  • zu wenig möglicher Anzeigentext, um die Artikel ordentlich und rechtlich einwandfrei zu beschreiben
  • zu wenig eigene Anzeigen

Wichtige Links zu Stuffle:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS


Locanto Kostenlose Kleinanzeigen

Anmelden kann man sich hier über Facebook oder Google. Es ist auch eine ganz normale "20 Sekunden" Registrierung über Mail und Passwort möglich. Man gibt seine E-mail Adresse ein und erhält eine Aktivierungsmail. Klicks man darauf, dann kann man sein Profil erstellen und ein Passwort und Benutzernamen angeben. Der Basis Account ist kostenlos, der Premiumaccount kostet 9,95 €. 

Bei der Anzeigenaufgabe muss zuerst die Rubrik ausgewählt werden. Das geht per Stichwort oder manuell. Es kann ein Verkaufspreis angegeben werden. Zudem kann ein Häkchen bei "Versand anbieten" und die Versandkosten angegeben werden. Für den Anzeigentitel stehen max. 64 Zeichen zur Verfügung. Der Anzeigentext kann mit gängigen Formatierungen versehen werden und auch Links zu anderen Webseiten sind erlaubt. Sowohl für den Anzeigentitel, als auch für den Text gibt es ein Bewertungsfeld, welches auf die Farbe Grün springt, wenn man genug geschrieben hat. Eine Begrenzung der Zeichen konnte ich beim Anzeigentext nicht feststellen. Es ist möglich, insgesamt 20 Bilder hochzuladen.  

Optional kann man die Adresse angeben, diese wird dann auf einer kleinen Karte angezeigt. Außerdem die Telefonnummer und den Link zur Webseite

Man kann vor der Erstellung sich die Anzeige als Vorschau ansehen. Danach ist die Anzeige für 42 Tage online. 

Die Suche ist möglich nach Stichwort im Umkreis oder auch innerhalb von Rubriken. Suchen können gespeichert werden und man bekommt eine Benachrichtigung, wenn Artikel passend zur Suche eintreffen.

Fotos zu Locanto:

 

Fazit zu Locanto:

Vom der Aufmachung zunächst nicht schlecht. Das Einstellen eigener Inserate geht schnell, aber nicht problemlos. In meinem Fall war es einfach nicht möglich 3,89 als Versandkosten einzugeben (Falsches Format, ging auch nicht mit Punkt statt Komma). Der Support benötigt lt.  Mail bis zu 72 Stunden Antwortzeit. Ok, der Support hat schon nach einer Stunde geantwortet, aber leider nur mit einer nicht für dieses Problem hilfreichen Textbausteinmail. 

Insgesamt hat Locanto ein gutes Potential. 

Was gefällt mir:

  • unkomplizierte Anmeldung
  • sehr gutes Formular zur Anzeigenerstellung
  • 20 mögliche Bilder
  • auch Kontaktanzeigen/Erotikanzeigen möglich
  • teilen über soziale Medien möglich
  • übersichtliche Anzeigenverwaltung
  • es ist sichtbar, wie oft die Anzeige gesehen und als Favorit gespeichert wurde
  • man kann auch Verkäufern folgen
  • eigenes Nachrichtensystem

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • kein ändern der Reihenfolge der Bilder möglich
  • Fehler beim Eintragen der Versandkosten
  • kein Pausieren von Anzeigen möglich

Wichtige Links zu Locanto:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS

kalaydo.de - Alles zum gut finden. Alles sofort vor Ort. Kleinanzeigen, Jobs, Immobilien, Autos

Zur Registrierung benötigt man einen Benutzernamen, die E-Mailadresse und ein Passwort. Alternativ kann man sich auch mit dem Facebookkonto anmelden. Man bekommt nach der Anmeldung eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Mit dem Klick auf den Bestätigungslink ist die Registrierung abgeschlossen. 

Will man eine Anzeige aufgeben, kann man ganz oben auf "Anzeige aufgeben" klicken. Man kommt dann direkt in die Angebotsmaske.

Hier kann man zuerst auswählen, ob es ein Angebot oder Gesuch werden soll. Für den Titel der Anzeige hat man 255 Zeichen zur Verfügung. Beim Preis kann man die folgenden Optionen wählen: Festpreis, Verhandlungsbasis, zu Verschenken, Tausch, Bestes Gebot

Im Bereich "Kategorien" kann man ein Themenfeld wählen und dann darunter eine Hauptkategorie, eine Kategorie und eine Unterkategorie.  

Bilder sind maximal 10 Stück erlaubt. Wenn sie hochgeladen sind, kann man sie verschieben, drehen, zuschneiden oder löschen.

Neben Bildern ist es auch möglich, einen YouTube Link zu einer Produktbeschreibung einzufügen. 

In der Beschreibung des Artikels sind 19.000 Zeichen erlaubt. Man kann den Text begrenzt formatieren (Fett, Kursiv, Nummerierung, Aufzählung).

Optional können verschiedene Kontaktangaben wie Name, Telefon, Handy gemacht werden. Beim Standort ist die PLZ und der Ort Pflicht, die Straße und Hausnummer optional.

Das Inserieren ist völlig kostenlos (Außer Anzeigen in der Jobbörse). Die Anzeige bleibt insgesamt 360 Tage online (außer in der Jobbörse, da beträgt die Laufzeit 30 Tage).

Man hat in der Übersicht oben verschiedene Rubriken:

Meine Daten: Hier kann man sein Profil bearbeiten ergänzen. Es kann das Passwort geändert werden, ein Profilbild hochgeladen, weitere persönliche Daten eingegeben und man kann sogar einen kleinen Text über sich schreiben.

Nachrichten: Hier erscheinen Anfragen aus den geschalteten Anzeigen

Meine Anzeigen: Hier hat man eine Liste alle geschalteten Anzeigen. Die Liste enthält statistische Angaben - wie lange noch online, wie viele Aufrufe und wie viele Kontakte. Zusätzlich kann man die Anzeige pausieren lassen, bearbeiten oder löschen. Zusätzlich ist es möglich, die Anzeige aufzuwerten. Das sind die üblichen Angebote wie Hervorheben, Hochschieben usw. Diese zusätzlichen Angebote kosten zwischen 1,99 € und 30 €. 

Merkliste: In der Merkliste werden alle Anzeigen gespeichert, welche Sie sich bei der Suche gemerkt haben. Dazu gibt es bei jeder Anzeige links daneben ein blaues Feld "Anzeige merken". Hat man dort drauf geklickt, ändert sich das Feld in "Anzeige gemerkt".

Suchaufträge: Jede Suche die man erstelt, kann man als Suchauftrag abspeichern. Man erhält dann in einem wählbarem Intervall (sofort, täglich, wöchentlich) eine Nachricht, wenn neue Angebote welche der Suche entsprechen eingestellt werden. Einen Suchauftrag kann man erstellen, indem man ganz normal eine Suche mit den entsprechenden Einstellungen (Filtern) vornimmt und dann links oben auf "Suchauftrag anlegen" klickt, das Benachrichtigungsintervall festlegt und dann bestätigt. 

Unter Suchaufträge finden man dann die erstellten Suchen mit den entsprechenden Ergebnissen. Hier kann man die gespeicherten Suchen auch pausieren, die Zeiteinstellung ändern oder löschen.

following, follower: Hier werden alle Nutzer angezeigt die einem folgen und denen man selbst folgt. Folgt man einem Nutzer, dann wird man automatisch benachrichtigt, wenn dieser neue Anzeigen einstellt. Um einem Nutzer zu folgen, muss man dessen Profil aufrufen. Dort findet man die Schaltfläche "Nutzer folgen".

 

Fotos zu kalaydo.de:

Fazit zu kalaydo:

Die Anmeldung bei kalaydo ist sehr problemlos und das Einstellen und Verwalten der Anzeigen ebenfalls. Links werden in den Anzeigen gedultet, jedoch nicht als Link dargestellt. Es gibt ausreichend Platz für den Anzeigentitel und auch für die Produktbeschreibung. 10 kostenlose Bilder sollten ebenfalls ausreichen.  

Was gefällt mir:

  • unkomplizierte Anmeldung
  • übersichtliches Formular zur Anzeigenerstellung
  • 10 Fotos möglich
  • YouTube Link möglich
  • viel Platz für den Anzeigentext
  • einfache Verwaltung der Anzeigen
  • Anzeige bleibt standardmäßig 360 Tage online

Was gefällt mir nicht so sehr:

  • kein Statistik, wie viele Personen sich die Anzeige gemerkt haben

Wichtige Links zu kalaydo:

WebseiteAGBsHilfe bzw. FAQs, Apps für Android und iOS

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